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Architectural and related services (оригинал извещения) (Германия - Тендер #39159827)


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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия)
Организатор тендера: Stadt Eutin
Номер конкурса: 39159827
Дата публикации: 13-03-2023
Сумма контракта: 13 576 542 (Российский рубль) Цена оригинальная: 230 000 (Евро)
Источник тендера:


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Регистрация
  1. Abschnitt I
    1. Name und Adressen
      Stadt Eutin
      Lübecker Str. 17
      Eutin
      23701
      Germany
      Telefon: +49 4521793327
      E-Mail: s.sommer@eutin.de
    2. Gemeinsame Beschaffung
    3. Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
      https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste/ausschreibungen/D449954733
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt RB Projektsteuerung
      Im Wiesental 35
      Weinheim (Bergstraße)
      69469
      Germany
      Kontaktstelle(n): 69469
      Telefon: +49 62014694352
      E-Mail: info@rolandbloemer.com
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse: https://www.rolandbloemer.com
      elektronisch via: https://bi-medien.de

    4. Art des öffentlichen Auftraggebers:
      Regional- oder Kommunalbehörde
    5. Haupttätigkeit(en):
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
  2. Abschnitt II
    1. Umfang der Beschaffung:
      1. Bezeichnung des Auftrags:

        Umnutzung Bahnhof Eutin

        Referenznummer der Bekanntmachung: 508_01
      2. CPV-Code Hauptteil:
        71200000
      3. Art des Auftrags:
        Dienstleistungen
      4. Kurze Beschreibung:

        Die Stadt Eutin beabsichtigt das Bahnhofgebäude in Eutin umzunutzen und dieses in Vorbereitung dessen umzubauen. Hierzu sind zur Integrationen neuer Funktionseinheiten räumliche Umstrukturieren und grundlegende Modernisierungsmaßnahmen an Gebäudesubstanz und Technischer Ausstattung vorgesehen. In einer Machbarkeitsstudie wurden zwei Varianten untersucht, von denen gemäß Beschlußlage die kleine Variante zur Umsetzung kommen soll.

        Baukostenerwartung aus 06/2022:

        KG 300 1.550.000 € netto

        KG 400 389.000 € netto

        Die bisherige Objektplanung hat den Vorplanungsstand (Lph 2 HOAI) erreicht. Es sollen nun im Rahmen dieses Vergabeverfahrens die weiteren Leistungen der Leistungsphasen 3 - 9 zur Objektplanung vergeben werden.

        Terminvorstellungen der Vergabestelle:

        1. Objektplanung Leistungsphasen 1-7 HOAI: 08/2023 - 08/2024

        2. Objektplanung Leistungsphase 8 HOAI / bauliche Umsetzung: 08/2024 - 07/2025

        3. Objektplanung Leistungsphase 9 HOAI / Gewährleistungsphase VOB: 08/2025 - 07/2029

      5. Geschätzter Gesamtwert:
        Wert ohne MwSt.: 230 000.00 EUR
      6. Angaben zu den Losen:
        Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    2. Beschreibung
      1. Bezeichnung des Auftrags:
      2. Weitere(r) CPV-Code(s):

      3. Erfüllungsort:
        Hauptort der Ausführung:

        23701 Eutin

      4. Beschreibung der Beschaffung:

        Architektenleistungen:

        Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß Leistungsbild § 34 HOAI Leistungsphasen 3-4 (5-9 optional)

      5. Zuschlagskriterien:
        Qualitätskriterium - Name: Bearbeitungskonzept / Gewichtung: 55
        Qualitätskriterium - Name: Präsentation / Gewichtung: 15
        Kostenkriterium - Gewichtung: 30
      6. Geschätzter Wert:

      7. Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:

        Beginn: 2023-08-07
        Ende: 2029-08-30
        Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      8. Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
        Geplante Mindestzahl: 1
        Höchstzahl: 6
        Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

        1. Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in den abgeschlossenen letzten 5 Geschäftsjahren

        (2018-2022): Wichtung 30 %;

        2. Projektreferenz des Bewerbers zu vergleichbaren Leistungen, mindestens Lph 3 - 8 erbracht in 2018 - 2022): Wichtung 70 %

      9. Angaben über Varianten/Alternativangebote:
        Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      10. Angaben zu Optionen:
        Optionen: jaBeschreibung der Optionen:

        Der AG überträgt dem AN mit Vertragsabschluss zunächst als Beauftragungsstufe 1 die Leistungen der Leistungsphase 3-4 HOAI. Darüber hinaus soll die Option bestehen, dass der AG den AN mit den Leistungen weiterer Leistungsphasen in den Stufen II: Lph 5 – 7, Stufe III: Lph 8, Stufe IV: Lph 9 beauftragt (Stufenvertrag). Die Beauftragung dieser weiteren Leistungsphasen bleibt dem AG vorbehalten (freie Option). Ein Anspruch des AN auf Beauftragung

        weiterer, über die erste Stufe (Lph 3 und 4) hinausgehender Stufen oder Leistungsphasen oder (Teil-) Leistungen besteht nicht. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen ist dem Grunde nach vorgesehen, soweit der AN die vereinbarten Vertragsziele einhalten kann und der AG auf der Grundlage

        der Planungs- bzw. Ausschreibungsergebnisse die jeweiligen Genehmigungen und Finanzierungsfreigaben erhält.

      11. Angaben zu elektronischen Katalogen:

      12. Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
        Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      13. Zusätzliche Angaben:
  3. Abschnitt III
    1. Teilnahmebedingungen:
      1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

        Als Eigenerklärung vorzulegen:

        - Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung

        - Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt

        - Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation

        - Eigenerklärung zum Bezug zu Russland

        Hinweis: Sanktionen der EU gegen Russland, Antragsteller mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 BWI7-70409/2#1 Berlin, 14. April 2022 dürfen nicht am Vergabeverfahren beteiligt werden, da sie von einer Beauftragung auszuschließen sind.

      2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

        Als Eigenerklärung vorzulegen:

        - Angaben zum Umsatz des Unternehmens, Leistungen betreffend, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind

        - Eigenerklärung Eignung

        - Haftpflichtversicherungsnachweis

        III.1.2.1. Haftpflichtversicherung: Der AN ist verpflichtet, eine für das übernommene Risiko ausreichende

        Haftpflichtversicherung eines in Deutschland zugelassenen Versicherers abzuschließen und bis zum Ablauf der

        Mängelhaftungsfristen nach Ziff. 12.1 dieses Vertrages aufrecht zu erhalten.

        Ein entsprechender Nachweis über eine bestehende solche Versicherung durch den Versicherer oder eine

        Absichtserklärung eines Versicherers, eine solche Versicherungsdeckung für den Auftragsfall bereit stellen

        zu wollen, ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen. Sollte dies nicht mit dem Angebot vorliegen, wird

        die Unterlage mit Fristsetzung von 6 Tagen nachgefordert.

        III.1.2.2. Umsatz

        Umsatz mit vergleichbaren Leistungen der letzten 5 Geschäftsjahren (jahrweise), incl. der Umsätze

        vorgesehener Nachunternehmer (NU). Der Umsatz der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder von

        vorgesehenen Nachunternehmern wird addiert und ist im Teilnahmeantrag unternehmensbezogen anzugeben. Sollte diese Angabe nicht mit dem

        Teilnahmeantrag vorliegen, wird die Angabe mit Fristsetzung von 6 Tagen nachgefordert.

        III.1.2.3 Mindestlohn

        Es ist vom Anbieter eine Verpflichtungserklärung zur Zahlung des gesetzl. festgelegten Mindestlohns abzugeben, die Sozialstandards sicherstellen soll und auch für etwaige Nachunternehmern und Verleihfirmen von Arbeitskräften vorzulegen ist. Diese

        Erklärung soll mit dem verbindlichen Angebot abgegeben werden. Fehlt diese Erklärung mit Abgabe des Angebotes wird der Auftraggeber diese mit

        Fristsetzung von 6 Tagen nachfordern.

        Wird einer der unter III.1.2.1 - III.1.2.3 geforderten Erklärungen / Nachweise nicht in der genannten Frist

        nachgereicht, wird der Anbieter vom Wettbewerb ausgeschlossen..

        Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

        zu III.1.2.1. Haftpflichtversicherung: Mindestdeckungssummen

        — für Personenschäden in Höhe von 1.000.000 EUR;

        — für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1.000.000 EUR

        — für drohende oder eintretende Umweltschäden nach dem Umwelthaftungsgesetz (UHV) sowie

        einschließlichen öffentlich-rechtlicher Ansprüche nach dem Umweltschadengesetz (USchadG) in Höhe von

        500. 000 EUR;

        Die entsprechende Versicherungspolice hat eine Nachhaftung von 10 Jahren vorzusehen.

        zu III.1.2.2 Umsatz:

        Umsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft incl. NU mit vergleichbaren Planungsleistungen im Mittel

        den letzten 5 Geschäftsjahre mindestens durchschnittlich 150.000 EUR netto jährlich;

      3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

        Als Eigenerklärung vorzulegen:

        - Angaben zu den für die Ausführung der Leistung zur Verfügung stehenden Arbeitskräften

        - Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind

        Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

        Vorlage einer (nur einer !) vergleichbaren Projektreferenz des Anbieters (nicht mehr als 2 Seiten) zu der die hier

        angefragten Leistungsphasen nach HOAI in folgendem Umfang und Zeitraum erbracht wurden:

        - Mindestens die Leistungsphasen 3 - 8 HOAI

        - Der Zeitraum der Leistungserbringungen der Leistungen ab Lph 3 (incl.) soll nicht länger als 5 Jahre zurück liegen, somit in 2018 - 2022 erbracht worden sein.

        Diesbezüglich vergleichbare Referenzleistungen sind Leistungen bei Bauvorhaben mindestens

        a) vergleichbaren Leistungsumfangs (Leistungsphasen HOAI),

        b) vergleichbarer Größe (vergleichbare Baukosten),

        c) vergleichbarer Anforderung (Schwierigkeitsgrad gemäß Honorarzone nach Objektliste HOAI und terminlicher

        Umsetzungsanforderungen).

        Die vorgenannten Voraussetzungen für eine Anerkennung der Vergleichbarkeit der Referenz in Bezug auf die Punkte a-c sind jeweils parallel zu erfüllen und gelten nicht alternativ oder ersatzweise füreinander.

        Sollte ein Nachunternehmer vorgesehene sein, hat auch dieser mindestens eine vergleichbare Projektreferenz für die Planungsleistungen vorzulegen, die vom Antragsteller an diesen übertragen werden sollen. Die vorgenannte Anforderungen sind diesbezüglich auch für die Referenz des Nachunternehmers zu erfüllen.

      4. Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen:
    2. Bedingungen für den Auftrag:
      1. Angaben zu einem besonderen Berufsstand:
      2. Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal:
  4. Abschnitt IV
  5. Beschreibung:
    1. Verfahrensart:
      Verhandlungsverfahren
    2. Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem:
    3. Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
    4. Angaben zur Verhandlung:
    5. Angaben zur elektronischen Auktion:
    6. Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
  6. Verwaltungsangaben:
    1. Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren:
    2. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
      Tag: 2023-04-07
      Ortszeit: 23:59
    3. Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
      Tag: 2023-04-25
    4. Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      DE
    5. Bindefrist des Angebots:
      Das Angebot muss gültig bleiben bis: 2023-06-22
      (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
    6. Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
  • Abschnitt VI
    1. Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    2. Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
    3. Zusätzliche Angaben

      Teilnahmeantrag in elektronischer Form:

      Teilnahmeanträge (Bewerbungen) sind bis zum Ende der Teilnahmefrist zusammen mit den Anlagen elektronisch als registrierter Nutzer auf https://bi-medien.de zu übermitteln.

      Kommunikation:

      Anfragen zum Verfahren können elektronisch als registrierter Nutzer auf https://bi-medien.de gestellt werden.

      Zugang zur elektronischen Kommunikation und zur Bewerbung in elektronischer Form als registrierter Nutzer auf https://bi-medien.de über den Menüpunkt - Meine Vergaben - unter der ID des Verfahrens D449954733 im Bereich - Mitteilungen - bzw. - Teilnahmeantrag -.

      Informationen zu den Registrierungsmöglichkeiten sind zu finden unter:

      https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste/bieterassistent.

    4. Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      1. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
        Vergabenkammer Schleswig-Holstein
        Düsternbrookerweg 94
        Kiel
        24105
        Germany
        Kontaktstelle(n): 24105
        Telefon: +49 4319884640
        E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
      2. Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
        Vergabenkammer Schleswig-Holstein
        Düsternbrookerweg 94
        Kiel
        24105
        Germany
        Kontaktstelle(n): 24105
        Telefon: +49 4319884640
        E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
      3. Einlegung von Rechtsbehelfen
        Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

        Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen zu Vergabeverfahren, die

        europaweit auszuschreiben sind,

        regelt § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

        Danach ist für die Zulässigkeit

        eines Antrags auf Nachprüfung bei der Vergabekammer grundsätzlich eine vorherige

        Rüge des Verstoßes

        gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber und die Einhaltung näher

        bestimmter Fristen

        erforderlich. In § 160 Abs. 3 GWB heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:

        1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor

        Einreichen des

        Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb

        einer Frist von 10

        Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

        2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung

        erkennbar sind, nicht spätestens bis

        zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur

        Angebotsabgabe gegenüber

        dem Auftraggeber gerügt werden,

        3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen

        erkennbar sind, nicht spätestens bis

        zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

        Auftraggeber gerügt werden,

        4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer

        Rüge nicht abhelfen zu

        wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der

        Unwirksamkeit des Vertrags nach

        § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

      4. Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

        Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen zu Vergabeverfahren, die

        europaweit auszuschreiben sind,

        regelt § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

        Danach ist für die Zulässigkeit

        eines Antrags auf Nachprüfung bei der Vergabekammer grundsätzlich eine vorherige

        Rüge des Verstoßes

        gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber und die Einhaltung näher

        bestimmter Fristen

        erforderlich. In § 160 Abs. 3 GWB heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:

        1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor

        Einreichen des

        Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb

        einer Frist von 10

        Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

        2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung

        erkennbar sind, nicht spätestens bis

        zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur

        Angebotsabgabe gegenüber

        dem Auftraggeber gerügt werden,

        3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen

        erkennbar sind, nicht spätestens bis

        zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

        Auftraggeber gerügt werden,

        4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer

        Rüge nicht abhelfen zu

        wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der

        Unwirksamkeit des Vertrags nach

        § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

        Vergabenkammer Schleswig-Holstein
        Düsternbrookerweg 94
        Kiel
        24105
        Germany
        Kontaktstelle(n): 24105
        Telefon: +49 4319884640
        E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
    5. Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
      2023-03-08

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