Architectural, construction, engineering and inspection services (оригинал извещения) (Германия - Тендер #41139890) | ||
| ||
| Для перевода текста тендера на нужный язык воспользуйтесь приложением: | ||
Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия) Организатор тендера: Gelderner Bau Gesellschaft mbH Номер конкурса: 41139890 Дата публикации: 26-04-2023 Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
||
Erweiterungsbau GSG für die Sekundarstufe II in Geldern
Referenznummer der Bekanntmachung: EU-2023-PL-01-GBGPlanungsleistungen der Gebäudeplanung (Los 1, LPH 1-8 HOAI), der Tragwerksplanung (Los 2, LPH 1-6 HOAI) und der Freianlagenplanung (Los 3, LPH 1-8 HOAI) für den Erweiterungsbau der Gesamtschule der Stadt Geldern für die Sekundarstufe II
Gebäudeplanung
Los-Nr.: 1Gesamtschule der Stadt Geldern, Königsberger Str. 60, 47608 Geldern
Gebäudeplanung in den Leistungsphasen 1 bis 8 HOAI
Rückfragen zur Angebotsabgabe werden bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß nachfolgender Ziffer IV.2.2) erbeten.
Tragwerksplanung
Los-Nr.: 2Gesamtschule der Stadt Geldern, Königsberger Str. 60, 47608 Geldern
Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1 bis 6 HOAI
Rückfragen zur Angebotsabgabe werden bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß nachfolgender Ziffer IV.2.2) erbeten.
Freianlagenplanung
Los-Nr.: 3Gesamtschule der Stadt Geldern, Königsberger Str. 60, 47608 Geldern
Freianlagenplanung in den Leistungsphasen 1 bis 8 HOAI
Rückfragen zur Angebotsabgabe werden bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß nachfolgender Ziffer IV.2.2) erbeten.
Eigenerklärung (Nachweis) des Bieters zur beruflichen Befähigung in:
.
- Los 1 (Gebäudeplanung) als "Architekt" entsprechend dem Formblatt 1.6 (Buchst. A.) der Angebotsunterlagen für das Los 1;
.
- Los 2 (Tragwerksplanung) als "Qualifizierter Tragwerksplaner" gemäß § 54 Abs. 4 BauO NRW entsprechend dem Formblatt 2.6 (Buchst. A.) der Angebotsunterlagen für das Los 2;
.
- Los 3 (Freianlagenplanung) als "Landschaftsarchitekt" oder als "Architekt" entsprechend dem Formblatt 3.6 (Buchst. A.) der Angebotsunterlagen für das Los 3.
.
Folgendes gilt für alle Lose:
.
Bei Bietergemeinschaften gilt der Nachweis als erbracht, wenn die Voraussetzungen bei einem Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen.
.
.
Jeder Bieter bzw. jedes Bietergemeinschaftsmitglied hat mit dem Angebot folgende Eignungsnachweise einzureichen:
.
1. Gilt für alle Lose:
.
a) Eigenerklärung (Nachweis) zum durchschnittlichen "allgemeinen" jährlichen Netto-Umsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gemäß Formblatt - je nach Los - 1.6, 2.6 oder 3.6 (dort jeweils unter Buchst. B.1.) der Angebotsunterlagen. Als "allgemeiner" Netto-Jahresumsatz gilt der gesamte Netto-Jahresumsatz des (Einzel-)Bieters bzw. des Mitglieds einer Bietergemeinschaft unabhängig von der Art der erbrachten Leistungen;
b) Eigenerklärung (Nachweis) zum durchschnittlichen "spezifischen" jährlichen Netto-Umsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gemäß Formblatt - je nach Los - 1.6, 2.6 oder 3.6 (dort jeweils unter Buchst. B.2.) der Angebotsunterlagen. Als "spezifischer Netto-Jahresumsatz gilt der gesamte Netto-Jahresumsatz des (Einzel-)Bieters bzw. des Mitglieds einer Bietergemeinschaft, der mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Leistungen betrifft.
c) Eigenerklärung (Nachweis) gemäß Formblatt - je nach Los - 1.6, 2.6 oder 3.6 (dort jeweils unter Buchst. B.3.) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung.
.
2. Gilt zusätzlich für Los 1 (Gebäudeplanung):
.
Vergleichbar im Sinne der vorstehenden Ziffer 1.b) sind betreffend das Los 1 nur Leistungen im Leistungsbild Gebäudeplanung, die im Zusammenhang mit der Planung und Realisierung folgender Gebäudearten erbracht wurden:
.
- Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, z. B. Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen und
- Schulen mit hohen Planungsanforderungen, z. B. Bildungszentren, Hochschulen, Universitäten und Akademien.
.
3. Gilt zusätzlich für Los 2 (Tragwerksplanung):
.
Vergleichbar im Sinne der vorstehenden Ziffer 1.b) sind betreffend das Los 2 nur Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung, die im Zusammenhang mit der Planung und Realisierung folgender Gebäudearten erbracht wurden:
.
- Schulen, Hochschulen, Institutsgebäude, Büro- und Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Pflegeheime, Wohnheime, Kindertagesstätten (ab 3 Gruppen), Einzelhandel, Einkaufszentren, Gastgewerbe / Hotels
.
4. Gilt zusätzlich für Los 3 (Freianlagenplanung):
.
Vergleichbar im Sinne der vorstehenden Ziffer 1.b) sind betreffend das Los 3 nur Leistungen im Leistungsbild Freianlagenplanung, die für Freianlagen erbracht wurden, deren Planungsfläche jeweils eine Größe von 1.500 m² überschreitet.
.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:.
Folgende Mindestanforderungen sind mit Blick auf die vorgenannten Eignungskriterien zwingend zu erfüllen und führen im Falle der Nichterfüllung zum Angebotsausschluss:
.
1. Gilt für Los 1 (Gebäudeplanung):
.
a) Durchschnittlicher "allgemeiner" Netto-Jahresumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre i.H.v. mindestens 725.000 EUR,
b) Durchschnittlicher "spezifischer" Netto-Jahresumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre i.H.v. mindestens 275.000 EUR,
c) Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 5 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für Sachschäden je Schadenfall und Versicherungsjahr.
.
2. Gilt für Los 2 (Tragwerksplanung):
.
a) Durchschnittlicher "allgemeiner" Netto-Jahresumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre i.H.v. mindestens 200.000 EUR,
b) Durchschnittlicher "spezifischer" Netto-Jahresumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre i.H.v. mindestens 75.000 EUR,
c) Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Sachschäden je Schadenfall und Versicherungsjahr.
.
3. Gilt für Los 3 (Freianlagenplanung):
.
a) Durchschnittlicher "allgemeiner" jährlicher Netto-Umsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre i.H.v. mindestens 70.000 EUR,
b) Durchschnittlicher "spezifischer" jährlicher Netto-Umsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre i.H.v. mindestens 30.000 EUR,
c) Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden.
.
.
Jeder Bieter bzw. jedes Bietergemeinschaftsmitglied hat mit dem Angebot folgende Eignungsnachweise einzureichen:
.
1. Gilt für alle Lose:
.
- Eigenerklärung (Nachweis) über die durchschnittliche jährliche Anzahl der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß - je nach Los - Formblatt 1.6, 2.6 oder 3.6 (unter Buchst. C.1) der Angebotsunterlagen; zu den Beschäftigten in diesem Sinne zählen alle in dem Unternehmen tätigen bzw. tätig gewesenen Beschäftigten;
- Eigenerklärung (Nachweis) über mindestens 2 mit dem vorliegend ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Referenzen jeweils aus den letzten 7 Jahren (Los 1) bzw. aus den letzten 5 Jahren (Lose 2 und 3) gemäß - je nach Los - Formblatt 1.6, 2.6 oder 3.6 (jeweils unter Buchst. C. 3 - C. 4) der Angebotsunterlagen.
.
2. Gilt zusätzlich für Los 1 (Gebäudeplanung):
.
- Eigenerklärung (Nachweis) über die durchschnittliche jährliche Anzahl der beschäftigten Architekten / Ingenieure der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß Formblatt 1.6 (unter Buchst. C. 2) der Angebotsunterlagen für das Los 1. Zu den "beschäftigten" Architekten / Ingenieuren zählen nicht nur Architekten / Ingenieure in einem arbeitsrechtlichen Anstellungsverhältnis, sondern alle in dem Unternehmen tätigen bzw. tätig gewesenen Architekten / Ingenieure.
.
3. Gilt zusätzlich für Los 2 (Tragwerksplanung):
.
- Eigenerklärung (Nachweis) über die durchschnittliche jährliche Anzahl der beschäftigten Ingenieure der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß Formblatt 2.6 (unter Buchst. C. 2) der Angebotsunterlagen für das Los 2. Zu den "beschäftigten" Ingenieuren zählen nicht nur Ingenieure in einem arbeitsrechtlichen Anstellungsverhältnis, sondern alle in dem Unternehmen tätigen bzw. tätig gewesenen Ingenieure.
.
4. Gilt zusätzlich für Los 3 (Freianlagenplanung):
.
- Eigenerklärung (Nachweis) über die durchschnittliche jährliche Anzahl der beschäftigten Landschaftsarchitekten / Architekten / Ingenieure der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß Formblatt 3.6 (unter Buchst. C. 2) der Angebotsunterlagen für das Los 3. Zu den "beschäftigten" Landschaftsarchitekten / Architekten / Ingenieuren zählen nicht nur Landschaftsarchitekten / Architekten / Ingenieure in einem arbeitsrechtlichen Anstellungsverhältnis, sondern alle in dem Unternehmen tätigen bzw. tätig gewesenen Landschaftsarchitekten / Architekten / Ingenieure.
.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:.
Folgende Mindestanforderungen sind für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit zwingend zu erfüllen und führen im Falle der Nichterfüllung zum Angebotsausschluss:
.
1. Gilt für Los 1 (Gebäudeplanung):
.
a) Durchschnittlich mindestens 8 Beschäftigte in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre,
b) Beschäftigung von durchschnittlich mindestens 3 Architekten/Ingenieuren in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre,
c) Die Anforderungen an ein vergleichbares Referenzprojekt sind nur erfüllt, wenn im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts Leistungen im Leistungsbild Gebäudeplanung mindestens in den LPH 3-5 HOAI (zusammenhängend) erbracht wurden und im Zusammenhang mit der Planung und Realisierung der folgenden Gebäudearten standen, wobei der Auftragswert/das Honorar mind. 125.000 EUR (netto) betrug:
.
- Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, z. B. Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen sowie
- Schulen mit hohen Planungsanforderungen, z. B. Bildungszentren, Hochschulen, Universitäten und Akademien.
.
2. Gilt für Los 2 (Tragwerksplanung):
.
a) Durchschnittlich mindestens 5 Beschäftigte in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre,
b) Beschäftigung von durchschnittlich mindestens 2 Ingenieuren in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre,
c) Die Anforderungen an ein vergleichbares Referenzprojekt sind nur erfüllt, wenn im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung mindestens in den LPH 3-5 HOAI (zusammenhängend) erbracht wurden und im Zusammenhang mit der Planung und Realisierung der folgenden Gebäudearten standen, wobei der Auftragswert/das Honorar mind. 35.000 EUR (netto) betrug:
.
- Schulen, Hochschulen, Institutsgebäude, Büro- und Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Pflegeheime und Wohnheime, Kindertagesstätten (ab 3 Gruppen), Einzelhandel, Einkaufszentren, Gastgewerbe /Hotels
.
3. Gilt für Los 3 (Freianlagenplanung):
.
a) Durchschnittlich mindestens 4 Beschäftigte in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre,
b) Beschäftigung von durchschnittlich mindestens 2 Landschaftsarchitekten/Architekten/Ingenieuren in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre,
c) Die Anforderungen an ein vergleichbares Referenzprojekt sind nur erfüllt, wenn im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts Leistungen im Leistungsbild Freianlagenplanung für Freianlagen, deren Planungsfläche jeweils eine Größe von 1.500 m² überschreitet, mindestens in den LPH 3-5 HOAI (zusammenhängend) erbracht wurden und der Auftragswert/das Honorar jeweils mind. 15.000 EUR (netto) betrug.
.
4. Zusätzliche Informationen:
Bei Bietergemeinschaften wird die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten bzw. der durchschnittlich beschäftigten Architekten/Ingenieure/Landschaftsarchitekten mit Blick auf die vorstehend jeweils unter 1.a) und b), 2.a) und b) sowie 3.a) und b) insoweit zu erfüllende Mindestanforderung addiert. Die Referenzprojekte (für jedes Los jeweils mindestens 2) müssen innerhalb der letzten 7 Jahre (Los 1) bzw. innerhalb der letzten 5 Jahre (Lose 2 und 3) abgeschlossen worden sein. Als abgeschlossen gilt ein Referenzprojekt in dem Zeitpunkt, in dem die jeweils betroffene bauliche Anlage vollständig in Benutzung genommen wurde. Maßgeblicher Anknüpfungspunkt für die Berechnung des jeweiligen Zeitkorridors ist der Monat April 2023. Spätestens im Monat April 2023 muss also das Referenzprojekt abgeschlossen, d. h. die jeweils betroffene bauliche Anlage vollständig in Benutzung genommen worden sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft werden die Referenzen addiert. Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft ist bzgl. der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht beschränkt.
.
a) Mit dem Angebot hat jeder Bieter bzw. jedes Bietergemeinschaftsmitglied eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB - je nach Los - Formblatt 1.2, 2.2 oder 3.2 der Angebotsunterlagen und - sofern einschlägig - die Eigenerklärung zu den Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB - je nach Los - Formblatt 1.3, 2.3 oder 3.3 der Angebotsunterlagen vorzulegen.
.
b) Mit dem Angebot hat jeder Bieter bzw. jedes Bietergemeinschaftsmitglied eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland gemäß - je nach Los - Formblatt 1.4, 2.4 oder 3.4 der Angebotsunterlagen vorzulegen.
.
c) Sofern der Bieter bzw. ein Bietergemeinschaftsmitglied zum Nachweis seiner Eignung eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor unter III.1.1) bis III.1.3) genannten Erklärungen/Nachweise/Bedingungen enthält.
Rückfragen zur Angebotsabgabe werden bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gemäß nachfolgender Ziffer IV.2.2) erbeten.
Nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
.
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.
Nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
.
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.