Architectural services for buildings (оригинал извещения) (Германия - Тендер #47288607) | ||
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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия) Организатор тендера: Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München Номер конкурса: 47288607 Дата публикации: 20-10-2023 Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
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Ersatzneubau einer Kindertagesstätte in München-Pasing / Objektplanung Gebäude
Referenznummer der Bekanntmachung: 2022/S 135-385157Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle in 81245 München-Pasing, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
Der Evang.-Luth. Dekanatsbezirk München beabsichtigt einen Ersatzneubau für die bestehende Evang.-Luth. Kindertagesstätte „Himmelfahrtskirche“ in Pasing (“Kita Pasinghimmel“) zu errichten.
Derzeit ist die zweigruppige Einrichtung in dem Gemeindehaus der Himmelfahrtskirche untergebracht und nutzt den Vorplatz der Himmelfahrtskirche als Freispielfläche. Um diesen Raum wieder öffentlich zugänglich zu machen, soll die Kindertagesstätte in einen Neubau auf dem der Kirche gegenüberliegenden Grundstück an der Marschnerstraße 3 umziehen. Im Rahmen des Umzugs soll die Einrichtung auf drei Gruppen erweitert werden.
Das knapp 2.750 m² große Grundstück (Flurstück 597/2 sowie 597/4) ist Teil des Ensembles „Villenkolonie Neu-Pasing II“ und die bestehende Bebauung, das Pfarramt der Himmelfahrtskirche, ein bedeutendes Einzeldenkmal. Durch den umfangreichen zu schützenden Baumbestand steht im rückwärtigen Teil des Grundstücks ein relativ definiertes Baufenster für den Ersatzneubau der Kindertagesstätte zur Verfügung, in der in drei Gruppen 75 Kinder betreut werden sollen. Die gesamte NUF umfasst etwa 400 m².
Das Grundstück grenzt im Süden direkt an die Gleise der S-Bahn, sowie der Züge des Nah- und Fernverkehrs. Die hohen Anforderungen an den Schallschutz werden durch eine Schallschutzvorrichtung gewährleistet, welche bis zur Fertigstellung der Kindertagesstätte durch die DB (Deutsche Bahn) in dem betreffenden Bereich errichtet wird.
Im Vorfeld zu diesem Vergabeverfahren wurde eine Machbarkeitsstudie und eine Wirtschaftlichkeitsbewertung durch das Architekturbüro Haindl + Kollegen aus München erstellt, die sich jedoch noch auf eine zweigruppige Einrichtung bezieht. Die Machbarkeitsstudie liegt den Vergabeunterlagen bei.
Für die nun unterzubringenden drei Gruppen ist ein zweigeschossiges, unterkellertes Gebäude vorzusehen. Bei der Erschließung des Kindergartens von der Marschnerstraße aus ist der zu erhaltende Baumbestand zu beachten.
Für die Kindertagesstätte soll eine Planung entwickelt werden, welche trotz der herausfordernden Bedingungen auf dem Grundstück eine wirtschaftliche Erstellung sowie den wirtschaftlichen Betrieb der Einrichtung in den Vordergrund stellt. Weiterhin legt der Auftraggeber einen hohen Stellenwert auf den Aspekt der Nachhaltigkeit (z.B. Vermeidung einer grundsätzlichen Lüftungsanlage) sowie auf die ökologische Erstellung und baubiologische Unbedenklichkeit der Baustoffe. Der Bauherr beabsichtigt die Kindertagesstätte in einer einfachen und nachhaltigen Bauweise und Technikausstattung zu realisieren.
Ebenfalls wichtig ist eine innovative bauliche Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der Einrichtung, welche durch eine enge Abstimmung mit dem pädagogischen Personal erarbeitet werden soll. Die Einrichtung verfolgt das Konzept der halb-offenen bzw. offenen Gruppen. Die Kinder sind nicht an ihren Gruppen- bzw. Themenraum gebunden, sondern halten sich je nach Tätigkeit in den verschiedenen Räumen oder Bereichen der Kindertagesstätte auf.
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1-9 für den Neubau. Die Beauftragung erfolgt nach § 33 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand stuft der Auftraggeber die Objektplanung Gebäude in die Honorarzone III ein. Als Baukostenobergrenze hat der Dekanatsbezirk München die voraussichtlichen Erstellungskosten (KGR 300 bis 400, brutto) von 3,35 Mio. EUR festgelegt. Die Maßnahme wird durch den Freistaat Bayern gefördert.
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der/die Antragsteller:In den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München