Architectural, engineering and planning services (Германия - Тендер #45263228) | ||
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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия) Организатор тендера: Stadt Gemünden a. Main Номер конкурса: 45263228 Дата публикации: 22-08-2023 Сумма контракта: 531 255 993 (Российский рубль) Цена оригинальная: 9 000 000 (Евро) Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
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Ersatzneubau Kindertagesstätte Gemünden a. Main
Neubau einer Kindertagesstätte mit sechs Regelgruppe und drei Kleinkindgruppen. Der Raumbedarf richtet sich nach dem Raumprogramm des Landkreises Main-Spessart und umfasst derzeit 1.250 m².
Gesucht wird ein Fachplanungsbüro für die Erbringung der Leistungsphasen 5 - 7, Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 - 3 (Los 1) und 4, 5, 7 und 8 (Los 2) für eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm;
geplant ist die Beauftragung eines Totalunternehmers nach den Vorgaben des § 7c VOB/A;
Los 1 und Los 2
Ersatzneubau Kindertagesstätte Gemünden a. Main, Planung technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 - 3
Lot No: 1Gemünden a. Main
Vertragsgegenständlich ist die Fachplanung Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1 - 3 nach § 53 HOAI für den Neubau einer Kindertagesstätte mit sechs Regelgruppe und drei Kleinkindgruppen. Der Raumbedarf richtet sich nach dem Raumprogramm des Landkreises Main-Spessart und umfasst derzeit 1.250 m².
Anlagengruppen 1 - 3 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen) gem. § 53 HOAI
- Leistungsphasen 5 - 7 des Formblattes VII.20.4.TA VHF Bayern
Die Leistungen werden nach dem Verhandlungsverfahren (2. Stufe) vergeben.
Die unter II. 2.7 genannte Vertragslaufzeit ist geschätzt für den Zeitraum der Lph 5 - 8 nach HOAI unabhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung
Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren auch dann fortzusetzen, wenn nicht genügend geeignete Bewerber zur Verfügung stehen.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte maßgebend. Pro erfülltem Kriterium werden die nachfolgend aufgeführten Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.
1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV):
1.1) Kriterium 1: allgemeiner Jahresumsatz ( der letzten 5 Geschäftsjahre) durchschnittlich mind. 500.000 € / Jahr - 10 Pkt
1.2) Kriterium 2: spezifischer Jahresumsatz - nachweisbar Leistungsbeschreibungen mit Leistungsprogramm (der letzten 5 Geschäftsjahre) durchschnittlich mind. 300.000 € /Jahr - 15 Pkt
1.3) Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3.000.000 € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 3.000.000 € für mindestens 3 Versicherungsfälle im Jahr gegeben ist. - k.o. Kriterium
2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV):
2.1) Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur nach Architekten- und Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes, für ausländische Bewerber Nachweise der Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU - k.o.- Kriterium.
2.2) geeignete Referenzen nach folgenden Kriterien:
- Kriterium 3 Referenzobjekt 1 des Bewerbers, Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-3, Leistungsphasen 5 - 7, Schulgebäude / Kindertagesstätte (KG 300 und 400 mind. 3,5 Mio €) - 30 Pkt.
- Kriterium 4: Referenzobjekt 2 des Bewerbers, Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-3, Leistungsphasen 5 - 7, Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm (KG 300 und 400 mind. 5,0 Mio €) - 45 Pkt.
Die Referenzen müssen aus den letzten 5 Jahren vor Angebotsabgabe stammen.
Maximale Punktzahl 100 Punkte
Ersatzneubau Kindertagesstätte Gemünden a. Main, Planung technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8
Lot No: 2Gemünden a. Main
Vertragsgegenständlich ist die Fachplanung Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8 für den Neubau einer Kindertagesstätte mit sechs Regelgruppen und drei Kleinkindgruppen. Der Raumbedarf richtet sich nach dem Raumprogramm des Landkreises Main-Spessart und umfasst derzeit 1.250 m².
Anlagengruppen 4 , 5, 7 und 8 (Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, nutzungsbedingte Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen, Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken) gem. § 53 HOAI
- Leistungsphasen 5 - 7 des Formblattes VII.20.4.TA VHF Bayern .
Die Leistungen werden nach dem Verhandlungsverfahren vergeben.
Die unter II. 2.7 genannte Vertragslaufzeit ist geschätzt für den Zeitraum der Lph 5 - 8 nach HOAI unabhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung
Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren auch dann fortzusetzen, wenn nicht genügend geeignete Bewerber zur Verfügung stehen.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte maßgebend. Pro erfülltem Kriterium werden die nachfolgend aufgeführten Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.
1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV):
1.1) Kriterium 1: allgemeiner Jahresumsatz ( der letzten 5 Geschäftsjahre) durchschnittlich mind. 500.000 € / Jahr - 10 Pkt
1.2) Kriterium 2: spezifischer Jahresumsatz - nachweisbar Leistungsbeschreibungen mit Leistungsprogramm (der letzten 5 Geschäftsjahre) durchschnittlich mind. 300.000 € /Jahr - 15 Pkt
1.3) Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3.000.000 € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 3.000.000 € für mindestens 3 Versicherungsfälle im Jahr gegeben ist. - k.o. Kriterium
2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV):
2.1) Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur nach Architekten- und Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes, für ausländische Bewerber Nachweise der Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU - k.o.- Kriterium.
2.2) geeignete Referenzen nach folgenden Kriterien:
- Kriterium 3 Referenzobjekt 1 des Bewerbers, Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5, 7 und 8, Leistungsphasen 5 - 7, Schulgebäude / Kindertagesstätte (KG 300 und 400 mind. 3,5 Mio €) - 30 Pkt.
- Kriterium 4: Referenzobjekt 2 des Bewerbers, Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5, 7 und 8, Leistungsphasen 5 - 7, Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm (KG 300 und 400 mind. 5,0 Mio €) - 45 Pkt.
Die Referenzen müssen aus den letzten 5 Jahren vor Angebotsabgabe stammen.
Maximale Punktzahl 100 Punkte
Die Anforderungen werden erfüllt durch:
1) Natürliche Personen, die als Ingenieur in die Liste der Ingenieurkammer eingetragen sind und nach den Gesetzen der Länder die Berufsbezeichnung Ingenieur führen dürfen oder
2) Juristische Personen, wenn die verantwortlich handelnde Person für die Durchführung der Aufgabe ein Berufsangehöriger nach 1) ist.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG "Berufsanerkennungsrichtlinie" gewährleistet ist. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erlaubnis zur Berufsausübung mindestens von einem Mitglied jeweils für sich selbst und für alle Leistungen des Auftrags nachzuweisen (eine nach Leistungsteilen getrennte Betrachtung ist nicht zulässig).
1) Eignungskriterien: Vollständige Angabe zum Unternehmen des Bewerbers
Nachweis: Eigenerklärung und ggf. auf gesondertes Verlangen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister (soweit eingetragen)
2) Eignungskriterien: Bestehen oder Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung
Nachweis: Eigenerklärung und ggf. auf gesondertes Verlangen Kopie der Versicherungspolice und Erklärung des Versicherers (nicht des Maklers)
3) Eignungskriterien: Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2020, 2021 und 2022)
Nachweis: Eigenerklärung und ggf. auf gesondertes Verlangen testierte Bilanzen oder Bilanzauszüge (soweit Veröffentlichungspflicht), testierte Gewinn- / Verlustrechnung, Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters;
Weitere Einzelheiten zu den Eignungskriterien und den einzuhaltenden Mindeststandards sind in den Bewerbungsunterlagen aufgeführt.
Minimum level(s) of standards possibly required:0) Mindeststandards:
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB in den letzten 5 Jahren
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB in den letzten 3 Jahren
Ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB
Nachweis:
Eigenerklärung und auf gesondertes Verlangen vorzulegen:
- Aktueller Auszug Berufszentralregister (BZR) für alle gesetzlichen Vertreter, Führungskräfte
- Aktueller Auszug BZR für alle für die Auftragsausführung verantwortlichen Personen
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherungsträger
- Bescheinigung des Finanzamtes (soweit dieses solche ausstellt)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
zu 2)
- Deckungssumme je Schaden mind. 3,0 Mio € Personenschäden
- Deckungssumme je Schaden mind. 3,0 Mio € für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), mindestens für 3 Versicherungsfälle pro Jahr
Zu 3)
- im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre mind. 400.000 € netto
Weitere Einzelheiten zu den Eignungskriterien und den einzuhaltenden Mindeststandards sind in den Bewerbungsunterlagen aufgeführt.
1) Eignungskriterium: Referenzobjekt 1 des Bewerbers, Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1- 3 für Los 1 und Anlagengruppen 4 , 5, 7 und 8 für Los 2, Leistungsphasen 5 - 7, Schulgebäude / Kindertagesstätte
Nachweis: Eigenerklärung
2) Eignungskriterium: Referenzobjekt 2 des Bewerbers, Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-3 für Los 1 und Anlagengruppen 4 , 5, 7 und 8 für Los 2, Leistungsphasen 5 - 7, Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm
Nachweis: Eigenerklärung
3) Eignungskriterium: Angabe zur Sicherstellung der Qualität, Einhaltung der Termine und der Kosten
Nachweis: Eigenerklärung
Weitere Einzelheiten zu den Eignungskriterien und den einzuhaltenden Mindeststandards sind in den Bewerbungsunterlagen aufgeführt.
Minimum level(s) of standards possibly required:Die nachfolgenden Mindestanforderungen müssen pro Referenz kumulativ nachgewiesen werden. Anderenfalls führt dies zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.
a)
Die erbrachten Leistungen waren Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 - 3 für Los 1 und Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8 für Los 2 in den Leistungsphasen 5 - 7
b) Zeitraum der Referenz
Jede Leistungsphase der Lph 5 - 7 wurde jeweils im Zeitraum ab 01.01.2018 bis vor Bekanntmachung dieses Verfahrens abgeschlossen.
c) Art der Referenz
Die erbrachten Leistungen waren Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 - 3 für Los 1 und Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8 für Los 2 aus dem Bereich Schulgebäude / Kindertagesstätte und / oder aus dem Bereich Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm
d) Honorarzone
Die erbrachten Leistungen waren Planungsleistungen mindestens der Honorarzone II.
e) Umfang der Referenz
Die anrechenbaren Kosten der Maßnahme zum Zeitpunkt der Kostenberechnung (bzw. Kostenfeststellung) betrugen mind. 2,0 Mio € netto
Die Anforderungen werden erfüllt durch:
1) Natürliche Personen, die als Ingenieur in die Liste der Ingenieurkammer eingetragen sind und nach den Gesetzen der Länder die Berufsbezeichnung Ingenieur führen dürfen oder
2) Juristische Personen, wenn die verantwortlich handelnde Person für die Durchführung der Aufgabe ein Berufsangehöriger nach 1) ist.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG "Berufsanerkennungsrichtlinie" gewährleistet ist. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erlaubnis zur Berufsausübung mindestens von einem Mitglied jeweils für sich selbst und für alle Leistungen des Auftrags nachzuweisen (eine nach Leistungsteilen getrennte Betrachtung ist nicht zulässig).
Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser (oder die EEE) ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden.
Beim Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit ist hinsichtlich der Auswahl der Referenzobjekte folgendes zu beachten (siehe auch Erläuterung im Teilnahmeantrag):
Es ist zu beachten:
- die Referenzobjekte 1 - 2 sind mit maximal 2 unterschiedlichen Projekten nachzuweisen, wobei ein Projekt, welches für das Referenzobjekt 1 herangezogen wurde, nicht zugleich innerhalb des Referenzobjektes 2 nachgewiesen werden darf.
Bewerbungen sind nur mit dem unter "Vergabeunterlagen" hochgeladenen Teilnahmeantrag (oder EEE) möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag (inkl. der Anlagen und der vorzulegenden Unterlagen) ist elektronisch in Textform (§ 126 b BGB) auf die Vergabeplattform aumass (URL siehe Punkt I.3) hochzuladen.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn der Vertrag wirksam geschlossen wurde. Der Vertrag kann frühestens 10 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation über die Vergabeentscheidung an die betroffenen Bieter erteilt werden. Eine etwaige Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur in einem Nachprüfungsverfahren und nur innerhalb von 30 Kalendertagen ab der vorgenannten Bieterinformation, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht werden. Hat der Auftraggeber den Vertragsschluss im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit in einem Nachprüfungsverfahren 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn der Vertrag wirksam geschlossen wurde. Der Vertrag kann frühestens 10 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation über die Vergabeentscheidung an die betroffenen Bieter erteilt werden. Eine etwaige Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur in einem Nachprüfungsverfahren und nur innerhalb von 30 Kalendertagen ab der vorgenannten Bieterinformation, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht werden. Hat der Auftraggeber den Vertragsschluss im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit in einem Nachprüfungsverfahren 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken