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3624S62521-Moderne automatisierte Methoden für dig. Standort-Monitoring unter Einsatz ext. Geodatenquellen zur Standorterkundung und -überwachung für stat. Messtellen des bundesweiten ODL-Messnetzes (Германия - Тендер #57611871)


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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия)
Организатор тендера: e-Vergabe
Номер конкурса: 57611871
Дата публикации: 23-09-2024
Источник тендера:


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Ausschreibungsdetails 3624S62521-Moderne automatisierte Methoden für dig. Standort-Monitoring unter Einsatz ext. Geodatenquellen zur Standorterkundung und -überwachung für stat. Messtellen des bundesweiten ODL-Messnetzes

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf "Teilnahme aktivieren" und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen Veröffentlichungsdatum:

23.09.2024

Teilnahme aktivieren bis:

05.11.2024 09:00

Abgabefrist Angebot:

05.11.2024 09:00

Geschäftszeichen:

ZD 2 08313/3624S62521

Vergabestelle:

Bundesamt für Strahlenschutz

Letzte Änderung:

23.09.2024 13:56

Meine e-Vergabe

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1. Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) a) Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle) Name: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Straße, Hausnummer: Willy-Brandt-Straße 5 Postleitzahl (PLZ): 38226 Ort: Salzgitter Telefon: +49 30 183331523 Telefax: +49 30 183331525 E-Mail: ausschreibungen@bfs.de Internet-Adresse: http://www.bfs.de b) Zuschlag erteilende Stelle Wie Hauptauftraggeber siehe a) 2. Angaben zum Verfahren a) Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung nach UVgO b) Vertragsart Liefer- / Dienstleistungsauftrag c) Geschäftszeichen ZD 2 08313/3624S62521 3. Angaben zu Angeboten a) Form der Angebote
  • elektronisch
  • ohne elektronische Signatur (Textform)

  • b) Fristen Ablauf der Angebotsfrist 05.11.2024 - 09:00 Uhr Ablauf der Bindefrist 30.12.2024 c) Sprache deutsch 4. Angaben zu Vergabeunterlagen a) Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
    https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=716732 b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt c) Zuständige Stelle Hauptauftraggeber siehe 1.a) d) Anforderungsfrist 05.11.2024 - 09:00 Uhr 5. Angaben zur Leistung a) Art und Umfang der Leistung Moderne automatisierte Methoden für digitales Standort-Monitoring unter Einsatz externer Geodatenquellen zur Standorterkundung und Standortüberwachung für stationäre Messtellen des bundesweiten ODL-Messnetzes.
    Das BfS betreibt gemäß Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und AVV IMIS ein bundesweites engmaschiges Messnetz zur Überwachung der Umweltradioaktivität (Gamma-Ortsdosisleistung). Die Informationen, die aus den Daten der heute ca. 1700 Sonden gewonnen werden, sind ein wesentlicher Bestandteil des nationalen radiologischen Lagebilds, welches wiederum die Grundlage für Entscheidungen über Maßnahmen in radiologischen Lagen bildet. Zudem hat das ODL-Messnetz eine wichtige Aufgabe in der Früherkennung von radiologischen Gefahrenlagen, welche über eine Rufbereitschaft abgebildet werden. Schließlich können die Daten auch zum Zwecke einer Dosisrekonstruktion für die Bevölkerung herangezogen werden. Neben Daten zur kontinuierlichen Messung der Gammaortsdosisleistung, welche aus den Impulsraten der beiden Geiger-Müller-Zählrohre berechnet werden, begleiten seit vielen Jahren aufwendige QS-Maßnahmen (siehe Kapitel Kenntnisstand und Rahmenbedingungen) das Routine-Messprogramm; auf diese Weise wurde eine große Datensammlung angelegt. Derzeit werden aus dem Großteil dieser Daten keine weiterführenden Erkenntnisse gewonnen.
    Das Vorhaben ist untergliedert in 3 Arbeitspakete (AP):
    AP1: Auswertung von empirischen Daten
    AP2: Das urbane Messnetz
    AP3: Nutzung von Fernerkundungsdaten
    Im ersten Teil des Forschungsvorhabens (AP1) soll eine Auswertung der in den letzten Jahrzehnten aggregierten empirischen Messdaten aus dem Routinebetrieb des ODL-Messnetzes (Zeitreihendaten zur Umweltradioaktivität, Metadaten und Daten aus QS-Maßnahmen) durchgeführt werden.
    Im zweiten Teil des Forschungsvorhabens (AP2) steht das urbane Messnetz im Fokus. Es soll ein detailliertes System entwickelt werden, mit dessen Hilfe eine Bewertung von Standorten hinsichtlich ihrer Eignung für dieses neu zu etablierende Messnetz möglich ist.
    Im letzten Teil des Forschungsvorhabens (AP3) geht es um die Möglichkeiten der Nutzung von Fernerkundungsdaten für den radiologischen Notfallschutz im Allgemeinen und das ODL-Messnetz im Speziellen. Für das ODL-Messnetz gilt es konkret zu untersuchen, ob und wie Fernerkundungsdaten für die QS aber auch das Erschließen von Messstellen klassischer und urbaner Art, beispielsweise in Form eines turnusmäßigen Monitorings genutzt werden können.
    In den einzelnen Arbeitspaketen sind Programme zu realisieren. Um eine operationelle Nutzbarkeit der Software durch den Auftraggeber sicherzustellen sind alle Programme in modularer Form in ANSI-C zu entwickeln und gemäß DIN 66231 bzw. 66230 zu dokumentieren. Die Konzipierung und Implementierung der angewandten Methoden sind nachvollziehbar zu dokumentieren und für das BfS als Auftraggeber für die Weiterentwicklung nutzbar zu machen.
    b) CPV-Codes Hauptteil (1):

Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung (73100000-3)

c) Ort der Leistungserbringung Bonn
6. Angaben zu Losen a) Anzahl, Größe und Art der Lose keine Lose
7. Zulassung von Nebenangeboten Nein 8. Bestimmungen über die Ausführungsfrist maximal 24 Monate, beginnend ab Zuschlagserteilung
9. Höhe geforderter Sicherheitsleistungen keine
10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Für den Vertrag findet die ABFE-BMU (Stand: März 2018), und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie beinhaltet u. a. die Regelungen:
- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder Gesamtleistung) erfolgen.
- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung ausgezahlt.
- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.
Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters grundsätzlich ausgeschlossen sind.
11. Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen I. Eignungsanforderungen
Der Auftragnehmer hat für die im Rahmen zu erbringenden Arbeitspakete, Personal mit der für die Bearbeitung der Aufgabenstellung erforderlichen Erfahrung einsetzen.
Für die Durchführung des gesamten Forschungsvorhabens ist es erforderlich, dass explizit hochqualifiziertes Fachpersonal mit (langjähriger) Arbeitserfahrung eingesetzt wird.
Der Bieter soll in seinem Angebot die Fachkräfte benennen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Zu diesem Zweck ist das ausgefüllte „3624S62521_Formblatt Fachkräfte“ einzureichen; der Auftraggeber behält sich vor, u.U. hierzu weitere Erläuterungen und Belege anzufordern. Die zur Ausführung des Projekts vorgesehene projektleitende Person ist zwingend zu benennen.
Sofern der Bieter zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist noch nicht alle für die Ausführung der Leistung vorgesehenen Fachkräfte benennen kann, hat er zu versichern, dass genügend geeignete Fachkräfte zur Auftragsausführung zur Verfügung stehen werden bzw. zum Zwecke der Auftragsausführung angestellt werden. Der Bieter hat außerdem zu versichern, dass er bei plötzlichem, unvorhersehbarem Ausfall geeigneter Mitarbeiter*innen für adäquaten Ersatz sorgen wird.
Nachweis der technisch-beruflichen Leistungsfähigkeit
1. Abschlüsse
1.1 Die Projektleitung sowie weiteres wissenschaftliches Personal des Projektteams müssen einen Hochschulabschluss (Diplom/Master) in den Wissenschaftsbereichen Informatik, Mathematik, Physik, Geoinformatik, Data Science oder gleichartigen (naturwissenschaftlichen) Wissenschaftsbereichen nachweisen können. Die Projektleitung hat Ihren Abschluss durch entsprechende Zeugnisse nachzuweisen. Die Abschlüsse des weiteren wissenschaftlichen Personals sind in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen. Hierzu ist die Unterlage „3624S62521_Formblatt Fachkräfte“ zu verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende weitere Nachweise zur Verifizierung der Angaben zu fordern.
1.2 Ebenfalls muss mindestens die Projektleitung Erfahrung in eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit haben. Der Nachweis darüber ist anhand einer Promotion oder eines adäquaten wissenschaftlichen Projektes zu erbringen. Die Projektleitung hat hierzu Angaben in der Unterlage „3624S62521_Formblatt Fachkräfte“ zu machen. Entsprechende Urkunden oder gleichwertige Nachweise der Projektleitung sind dem Angebot beizufügen.
2. Referenzen
Die in der Aufgabenstellung geforderte Softwareentwicklung erfolgt in ANSI-C. Zielsystem ist Linux, die Windows-Plattform muss gleichermaßen vollwertig unterstützt werden.
Der Bieter muss entsprechend in der Lage sein, die Softwareentwicklung unter Berücksichtigung der weiteren Ziele der Leistungsbeschreibung umzusetzen. Insbesondere sind vorzuweisen:
Erfahrungen in der Entwicklung, Implementierung und Test mathematisch komplexer Verfahren zur Analyse von Messdaten und von Optimierungsverfahren
Befähigung zur professionellen Softwareentwicklung in den Sprachen C/C++ unter Linux/Windows
Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der physikalischen Messtechnik und Datenmodellierung
Darüber hinaus muss die Projektleitung nachweisen, dass sie über die Methodenkompetenz für modernes Projektmanagement verfügt. Der Abschluss einer entsprechenden Ausbildung/Zusatzqualifikation ist durch Vorlage des Zertifikats (o. glw.) nachzuweisen.
Die Eignung des Bieters gemäß obigen Angaben ist neben der Vorlage etwaig geforderter Zertifikate, Zeugnisse, Urkunden (o. glw.) anhand der Angabe bisher durchgeführter Arbeiten und einer Referenzliste, die zeigt, dass die Kompetenzen vorhanden sind, nachzuweisen.
Der Bieter muss anhand von jeweils mindestens einem vergleichbaren Referenzauftrag seine berufliche und technische Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Softwareentwicklung und in Bezug auf die Erfahrung der Projektleitung im Projektmanagement belegen (Eigenerklärung).
Zu diesem Zweck hat er das ausgefüllte Formblatt “Referenz - Softwareentwicklung” (3624S62521_Formblatt_Referenz-Softwareentwicklung) und „Referenz - Projektleitung“ (3624S62521_Formblatt_Referenz-Projektleitung) einzureichen; Der Auftraggeber behält sich vor, unter Umständen hierzu weitere Erläuterungen und Belege anzufordern.
Ein vergleichbarer Referenzauftrag liegt vor bei:
- vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Studien, deren Ergebnisse noch nicht publiziert wurden,
ODER
- vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Studien, deren Ergebnisse in gutachtergestützten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind, unter Beifügung oder Benennung der Veröffentlichung,
ODER
- vom Bieter durchgeführten vergleichbaren wissenschaftlichen Projekten, über die Projektberichte vorliegen.
Eine Studie bzw. ein Projekt ist vergleichbar, wenn sie bzw. es die o.g. fundierte wissenschaftliche Kompetenz und Expertise in den geforderten Bereichen belegt.
Wenn sich die o.g. wissenschaftliche Kompetenz und Expertise nur aus einer Zusammenschau mehrerer Referenzprojekte, Referenzaufträge und/oder Referenzstudien ergeben, soll der Bieter alle einschlägigen Projekte und/oder Studien benennen.
Alternativ ausreichend zu einem Referenzauftrag ist eine Eigenerklärung über mindestens eine vergleichbare gutachtergestützte wissenschaftliche Publikation (z.B. Veröffentlichungen, Review-Paper, Dissertationen), welche geeignet ist, die vorstehenden geforderten Erfahrungen zu belegen.
Eine Publikation ist vergleichbar, wenn sie die o.g. fundierte wissenschaftliche Kompetenz und Expertise in den geforderten Bereichen belegt.
Wenn sich die o.g. wissenschaftliche Kompetenz und Expertise nur aus einer Zusammenschau mehrerer Publikationen ergeben, soll der Bieter alle jeweils einschlägigen Publikationen benennen.
II. Hinweise zur Eignungsleihe
Soweit der Bieter im eigenen Unternehmen nicht über die o.g. Eignung verfügt und sich deshalb der Kapazitäten anderer Personen oder Unternehmen bedienen muss, hat er die Möglichkeit der „Eignungsleihe“. Dies bedeutet, dass die andere Person bzw. das andere Unternehmen ihre Eignung an den Bieter verleiht, aber auch den betreffenden Leistungsteil, für den sie die Eignung verliehen hat, selbst erbringt. Dies wird wie folgt im Vergabeverfahren dargestellt:
(1) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. Inhaber der Erfahrungen zu physikalischer Messtechnik und Datenmodellierung) muss die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt „3624S62521_Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer“ abgeben, in der sie genau angibt, welche Ressourcen sie dem Bieter zur Verfügung stellt.
(2) Diese andere Person bzw. dieses andere Unternehmen muss außerdem die Erklärung „3624S62521_Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO“ abgeben.
(3) Diese andere Person bzw. dieses andere Unternehmen muss schließlich noch die Eignungsnachweise bzw. Eigenerklärungen abgeben, über die der Bieter im eigenen Unternehmen nicht verfügt (bspw. 3624S62521_Formblatt_Referenz).
(4) Der Bieter reicht die Erklärungen zu (1) bis (3) mit seinem Angebot ein.
Beispiel: Der Bieter benötigt den Nachweis über fundierte Kenntnisse in dem Themengebiet der physikalischen Messtechnik und Datenmodellierung von einem weiteren Institut. Dazu gibt das Institut die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt „3624S62521_Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer“, die Erklärung „3624S62521_Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO“ und die Erklärung „3624S62521_Formblatt_Referenz“ ab. Der Bieter reicht diese Erklärungen mit seinem Angebot ein.
Neben der Eignungsleihe kann sich jedes Unternehmen auch mit anderen Unternehmen zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Auch dadurch lassen sich etwaige Eignungsmängel einzelner Institutionen kompensieren. Relevant ist dann, ob die Bietergemeinschaft insgesamt die o.g. Eignungsanforderungen erfüllt oder nicht.
12. Zuschlagskriterien siehe Bewertungsmatrix (Anlage zur Leistungsbeschreibung)
13. Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss In den Vergabeunterlagen werden die besonderen Bedingungen für Bietergemeinschaften beschrieben. Diese enthalten u. a. eine gesamtschuldnerische Haftung sowie die Bestimmung der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber, der die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt. 14. Sonstige Angaben Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote (§46 UVgO). Es gilt deutsches Recht.
Ausschreibungsunterlagen einsehen PDF XML XVergabe GUID: 7d4c2600-3acd-4bbd-a0a6-5e922b78a779 Link zu dieser Bekanntmachung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=716732&cookieCheck Seitenfunktionen App-Session-Id: 261a0b9e-a911-4929-ab04-3c300be6b1c1 Sitzung erneuern

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