Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen
Auftraggeber:
Beschaffung Mehrzweckkampfboot Seebataillon
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung,
Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder
Dienstleistungserbringung: 24340 Eckernförde
NUTS-Code DEF0B Rendsburg-Eckernförde
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Jahren: 7
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder
Beschaffungsvorhabens:
Für das Seebataillon sollen zur Schließung einer anerkannten
Fähigkeitslücke Mehrzweckkampfboote beschafft werden.
Diese Boote werden für amphibische, militärische Evakuierungs-, Eskort-, Patrouillen- sowie für Harbour- Protection-Operationen benötigt. Darüber hinaus werden Pallungen für
Lagerung und Transport, Ersatzteile, Dokumentation und Ausbildungslehrgänge beschafft.
Aufgrund der Dringlichkeit der Beschaffung sollen die zu
beschaffenden Boote "off-the-shelf" beschafft werden und schon in einer anderen Marine - im Idealfall in einer Marine eines Mitglieds- oder Partnerstaats der NATO - eingeführt
sein.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche
Aufträge (CPV)
34512000 Schiffe und ähnliche Wasserfahrzeuge für die Personen- oder Güterbeförderung, 34512000 Schiffe und ähnliche
Wasserfahrzeuge für die Personen- oder Güterbeförderung
II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die
Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der
Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über
Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Somit sollen über eine Rahmenvereinbarung insgesamt bis zu 15 Boote samt Ausbildung des Abnahmepersonals und der Multiplikatoren, Dokumentation und Zubehör
(Pallungen, Ersatzteile) beschafft werden.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der
Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 84 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Zur Absicherung der Vertragserfüllung wird eine kombinierte Vertragserfüllungs- und Mängelgewährleistungssicherheit in Form einer Bankbürgschaft
gefordert werden.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und
Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß VOL/B, ZVB/BMVg und einem im Laufe des Vergabeverfahrens zu erstellenden Zahlungsmeilensteinplan.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der
Auftrag vergeben wird:
gesamtschuldnerisch haftend
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die
Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.Der Bewerber muss die Bezeichnung des
Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift angeben sowie einen für das Verfahren zuständigen Ansprechpartner mit E-Mail und Telefonnummer.Sofern der Teilnahmeantrag als
Bewerbergemeinschaft abgegeben wird, ist die durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete/elektronisch signierte Erklärung zur Gründung einer
Bewerber-/Bietergemeinschaft, Formular BAAINBw-B-V 047 vorzulegen.2.Der Bewerber muss einen aktuellen Auszug (nicht älter als 6 Monate bei Ablauf der Bewerbungsfrist) des Handels-,
Partnerschafts- oder Berufsregisterauszugs oder ein gleichwertiges Dokument bei ausländischen Bewerbern vorlegen.Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht
besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform und Beschreibung der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen. 3.Der Bewerber muss die unterzeichnete Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB durch Formular BAAINBw B-V 034 vorlegen. 4. Der Bewerber muss die unterzeichnete Erklärung zum
Schutz von Verschlusssachen, Formular BAAINBw-B-V-031 vorlegen. 5.Der Bewerber muss die unterzeichnete Eigenerklärung betreffend die Geschäftsbeziehung des Bewerbers nach
Russland6.Der Auftraggeber behält sich vor, einen Gewerbezentralregisterauszug oder soweit vorhanden eines vergleichbaren nationalen Registers über den Bewerber einzuholen, soweit
er dies für erforderlich hält. Ergänzende Hinweise:Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache
vorzulegen, dabei genügt eine einfache Übersetzung. Es werden Kopien akzeptiert. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln über die inhaltliche Richtigkeit von Unterlagen
beglaubigte Übersetzungen und/oder Originale anzufordern.
Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zum Ausschluss von Unterauftragnehmern führt
mindestens die Nichtvorlage folgender Dokumente: Bezeichnung Firma und Handelsregisterauszug.Vorlage der unterzeichneten/elektronisch signierten Erklärung zum Schutz von
Verschlusssachen, Formular BAAINBw-B-V-032,die unterzeichnete/elektronisch signierte Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123,
124 GWB durch Formular BAAINBw B-V 034,die unterzeichnete/elektronisch signierte Eigenerklärung betreffend die Geschäftsbeziehung des Bewerbers nach Russland.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.
Vorlage einer
Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich "schnelle Boote 10 - 24 m" für die letzten drei
Geschäftsjahre.
2.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn sein Jahres-Gesamtumsatz in den letzten drei
Geschäftsjahren durchschnittlich mindestens 10 Mio. EUR betragen hat.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die betrachteten Umsätze der
einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft kumuliert den geforderten Mindestumsatz ergeben.
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner
Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/ Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und
diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und
die in Ziff. III 2.2) dieser Bekanntmachung genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten
beruft.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der
Leistungen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht.
III.2.3)Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn er für den Bereich seiner Fertigung einen Nachweis über die Zertifizierung gem. ISO 9001:2015 oder gleichwertig
beibringt.
Im Falle des Nachweises mittels gleichwertiger Zertifizierung muss der Bewerber die Gleichwertigkeit darlegen.
Besteht eine entsprechende Zertifizierung nicht, muss der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag formlos die Bereitschaft zur Zertifizierung seiner Fertigung
gem. ISO 9001:2015 oder gleichwertig erklären.
Der Bewerber muss die Bereitschaft zur Anwendung der NATO-Qualitätssicherungsanforderungen AQAP
2110, AQAP 2210 u. AQAP 2105 in den jeweils aktuellen Versionen für die Dauer der Vertragslaufzeit erklären.
Der Bewerber hat eine/n
Qualitätsmanager/in über die gesamte Dauer der Vertragslaufzeit einzusetzen. Der Austausch des QM-Managers kann nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers
erfolgen. Dies ist im Eintrittsfall unverzüglich umzusetzen, sodass der Posten des/der Qualitätsmanager/in ohne Unterbrechung besetzt ist (AQAP 2110 Pkt. 5.4.2 Kommunikation mit dem
Kunden).
2.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn er für gemäß dieser Auftragsbekanntmachung zu
beschaffenden Leistungen Referenzen nachweisen kann.
Dazu legt der Bewerber vor:
a.
Erklärung und Nachweis über ein in Stückzahl, Kosten und Einsatzzweck vergleichbares Bootsprojekt (schnelles Kampfboot in militärischer Nutzung) für
NATO-Staaten oder NATO-Partnerstaaten aus dem Bereich Verteidigung und Sicherheit in den letzten fünf Jahren. Dabei müssen im Rahmen dieses Bootsprojektes mindestens zwei Boote
dieses Typs gebaut worden sein. Die Vergleichbarkeit und der Bereich der Verteidigung und Sicherheit muss erkennbar dargestellt werden.
b.
Erklärung und Nachweis über die Erstellung einer Dokumentation nach ASD S1000D und ASD S2000M für ein vergleichbar komplexes
Projekt für öffentliche Auftraggeber aus dem Bereich Verteidigung und Sicherheit in den Jahren seit 2020. Die vergleichbare Komplexität muss erkennbar dargestellt werden. Auf die
oben genannte Möglichkeit, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, wird ausdrücklich hingewiesen.
c.
Pro Referenz sind außerdem anzugeben:
- Aufgabe des Bewerbers im Projekt,
-
Leistungszeitraum,
- ungefährer Auftragswert,
- Nachweis, dass das Produkt nach lit a. Auftragsgemäß
geliefert wurde.
d.
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die kumulierten Nachweise der Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft für das Vorliegen der Eignung ausreichen.
3.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn er mit
seinem Teilnahmeantrag zusichert, bis mindestens zum Zeitpunkt der Lieferung des ersten Bootes eine vollumfängliche Ersatzteilversorgung für die gemäß dieser
Auftragsbekanntmachung zu beschaffenden Leistungen auf Anforderung durch den Auftraggeber bereitstellen zu können.
4.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn er nachweist, über mindestens eine Person zu verfügen, die eine mindestens dreijährige Erfahrung in der Leitung der Fertigung von
schnellen Booten in der Größe von 10 bis 24 Metern aufweisen kann. Der Nachweis kann dabei durch Darstellung der Qualifikation und der beruflichen Erfahrung der Person
erfolgen.
Eine Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber ist im Rahmen dieser Erklärung ausdrücklich nicht
erwünscht.
5.
Sprachqualifikation
a.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn er mit seinem Teilnahmeantrag formlos erklärt, über Schlüsselpersonal zu verfügen, welches der deutschen Sprache in Wort und Schrift
hinreichend mächtig ist, um im Vergabeverfahren sowie im Rahmen der Auftragsausführung mit dem Auftraggeber kommunizieren zu können.
b.
Schlüsselperson ist, wer als Bevollmächtigter im Vergabeverfahren Erklärungen für das Unternehmen gegenüber dem
Auftraggeber abgibt und von diesem entgegennimmt. Schlüsselpersonal ist auch, wer in leitender Funktion im Falle einer Auftragserteilung als Projekt- und/oder Fertigungsleiter die
Auftragsdurchführung überwacht und koordiniert.
c.
Schlüsselpersonal ist dann der deutschen Sprache
hinreichend mächtig, wenn es mindestens über eine Niveaustufe C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzahmen (GER) oder gleichwertig verfügt.
d.
Die Sprachqualifikation wird voraussichtlich im Rahmen des Vergabeverfahrens nachzuweisen sein.
6.
Ein Bewerber ist geeignet, wenn er mit seinem Teilnahmeantrag formlos erklärt, dass er für die elektronische Kommunikation
auf Aufforderung des Auftraggebers das Verschlüsselungsprogramm GnuPG VS-Desktop nutzen wird.
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Bewerber
kann sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmen / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in
seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III 2.3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in
dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen
Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für
Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer
im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden
Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen
Auftraggeber:
Q/S2BM/PA010/SV033
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben
Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs-
und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder
Teilnahmeanträge
10.7.2023 - 13:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform unter http://www.evergabe-online.de/ einzureichen.
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese
werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung
gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots- Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit
(www.lv-cockpit.de).
Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch
die Clients der e- Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e- Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der
Clients der e- Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Weitergehende Informationen stehen auf https:// www.evergabe-online.info bereit.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für
Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die
Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3)
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz
2 GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
§ 135 Unwirksamkeit
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von
Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.6.2023