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Architectural and related services (оригинал извещения) (Германия - Тендер #43032638)


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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия)
Организатор тендера: Gemeinde Lahntal
Номер конкурса: 43032638
Дата публикации: 22-06-2023
Сумма контракта: 6 806 511 (Российский рубль) Цена оригинальная: 115 309 (Евро)
Источник тендера:


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Регистрация
2023062020230721 10:00Regional or local authorityContract noticeServicesCompetitive procedure with negotiationEuropean UnionSubmission for all lotsThe most economic tenderGeneral public services01C0201
  1. Abschnitt I
    1. Name und Adressen
      Gemeinde Lahntal
      Oberdorfer Straße 1
      Lahntal
      35094
      Germany
      Telefon: +49 6420-8230-0
      E-Mail: info@lahntal.de
      Fax: +49 6420-8230-30
    2. Gemeinsame Beschaffung
    3. Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
      https://www.evergabe.de/unterlagen/2773004/zustellweg-auswaehlen
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt ACP Projektmanagement GmbH
      Burger Landstraße 23a
      Herborn
      35745
      Germany
      Kontaktstelle(n): 35745
      Telefon: +49 277257430
      E-Mail: dominic.hartmann@acpmanagement.de
      Fax: +49 2772574325
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse: www.acpmanagement.de
      elektronisch via: https://www.evergabe.de
      an die oben genannten Kontaktstellen
    4. Art des öffentlichen Auftraggebers:
      Regional- oder Kommunalbehörde
    5. Haupttätigkeit(en):
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
  2. Abschnitt II
    1. Umfang der Beschaffung:
      1. Bezeichnung des Auftrags:

        Freianlagenplanung zum Ersatzneubau einer Multifunktionssporthalle

        Referenznummer der Bekanntmachung: GLMSH/2023/1
      2. CPV-Code Hauptteil:
        71200000
      3. Art des Auftrags:
        Dienstleistungen
      4. Kurze Beschreibung:

        Objektplanung für Freianlagen gemäß Teil 3, Abschnitt 2 HOAI, Leistungsphasen 1-9 (stufenweise), inkl. Teilbereiche der Leistungsphasen 1-2 der Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß Teil 3, Abschnitt 4 HOAI für den Ersatzneubau einer Multifunktionssporthalle in Lahntal-Goßfelden.

      5. Geschätzter Gesamtwert:
        Wert ohne MwSt.: 115 308.54 EUR
      6. Angaben zu den Losen:
        Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    2. Beschreibung
      1. Bezeichnung des Auftrags:
      2. Weitere(r) CPV-Code(s):

      3. Erfüllungsort:
        Hauptort der Ausführung:

        Lahntal, DE

      4. Beschreibung der Beschaffung:

        Die Gemeinde Lahntal liegt im Bundesland Hessen, annähernd zentral im Landkreis Marburg-Biedenkopf gelegen und nordwestlich unmittelbar angrenzend an das Stadtgebiet der Universitätsstadt Marburg. Die sieben Ortsteile verlaufen wie an einer Perlenschnur aufgefädelt entlang der oberen Lahn. Insgesamt umfasst das Gemeindegebiet eine Fläche von etwa 40,5 km².

        Die Gemeinde wurde mit Zuwendungsbescheid im November 2021 in das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aufgenommen und erhält eine nicht rückzahlbare Zuwendung in Höhe von 3,0 Mio. € für die Maßnahme „Ersatzneubau einer Multifunktionssporthalle in Goßfelden“. Bei dem Projekt handelt sich um eine Ersatzbaumaßnahme für zwei nicht wirtschaftlich sanierungsfähige 1-Feld-Sporthallen in den Ortsteilen Sterzhausen und Goßfelden der Gemeinde Lahntal.

        Der Ersatzneubau, der mit einem zusätzlichen Sportfeld (somit als 3-Feld-Halle) realisiert werden soll, wird als Multifunktionssporthalle sowohl für den Schul- und Vereinssport, als auch für kulturelle Veranstaltungen und sonstige Großveranstaltungen der Gemeinde genutzt.

        Das vorgesehene Planungsfeld für den Ersatzneubau befindet sich im Ortsteil Goßfelden und liegt zwischen der Siegener Straße und der Bahnlinie 2870 – Kreuztal – Cölbe der Kurhessenbahn. Für den entsprechenden Bereich wird gegenwärtig auf Veranlassung der Gemeinde Lahntal der Bebauungsplan unter „Hinterm Biegen / Sporthalle“ entwickelt und erlangt voraussichtlich im 1. Quartal 2024 Rechtskraft.

        Der Ersatzneubau soll weiterhin den Hallenbedarf für den Schulsport der Wichtelhäuser Schule Sterzhausen und der Otto-Ubbelohde Grundschule in Goßfelden abdecken (Schullastträger Landkreis Marburg-Biedenkopf).

        Konkret werden mit dem Vorhaben folgende Ziele verfolgt:

        - Förderung sozialer Integration durch erweiterte Sport- und Kulturangebote für alle, sowie die Verfestigung eines sozialen Treffpunktes,

        - Nachhaltige Verbesserung der Sport- und Kultureinrichtung unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Nutzbarkeit,

        - Erweiterung der Nutzergruppen durch Schaffung durchgehender Barrierefreiheit nach aktuellen Standards.

        Das Grundstück liegt im Überschwemmungsgebiet HQextrem. Der Bemessungswasserstand liegt bei +200,21 m ü.NN. Gemäß den Abdichtungsrichtlinien der DIN wird die erste Abdichtungsebene (OK Bodenplatte) 50 cm über dem Bemessungswasserstand angeordnet. Die so entstehende OKFFB EG liegt auf +200,86 m ü. NN.

        Im Vorgriff der Maßnahme wurde durch die BPG Landschaftsarchitekten, Biebertal ein Lageplan erstellt, der die Ergebnisse der Vorplanung beschreibt: die Lage des Gebäudes, das Vorplanungskonzept der Freianlage für den Regelbetrieb der Sportnutzung und Potentiale einer Ausbaustufe. Die Ergebnisse dieser Planung liegen dieser Verfahrensunterlage als Maßnahme nach § 7 VgV bei.

        Für den Regelbetrieb der sportlichen Nutzung sollen maximal 50 Stellplätze vorgesehen werden, im Veranstaltungsbetrieb kann der Bedarf nach Nutzungsart und Hallenbelegung anwachsen. Eine Entwicklungsfläche ist am östlichen Planungsbereich mit einer multifunktionalen Schotterrasenfläche berücksichtigt.

        Die Stellplatzsatzung der Gemeinde Lahntal wird gegenwärtig, parallel zur weiteren Planungsentwicklung, angepasst. Fußgänger und Radfahrer sollen über eine Verlängerung des Bürgersteigs entlang der „Siegener Straße“ auf das Gelände geführt werden. Eine weitere Ausbaustufe stellt die Erschließung von Dorfseite mittels einer angedeuteten Fußgänger- und Radfahrerbrücke dar.

        Zur Regenentwässerung ist eine langgezogene Mulde entlang der Bahnstrecke an der südlichen Grundstücksgrenze in der Vorplanung ausgewiesen. Das anfallende Regenwasser der Dach- und Außenflächen soll dort eingeleitet und vollständig versickert werden.

        Im Zuge der gegenständlichen Freianlagenplanung ist vom AN ein Konzept für die verkehrliche Anbindung an die Siegener Straße zu entwickeln und auf der Grundlage des beigefügten Vorkonzeptes bis in eine Vorplanung zu führen. Hierzu sind eine Abbiegerspur von der Siegener Straße, sowie ein Verkehrsvorplatz zur Freianlage der Multifunktionssporthalle als „Kiss & Ride“-Zone zu planen.

      5. Zuschlagskriterien:
        Qualitätskriterium - Name: Angebotspräsentation / Gewichtung: 25
        Qualitätskriterium - Name: Organisations- und Ablaufkonzept / Gewichtung: 15
        Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck im Präsentationsgespräch / Gewichtung: 15
        Preis - Gewichtung: 45
      6. Geschätzter Wert:
        Wert ohne MwSt.: 115 308.54 EUR
      7. Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
        Laufzeit in Monaten: 38
        Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      8. Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
        Geplante Mindestzahl: 3
        Höchstzahl: 5
        Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

        Gemittelter Jahresumsatz der letzten drei Jahre (2020 bis 2022) § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV, ~6 %,

        Referenzliste der in den letzten drei Jahren erbrachten Dienstleistungen des Bewerbers insgesamt § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, ~48 %,

        Fachlicher Lebenslauf der vorgesehenen Projektbearbeiter mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~32 %,

        Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren mit Angabe der Führungskräfte § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~9 %,

        Erklärung zur Schadensfreiheit ~4 %.

        Im Hinblick auf die Unterkriterien zu diesen Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung verweist der Auftraggeber auf den Bewertungsbogen, der zum Download bereitgestellt ist.

      9. Angaben über Varianten/Alternativangebote:
        Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      10. Angaben zu Optionen:
        Optionen: jaBeschreibung der Optionen:

        Es wird beabsichtigt die Vergabe der Objektplanungsleistungen für Freianlagen stufenweise zu beauftragen:

        Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-4) für die Gesamtmaßnahme

        Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 5-9) für die Gesamtmaßnahme

        Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-4) für die Gesamtmaßnahme. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.

        Zudem wird beabsichtigt die Vergabe der Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen (HOAI Leistungsphasen 1+2) mit der Stufe 1 im Gesamten zu beauftragen.

      11. Angaben zu elektronischen Katalogen:

      12. Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
        Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      13. Zusätzliche Angaben:
  3. Abschnitt III
    1. Teilnahmebedingungen:
      1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

        Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung des Bewerbungsformulars (siehe hierzu auch VI.3) einzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Die Nachweise und die jeweiligen zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der in den Hinweisen zur Bearbeitung des Bewerbungsbogens aufgeführten Reihenfolge einzureichen. Folgende Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:

        a) Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur oder Landschaftsarchitekt.

        b) Erklärung zu § 73 Abs. 3 VgV (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen) - Anlage 1

        c) Erklärung zu § 6 Abs. 2 VgV (Wirtschaftliche Verknüpfungen) - Anlage 2a

        d) Erklärung zu 43 Abs. 3 VgV (Bevollmächtigung eines Vertreters der Bietergemeinschaft sowie der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfalle) - Anlage 2b

        e) Erklärung zu § 123 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 des § 123 Abs. 1 GWB vorliegen) - Anlage 3

        f) Erklärung, zu § 124 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 des § 124 Abs. 1 GWB vorliegen) - Anlage 4

        g) Erklärung, zum "Bezug zu Russland" nach Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 - separate Anlage (A 8)

        Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.

        Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Ausgenommen sind hierbei die Nachweise der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/Ingenieur. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.

      2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

        a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 VgV einer EU-Versicherungsgesellschaft - Anlage 5.

        Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.2 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.

        b) Erklärung des Bewerbers gemäß § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV über den Gesamtumsatz (Honorare für Objektplanungsleistungen für Freianlagen) brutto in Euro in den letzten 3 Geschäftsjahren (2020, 2021 und 2022) - Anlage 6.

        c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV über die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter für Objektplanungsleistungen für Freianlagen im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2020, 2021 und 2022) - Anlage 7.

        Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberufler ermöglichen.

        Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

        a) Mindestdeckungssummen Berufshaftpflichtversicherung für Objektplanungsleistungen - Anlage 5:

        2.000.000 EUR für Personenschäden sowie,

        1.000.000 EUR für sonstige Schäden.

      3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

        a) Erklärung des Bewerbers für Objektplanungsleistungen gemäß § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, die sich auf wesentliche in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte beziehen. Es werden nur Referenzen berücksichtigt, bei denen ein Ansprechpartner des Auftraggebers/Kunden genannt wird, der im Rahmen der Prüfung des Teilnahmeantrages kontaktiert werden kann.

        Für den Fall dass der Bewerber mehr als die geforderte Anzahl an Referenzen einreicht, hat der Bewerber anzugeben, welche Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten eingereichten Referenzen seiner Auswahl zugrunde legen. Im Hinblick auf die Erfüllung der Mindestanforderung wird der Auftraggeber hingegen in diesem Fall alle eingereichten Referenzen prüfen.

        In der Referenzliste sind zwingend folgende Angaben zu machen:

        - Projektbezeichnung und Ort,

        - Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten,

        - Art des Auftraggebers,

        - Ausführungszeitraum,

        - erbrachte Leistungsphasen,

        - Art der Maßnahme,

        - Nutzungsart,

        - Projektgröße,

        - Brutto-Baukosten gem. DIN 276,

        - Referenzschreiben oder Eigenerklärung,

        soweit vorhanden. - Anlage 9 ff.

        b) Erklärung des Bewerbers über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3, Satz 6 VgV insbesondere der für die zu vergebende Dienstleistung verantwortlichen Personen; Anlage 8 ff.

        Gefordert sind Angaben/Nachweise und Referenzen der Projektmitarbeiter:

        Name, berufliche Qualifikation (Ingenieur oder Landschaftsarchitekt mit Nachweis), Anzahl der Berufsjahre, es sind mindestens drei Referenzobjekte für vergleichbare Projekte beizufügen. Zu den Referenzen sind noch folgende Angaben zu machen:

        Objektbezeichnung, Projektgröße bzw. -kosten brutto gem. DIN 276, Angabe der Adresse einschließlich Telefonnummer des Ansprechpartners.

        Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. anzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.

        Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

        a) Mindestvoraussetzung: 1 Referenz mit Bestandteilen aus dem Bereich der Verkehrsanlagen (Stellplatzflächen, Zufahrtsstraßen, Knotenpunkte, ...)im Sinne der Anlage 13.2 HOAI.

      4. Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen:
    2. Bedingungen für den Auftrag:
      1. Angaben zu einem besonderen Berufsstand:
        Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

        Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt oder Ingenieur gemäß § 75 VgV Ausgabe 12.04.2016 berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.

        Juristische Personen werden gemäß § 43 Abs. 1 VgV zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden, werden ebenfalls zugelassen.

        Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

        Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

        Die Erklärung der Bietergemeinschaft (falls Bewerbung als Bietergemeinschaft erfolgt) als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter ist vorzulegen.(siehe hierzu auch III.2.1).

      2. Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal:
        Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
  4. Abschnitt IV
  5. Beschreibung:
    1. Verfahrensart:
      Verhandlungsverfahren
    2. Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem:
    3. Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
    4. Angaben zur Verhandlung:
      Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
    5. Angaben zur elektronischen Auktion:
    6. Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
  6. Verwaltungsangaben:
    1. Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren:
    2. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
      Tag: 2023-07-21
      Ortszeit: 10:00
    3. Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
      Tag: 2023-08-04
    4. Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      DE
    5. Bindefrist des Angebots:
      Das Angebot muss gültig bleiben bis: 2023-10-15
      (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
    6. Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
  • Abschnitt VI
    1. Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    2. Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
    3. Zusätzliche Angaben

      Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich elektronisch über das Beschafferprofil einzureichen. Kostenfreier Bezug der digitalen Unterlagen über den Download dieser Veröffentlichung.

      Für sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der im „Bewerbungsformular“ enthaltenen Formblätter zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierenden Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen und diesem Veröffentlichungstext zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen ist von jedem Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. § 46 Abs. 3, Satz 10 VgV oder § 47 VgV auszufüllen und digital einzureichen.

    4. Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      1. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
        1. und 2. Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dez. III 31.4
        Wilhelminenstraße 1-3 (Wilhelminenhaus)
        Darmstadt
        64283
        Germany
        Kontaktstelle(n): 64283
        Telefon: +49 6151126603
        E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
        Fax: +49 611327648534
      2. Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

      3. Einlegung von Rechtsbehelfen
        Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

        1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

      4. Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

        1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.


    5. Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
      2023-06-20

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