Ophthalmology equipment (Австрия - Тендер #47067627) | ||
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Страна: Австрия (другие тендеры и закупки Австрия) Организатор тендера: Kepler Universitätsklinikum GmbH, Krankenhausstraße 9, 4020 Linz an der Donau Номер конкурса: 47067627 Дата публикации: 13-10-2023 Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
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Austria-Linz an der Donau: Ophthalmology equipment
2023/S 198-618980
Voluntary ex ante transparency notice
Supplies
Section I: Contracting authority/entity
Section II: Object
Neuanschaffung von High-End-OCT-Systemen inkl. Einbindung in das bestehende klinische Bilddatenmanagement sowie Augeninformationssystem
Lieferung von zwei High-End-OCT-Systemen (samt Montage, Inbetriebnahme, betriebsbereite Übergabe und Einschulung) für die Kepler Universitätsklinikum GmbH
Oberösterreich
Neuanschaffung von High-End-OCT-Systemen inkl. Einbindung in das bestehende klinische Bilddatenmanagement sowie in das integrierte klinische Augeninformationssystem.
Bei dem unter V.2.1) bekanntgegebenen Datum handelt es sich um den Tag der Absendung dieser Bekanntmachung. Da es sich um eine Transparenzbekanntmachung gemäß den Bestimmungen § 58 BVergG 2018 handelt, wurde der Vertrag noch nicht abgeschlossen. Der Zuschlag wird nach Ablauf einer Frist von 10 Tagen (gerechnet ab dem Tag der erstmaligen Verfügbarkeit dieser Bekanntmachung) erteilt.
Section IV: Procedure
In den Kliniken des OÖG-Konzerns sind High-End-OCT-Systeme mit dem zugehörigen Bilddatenmanagementsystem des Herstellers „Heidelberg Engineering“ sowie dem angebundenen Augeninformationssystem in Betrieb. Es besteht nun die Notwendigkeit von einer zusätzlichen Beschaffung im Kepler Universitätsklinikum. Bei diesen Erweiterungen muss es sich um Geräte bzw. Systeme des Herstellers der bereits in den o.a. Kliniken im Betrieb befindlichen Systemen handeln, weil eine Mischung von Systemen unterschiedl. Hersteller aus medizinischen Gründen insbes. wegen nicht hinreichender Vergleichbarkeit von Daten und Bildern von aktuellen Untersuchungen mit jenen von Voruntersuchungen nicht vertretbar wäre. Nur d. gleiche System desselben Herstellers erfüllt die Ansprüche hinsichtlich Vergleichbarkeit der Daten und aufgenommenen Bilder auf einheitlicher höchster Qualität. Von Bedeutung ist, dass zwar Wiederholungen von OCT-Aufnahmen auch mit anderen Systemen möglich wären, allerdings nicht automatisiert und an exakt der gleichen Stelle, wie es bei der regelmäßigen Behandlung von AMD aus med. Gründen (exakte Vergleichbarkeit im Mikrometerbereich) notwendig ist. Folgende Mindestanforderungen wurden festgelegt:
Kombination von Konfokalem Scanning Laser Ophthalmoskop (cSLO) und Spektraldomänen Optischer Kohärenz Tomografie (SD-OCT) in einem Gerät;
Doppelstrahl Scanning System zur simultanen Bildgebung;
Multimodale Bildgebung mit bis zu 6 Verfahren in einem Gerät erlaubt umfangreiche Differentialdiagnostik ohne den Pat. von einem Gerät zum anderen bewegen zu müssen;
Simultane Durchführung von Angiographie, SD-OCT, digitaler Fundusbildgebung;
Simultane Aufnahme von Autofluoreszenz, SD-OCT Bildern, digitaler Fundusbildgebung;
Scan-Rate von bis zu 85 000 Hz zur Aufnahme großer dreidimensionaler OCT-Bilder d. Netzhaut muss möglich sein;
Technologie zur Erfassung anatomischer Strukturen im cSLO Bild stabilisiert d. Referenzbild anhand dessen d. Bediener den Ort des OCT-Scan exakt festlegen kann und verhindert Bewegungsartefakte im OCT-Bild. Automatische Wiederholungen von OCT-Aufnahmen an exakt gleicher Stelle der Netzhaut werden ermöglicht.
Kleinste messbare Änderung der Netzhautdicke beträgt 1 μm;
Upgrade und Migration d. bestehenden klinischen Bilddatenmanagements (HEYEX) inkl. d. historischen Bilddaten seit Inbetriebnahme und IT-Einbindung aller bildgebenden Modalitäten sowie Erweiterung d. bestehenden Viewing-Stationen;
Der durch HEYEX unterstützte Workflow wird durch d. Erweiterung von Heidelberg EMR in der Form verbessert, dass dadurch eine Behandlung sehr zeiteffizient ohne zusätzliche Suche der Bilddaten und mit exakter Zuordnung zwischen metrischen Gerätedaten und Bilddaten möglich ist. Dies ist notwendig, um mit höchster Qualität d. entsprechenden Inhalte beurteilen zu können, auch wenn aufgrund längerer Behandlungszyklen eine große Menge an med. Informationen vorliegt.
Die Datenerfassung muss durchgehend strukturiert erfolgen, sodass hochspezialisierte Reports zur Kontrolle des Behandlungserfolgs und eine Weiterentwicklung d. Behandlung im Sinne einer universitären Forschung ermöglicht wird.
Zur strukturierten Verspeicherung und Auswertung in d. klinischen Workflowunterstützung muss die Integration von Bild- und metrischen Gerätedaten auch eine Extraktion und Überleitung von Messwerten aus Bilddaten beinhalten. Diese Mindestkriterien können gegenwärtig nur von einem Hersteller erfüllt werden. Ein Wechsel des Systems bzw. des bisherigen ANs würde jedenfalls dazu führen, dass im KUK unterschiedliche Systeme mit unterschiedl. technischen Merkmalen einzusetzen wären. Dies würde, neben den o.a. Schwierigkeiten beim Gebrauch, u.a. insofern eine technische Unvereinbarkeit mit sich bringen, als nicht alle vom bestehenden System generierten Daten automatisch in ein allfälliges Zweitsystem transferiert werden können. Dies ist vor allem aus med. Gründen weder für die Pat. noch für das behandelnde Personal und somit für den AG zumutbar.
Section V: Award of contract/concession
Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung - Neuanschaffung von High-End-OCT-Systemen inkl. Einbindung in das bestehende klinische Bilddatenmanagement sowie Augeninformationssystem
Section VI: Complementary information