Engineering design services for mechanical and electrical installations for buildings (оригинал извещения) (Германия - Тендер #39063681) | ||
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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия) Организатор тендера: Magistrat der Stadt Hungen Номер конкурса: 39063681 Дата публикации: 08-03-2023 Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
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Sanierung Freibad Hungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2023-HF-FA-TASanierung Freibad Hungen. Vergabe von folgenden Leistungen:
Los 1: Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Anlagengruppe 7.1 Nutzungsspezifische Anlagen, hier: Badetechnische Anlagen, Leistungsphasen 5 bis 9.
Los 2: Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9
Los 1: Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7.1 Nutzungsspezifische Anlagen, hier: Badetechnische Anlagen
Los-Nr.: 1Freibad Hungen; Albert-Schweitzer-Straße 2, 34510 Hungen
Sanierung Freibad Hungen.
Das Freibad Hungen; Albert-Schweitzer-Straße 2, 34510 Hungen, besteht seit 1965. Mehrere Erweiterungen, Reparaturmaßnahmen und Teilsanierungen wurden in den vergangenen Jahrzehnten je nach Handlungsbedarf durchgeführt. Eine große Sanierungsmaßnahme erfolgte im Jahr 1991/92 mit Einbau eines neuen GFK-Schwallwasserbehälters und Sanierung des Beckenkopfes mit gleichzeitiger Erneuerung der Schwallwassersammelleitung. Zudem wurden die Badewasserfilter saniert und die Filterschüttung erneuert.
Auf Basis einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2019 hat der Bauherr und Badbetreiber sich entschieden eine Freibadsanierung in mehreren Bauabschnitten durchzuführen. Nach eingehender Beratung und Prüfung der Finanzierungsmöglichkeiten wurde der Sanierung des Sportbeckens und der Modernisierung der Badewassertechnik Priorität eingeräumt.
Die Bausubstanz des gefliesten Sportbeckens zeigt gravierende Schäden auf, so dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Die geplante Beckensanierung soll mit einer Folienauskleidung und einem Edelstahlbeckenkopf erfolgen.
Die vorhandene Beckenhydraulik des Schwimmerbeckens ist nicht normgerecht. Weder die Anzahl noch die Anordnung der Wanddüsen entspricht der DIN 19643.
Zudem ist die technische Ausführung der Badewassertechnik teilweise abgängig. Mit der geplanten Modernisierung der Badewasseraufbereitungsanlage soll die Steuerungstechnik komplett erneuert, und hierbei ein Energiemanagementsystem zur Energieeinsparung realisiert werden. Im Zuge der geplanten Baumaßnahme muss der Beckenumgang erneuert werden. Die Zuwegung zur Badeplatte wird barrierefrei ausgeführt.
Die Maßnahme soll nach derzeitigem Stand in der Zeit vom 04.09.2023 bis 31.05.2024 durchgeführt werden. Da Fördergelder beantragt sind, sind in Planung und Ausführung entsprechende Vorgaben seitens der Fördergeber zu berücksichtigen und Verwendungsnachweise zu erstellen. Das geplante Investitionsvolumen beträgt nach derzeitigem Planungsstand rd. 1,8 Mio. Euro brutto.
Verlängerungsoption nur für Lph 9.
- Prüfung des fristgerechten Eingangs der Bewerbungen
- Prüfung der Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen
- Prüfung der Einhaltung von Mindestforderungen und Ausschlusskriterien
- Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeiten
- Prüfung der technischen und fachlichen Leistungsfähigkeiten
- ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 VgV durch Los getroffen werden. Wird die Anzahl von 3 Bewerbern, die mind. zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren aufzuheben oder mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerber fortzuführen.
Mit der Projektbearbeitung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
Los 2: Objektplanung Freianlagen
Los-Nr.: 2Freibad Hungen; Albert-Schweitzer-Straße 2, 34510 Hungen
Siehe II.2.4) Beschreibung der Beschaffung unter Los 1
Verlängerungsoption nur für Lph 9.
siehe Los 1
Mit der Projektbearbeitung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
Die angegebene Nummerierung bezieht sich auf den Bewerbungsbogen:
1.1) Angaben des Unternehmens/federführenden Büros. Nachweis: Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister), sofern die Gesellschaftsform dies erfordert. Vorlage spätestens mit Angebotsabgabe.
1.2) Bei Bewerbergemeinschaften: Der Teilnahmeantrag wird durch das federführende Büro gestellt. Die Namen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind im Teilnahmeantrag unter Punkt 1.2 anzugeben. Dem Teilnahmeantrag des federführenden Büros ist ergänzend folgendes beizufügen:
- Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe „Anl_BGE“ des Bewerbungsbogens),
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft,
- Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert. Vorlage spätestens mit Angebotsabgabe.
1.3) und 1.4) Bei Erteilung von Unteraufträgen ohne und mit Eignungsleihe: Der Teilnahmeantrag wird durch das federführende Büro gestellt.
- Einsatz von Nachunternehmen: Mindestens Angabe des Leistungsanteils, Vorlage der Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung (siehe „Anl_NU“ des Bewerbungsbogens) spätestens mit Angebotsabgabe
- Einsatz von Nachunternehmen mit Eignungsleihe: Nachweise sinngemäß analog Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, siehe Angaben oben inkl. Vorlage der Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung (siehe „Anl_NU-E“ des Bewerbungsbogens) bereits mit der Bewerbung
2.a) Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Ausschlusskriterium);
2.b) Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs.1 AEntG;
2.c) Eigenerklärung über die Entrichtung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen nach § 48(8) VgV;
2.d) Eigenerklärung, Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen;
2.e) Erklärung zum Verpflichtungsgesetz § 1 vom 2.3.1974 (BGBl. 1, S. 547) im Auftragsfall.
Die angegebene Nummerierung bezieht sich auf den Bewerbungsbogen:
3.1.a) Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherungs-Deckung gemäß § 45 Abs. 1 (3) VgV. Bei Bewerbergemeinschaften muss dieser Nachweis für jedes Mitglied vorgelegt werden. Im Auftragsfall sind Deckungssummen von mindestens 1 500 000 Euro für Personen- sowie 1 000 000 Euro für sonstige Schäden, gefordert. Nachunternehmer müssen keine eigene Versicherung nachweisen. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme erklärt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags verbindlich, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
3.1.b) Nachweis gem. § 45 Abs.4 (4) VgV – Erklärung über den durchschnittlichen Umsatz des Bewerbers für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Jahren in Euro netto. Die erforderlichen Mindestbedingungen, Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus dem zur Verfügung gestellten Bewerbungsbogen.
Die angegebene Nummerierung bezieht sich auf den Bewerbungsbogen:
3.2.a) Nachweis gem. § 46 Abs. 3 (2 u. 8) VgV – Erklärung über aktuell festangestellte, mit vergleichbaren Leistungen betraute Architekten/innen bzw. Ingenieure/-innen. Die erforderlichen Mindestbedingungen, Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus dem zur Verfügung gestellten Bewerbungsbogen;
3.2.b) Berufliche Qualifikation des/des Bewerbers/-in bzw. bei juristischen Personen des/der benannten verantwortlichen Berufsangehörigen (§ 75 Abs. 1-3 VgV);
3.2.c) Nachweise gem. §46 Abs.3 (1) VgV: 3 Referenzprojekte (für jeweils Los 1 und Los 2) der letzten 8 Jahre für vergleichbare Leistungen. Die erforderlichen Mindestbedingungen, Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus dem zur Verfügung gestellten Bewerbungsbogen.
Architekten und Ingenieure gemäß den ausgeschriebenen Leistungsbildern.
Mit der Projektbearbeitung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)