Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen
Auftraggeber:
DL_23 - Oberflächenbehandlung diverser Panzersysteme und Baugruppen
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung,
Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 3: Verteidigung, militärische Verteidigung und zivile
Verteidigung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: HIL Werk Darmstadt
Michaelisstraße 35
64293 Darmstadt
NUTS-Code DE Deutschland
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Jahren: 3
Begründung einer Rahmenvereinbarung, deren Laufzeit sieben Jahre übersteigt:
Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1548831.58 EUR
Periodizität und Wert der zu vergebenden Aufträge:
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder
Beschaffungsvorhabens:
Die Rahmenvereinbarung umfasst die Oberflächenvorbehandlung diverser Panzersysteme für die Jahre 2024 - 2026.Der prognostizierte Bedarf ist wie folgt auf
die Panzersysteme und je Arbeitspaket verteilt:Arbeitspaket 1: besteht aus der Bearbeitung im Sponge-Jet-Verfahren und der anschließenden CO2-Trockeneisreinigung.Arbeitspaket 2:
besteht aus der 2. CO2-Trockeneisreinigung unmittelbar vor der finalen Lackierung.Arbeitspaket 3: besteht aus der Bearbeitung im Sponge-Jet-Verfahren und der an-schließenden
CO2-Trockeneisreinigung mit Abrechnung nach Aufwand auf Basis eines Stundenverrechnungssatzes.Arbeitspaket 4: besteht aus der zweiten CO2-Trockeneisreinigung unmittelbar vor der
finalen Lackierung mit Abrechnung nach Aufwand auf Basis eines Stundenverrechnungssatzes.Die Arbeitspakete sind getrennt zu beauftragen und werden separat vergütet.In Ausnahmefällen
kann vom Güteprüfdienst der Bundeswehr lediglich eine partielle Oberflächenbehandlung gefordert sein. Diese partielle Oberflächenbehandlung ist vom AN auf Basis des vereinbarten
Stundenverrechnungssatzes nach Aufwand abzurechnen. Der Aufwand ist vor Arbeitsbeginn der Maßnahme vom AN anzuzeigen und von dem Bevollmächtigten des AG freizugeben. Daraus ergeben
sich die folgenden Arbeitspakete:Für die jeweiligen Arbeitspakete ergeben sich die folgenden prognostizierten Mengen und Stunden pro Jahr:Arbeitspaket 1: 24
LeistungseinheitenArbeitspaket 2: 47 LeistungseinheitenArbeitspaket 3: 130 StundenArbeitspaket 4 ist nochmals mit folgenden Stunden und Mengen pro Jahr unterteilt:- Trockeneisreinigen
nach Aufwand: 8 Stunden- Trockeneisreinigen Abschleppseile: 47 Leistungseinheiten- Trockeneisreinigen Hubwindenseile BPz 2: 7 Leistungseinheiten- Trockeneisreinigen Hubwindenseile BPz
3: 3 Leistungseinheiten- Trockeneisreinigen Hauptwindenseile: 13 LeistungseinheitenDie Fahrzeuge werden durch den AG auf dem Transportwagen (MAFI) teildemontiert d.h. ohne Laufwerk
(Kette, Laufrollen, Kettenblenden, Schwingen und weiterer div. Baugruppen), Triebwerk und Räumschild zur Oberflächenvorbehandlung bereitgestellt. Die zum System gehörige
Motorraumabdeckung und Auslegerarm sind vorab vom Fahrzeug demontiert und werden separat zur Oberflächenvorbehandlung bereitgestellt. Der Aufwand für die Oberflächenvorbehandlung
der Motorraumabdeckung und des Auslegerarms ist mit der pauschalen Vergütung für das jeweilige Gesamtsystem abgegolten. Die am Fahrzeug vorhandenen Schraubenbohrungen der o.g.
Fahrzeugtypen (zirka 40 Bohrungen pro System) werden von der Systeminstandsetzung im Zuge der Demontage mit geeigneten Hilfsmitteln bereits verschlossen bzw. geschützt.Hinweis: Die
Schichtdicke der zu entfernenden Grundierung/Lackierung liegt zwischen 1 mm bis 1,5 mm.Sollte die geschilderte Anzahl von Systemen nicht bis zum 31.12.2026 vollständig abgearbeitet
worden sein, verpflichtet sich der Auftragnehmer - wenn der Auftraggeber ihn hiermit bis zum 31.10.2026 beauftragt -, die Leistung für die noch offene Menge zu erbringen.Die
Vertragslaufzeit verlängert sich entsprechend bis alle restlichen Systeme abgearbeitet sind, längstens aber bis zum 31.12.2027 - je nachdem welcher Fall zuerst eintrifft.Der
Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum Auslösen der Option, selbst wenn Systeme noch abgearbeitet werden könnten.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche
Aufträge (CPV)
50630000 Reparatur und Wartung von Militärfahrzeugen
II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die
Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der
Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über
Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Für die jeweiligen Arbeitspakete ergeben sich die folgenden prognostizierten Mengen und Stunden pro Jahr:Arbeitspaket 1: 24 LeistungseinheitenArbeitspaket
2: 47 LeistungseinheitenArbeitspaket 3: 130 StundenArbeitspaket 4 ist nochmals mit folgenden Stunden und Mengen pro Jahr unterteilt:- Trockeneisreinigen nach Aufwand: 8 Stunden-
Trockeneisreinigen Abschleppseile: 47 Leistungseinheiten- Trockeneisreinigen Hubwindenseile BPz 2: 7 Leistungseinheiten- Trockeneisreinigen Hubwindenseile BPz 3: 3 Leistungseinheiten-
Trockeneisreinigen Hauptwindenseile: 13 LeistungseinheitenSollte die geschilderte Anzahl von Systemen nicht bis zum 31.12.2026 vollständig abgearbeitet worden sein, verpflichtet sich
der Auftragnehmer - wenn der Auftraggeber ihn hiermit bis zum 31.10.2026 beauftragt -, die Leistung für die noch offene Menge zu erbringen.Die Vertragslaufzeit verlängert sich
entsprechend bis alle restlichen Systeme abgearbeitet sind, längstens aber bis zum 31.12.2027 - je nachdem welcher Fall zuerst eintrifft.Der Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum
Auslösen der Option, selbst wenn Systeme noch abgearbeitet werden könnten.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Sollte die geschilderte Anzahl von Systemen nicht bis zum 31.12.2026
vollständig abgearbeitet worden sein, verpflichtet sich der Auftragnehmer - wenn der Auftraggeber ihn hiermit bis zum 31.10.2026 beauftragt -, die Leistung für die noch offene Menge
zu erbringen.Die Vertragslaufzeit verlängert sich entsprechend bis alle restlichen Systeme abgearbeitet sind, längstens aber bis zum 31.12.2027 - je nachdem welcher Fall zuerst
eintrifft.Der Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum Auslösen der Option, selbst wenn Systeme noch abgearbeitet werden könnten.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeaufträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen:
in Monaten: 12 (ab
Auftragsvergabe)
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der
Auftragsausführung
Beginn 1.2.2024. Abschluss 31.12.2026
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
1. Eigenerklärung zur Vorlage einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10% des Auftragswertes. Auf die Vertragserfüllungsbürgschaft wird
verzichtet, wenn der Bonitätsindex der Kreditreform während der Vertragslaufzeit unter 250 Punkten liegt oder ein gleichwertiger Bonitätsnachweis vorgelegt wird.2. Vorlage einer
Versicherungspolice in Kopie über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung(industrieübliche Betriebshaftpflicht sowie eine Umwelthaftpflichtversicherung), deren Höhe jeweils 10
Mio. EUR pro Schadensfall für Personen- und Sachschäden, im Falle der Kumulation der Schadensereignisse jedoch 20Mio. EUR pro Jahr nicht unterschreitet.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und
Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Erfolgt die Bezuschlagung des Angebotes im Vergabeverfahren nicht im Wettbewerb im Sinne des § 4 VO PR 30/53, kommt bei Vergaben, wenn der AN seinen
Hauptsitz in Deutschland hat und der Wert je Einzelauftrag 5.000,00 EUR netto und deren Gesamtwert im Kalenderjahr 125.000,00 EUR netto übersteigt, die Verordnung VO PR 30/53 über
die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VO PR 30/53) zur Anwendung. In dem Fall gilt ein Selbstkostenpreis als Selbstkostenfest-, Selbstkostenricht- oder Selbstkostenerstattungspreis
gemäß §§ 5 bis 8 VO PR Nr. 30/53 als vereinbart.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der
Auftrag vergeben wird:
Ist die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt, haben die daran beteiligten Unternehmen einen Bevollmächtigten zu bestimmen, dessen Vollmacht mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen ist. Die Vollmacht kann durch eine beglaubigte Abschrift des Vertrages über die Zusammenarbeit der Bieter ersetzt werden. Inhaltlich muss die Vollmacht dem
§ 29 (7) VSVgV entsprechen; eine Liste aller Mitglieder ist beizufügen. Der Bevollmächtigte ist alleiniger Ansprechpartner der Vergabestelle. Bei Bietergemeinschaften sind die
Teilnahmeanträge von jedem Bietergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die
Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
1. Der Bewerber ist verpflichtet, bei Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades "VS - Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)" die Bestimmungen des "Merkblatt
für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)" einzuhalten, sofern der Leistungsgegenstand diesem Geheimhaltungsgrad
unterliegt.2. Der Bewerber erklärt die Bereitschaft, sich bei Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades "VS-VERTRAULICH" oder höher in die Geheimschutzbetreuung des BMWi oder einer
ver-gleichbaren ausländischen EU-Behörde zu begeben sowie das einzusetzende Personal für den Geheimhaltungsgrad VS-VERTRAULICH oder höher bzw. NATO Confidential oder höher
überprüfen zu lassen, sofern der Leistungsgegenstand diesem Geheimhaltungsgrad unterliegt. Der Bewerber ver-pflichtet sich, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
herausgegebene "Handbuch für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch)" sowie die Bestimmungen der Zentralrichtlinie A-1130/1 "Militärische Sicherheit in der
Bundeswehr" in der jeweils neusten Fassung zu beachten.3. Eigenerklärung des Bewerbers zur Bereitschaft der Einleitung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung Ü2-vorbeugender
Sabotageschutz gemäß § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetz für alle, die als Monteur in militärischen Liegenschaften eingesetzt werden, wenn der Auftraggeber dies fordert.4.
Eigenerklärung des Bewerbers, keine Beschäftigten aus einem der in der Staatenliste gemäß Anlage zu § 13 Abs. 1 Nr. 17 Sicherheitsüberprüfungsgesetz aufgeführten Staaten mit
der Durchführung der zu erbringenden Leistungen zu beauftragen.5. Das für die Abwicklung der Verträge und Durchführung der Aufträge vorgesehene Personal muss die Deutsche Sprache
in Wort und Schrift beherrschen.Im Falle einer Beauftragung von Unterauftragnehmern sind die Bedingungen gemäß Ziff. 1 bis 4 auch durch den Unterauftragnehmer zu
erfüllen.
Vorzulegende Nachweise:
Anlage 1a zum Teilnahmeantrag; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels
Eigenerklärung
Haftpflicht 10/20 Mio.; Vorlage einer Versicherungspolice in Kopie über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung, deren
Höhe jeweils 10 Mio. EUR pro Schadensfall für Personen- und Sachschäden, im Falle der Kumulation der Schadensereignisse jedoch 20
Mio. EUR
pro Jahr nicht unterschreitet.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Vollmacht Bietergemeinschaft; Ist die Bildung einer
Bietergemeinschaft beabsichtigt, haben die daran beteiligten Unternehmen einen Bevollmächtigten zu bestimmen, dessen Vollmacht mit dem Teilnahmeantrag bzw. mit dem Angebot vorzulegen
ist.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Anlage 1d zum Teilnahmeantrag; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels
Eigenerklärung
Anlage 1e zum Teilnahmeantrag; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung des Bieters, dass keine
Ausschlussgründe i.S.d. §§ 23 und 24 VSVgV vorliegen.2. Eigenerklärung, dass der Bieter seinen Arbeitnehmern, die unter den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes (MiLoG) fallen,
mindestens den gesetzlichen Mindestlohn nach MiLoG dauerhaft und rechtzeitig zahlt und die weiteren Pflichten aus dem MiLoG, insbesondere die Aufzeichnungspflichten, einhält. Auf
Verlangen weist der Bieter die Einhaltung dieser Pflichten nach.3. Eigenerklärung, dass der Bieter für den Fall, dass er sich zur Erfüllung der dienst- oder werkvertraglichen
Verpflichtungen eines oder mehrerer Nachunternehmer bedient, diese ebenfalls zur Zahlung des gesetzlichen vorgegebenen Mindestlohns und zur Einhaltung aller sonstigen Pflichten nach
dem MiLoG vertraglich verpflichtet. Soweit der Nachunternehmer im Zuge seiner eingegangenen Verpflichtungen seinerseits weitere Nachunternehmer mit Dienst- oder Werkvertragsleistungen
beauftragt, hat er sicherzustellen, dass auch diese Nachunternehmer entsprechend verpflichtet werden.4. Eigenerklärung, dass der Bieter sämtliche Kosten übernimmt, die aufgrund der
Inanspruchnahme durch Dritte wegen der Verletzung des MiLoG durch den Bieter selbst oder ein durch ihn beauftragten Nachunternehmer entstehen.Zusätzlich: Vorlage (Kopie) eines
Handelsregisterauszuges oder eines vergleichbaren Nachweises.
Vorzulegende Nachweise:
Handelsregisterauszug; Vorlage (Kopie) eines Handelsregisterauszuges oder eines vergleichbaren Nachweises.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung des Bieters, dass keine
Ausschlussgründe i.S.d. §§ 23 und 24 VSVgV vorliegen.Zusätzlich: Vorlage (Kopie) eines Handelsregisterauszuges oder eines vergleichbaren Nachweises.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit
III.2.3)Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.
Eigenerklärung, dass der Bieter die durch den AG vorgegebenen Verfahren (Spong-Jet-Strahlverfahren und CO2-Trockeneisstrahlverfahren) zur Oberflächenvorbearbeitung (Entlackung und
Reinigung) vor dem Lackierprozess einsetzen kann.2. Eigenerklärung, dass der Bieter mit der Bearbeitung (strahlen und reinigen) von teildemontierten gepanzerten Fahrzeugen vertraut
ist.3. Eigenerklärung, dass der Bieter die notwendigen Anlagen, Betriebsmittel, Abdeckungen, Hilfs- und Betriebsstoffe, persönlichen Schutzausrüstungen und des erforderlichen
Bearbeitungsmaterials in ausreichender Menge zeitgerecht bereitstellen kann.4. Eigenerklärung über die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bzgl. Arbeitsschutz und Umweltschutz.5.
Eigenerklärung über die Anwendung der in der Leistungsbeschreibung Punkt 9 geforderten Vorgaben und Normen.6. Eigenerklärung über die eigenverantwortliche Entsorgung angefallener
Abfälle entsprechend der gesetzlichen Vorgaben.7. Eigenerklärung, dass die vom Bieter bereitgestellten Betriebsmittel und eingerichteten Arbeitsplätze allen derzeit in Deutschland
gültigen Vorschriften, in Bezug auf Arbeitssicherheit, Umweltschutz sowie dem Stand der Technik entsprechen.8. Eigenerklärung, dass die geforderten Qualitätsvorgaben der
Oberflächenvorbehandlung durch (Trockenstrahlen DIN EN ISO 8504-2, Pkt. 5.1.2) Sponge-Jet-Verfahren (Strahlenmedium Spinge Red G40), nach DIN EN ISO 12944-4 nachweislich erreicht
werden können.Erreicht wird ein Vorbereitungsgrad SA 2 1/2 (Anhang A der DIN EN ISO 12944-4). Die gereinigten Flächen sind anschließend frei von Verunreinigung z.B. durch Öl,
Fett, Salz, Staub, Schmutz etc.Hierzu ist der Hinweis zu geben, dass wegen der möglichen Staubbelastung in der Halle 012, dass vom AG vorgeschriebene Stahlmedium ,,Sponge Red G40"
nur 2-mal verwendet werden darf.Die Schichtdicke der zu entfernenden Grundierung/Lackierung liegt zwischen 1,0 mm bis 1,5 mm.9. Eigenerklärung, dass der Bieter das zur
Aufgabenerfüllung ausgebildete und mehrjährig eingesetzten Personal sowie die notwendigen Anlagekapazitäten bereitstellen kann.10. Eigenerklärung, dass der Bieter mindestens das
Jahresvolumen von in Summe bis zu 24 Panzersysteme inkl. der zugehörigen demontierten Baugruppen, bearbeiten kann.11. Eigenerklärung, dass der Bieter für die Auftragsdurchführung
die vom AG ausgewiesenen Betriebsstätte auf dem Betriebsgelände des AG im Werk Darmstadt nutzt.12. Eigenerklärung und Auflistung über die Durchführung von mindestens 5
vergleichbaren Aufträgen mit insgesamt mindestens 20 bearbeiteten System in den letzten 3 Jahren.Zusätzlich:- Auflistung der Leistungsanteile von Unterauftragnehmern sowie die von
jedem Unterauftragnehmer ausgefüllte und unterschriebene Anlage 3 (falls zutreffend),- Kopie eines aktuellen Zertifikats DIN ISO 9001:2015- Kopie eines aktuellen Zertifikats DIN EN
ISO 12944-4- Kopie eines aktuellen Zertifikats DIN EN ISO 8504-2
Vorzulegende Nachweise:
Anlage 1b zum
Teilnahmeantrag; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
Anlage 1c zum Teilnahmeantrag; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels
Eigenerklärung
DIN ISO 9001:2015; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
DIN EN ISO 12944-4;
Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
DIN EN ISO 8504-2; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.
Eigenerklärung, dass der Bieter die durch den AG vorgegebenen Verfahren (Spong-Jet-Strahlverfahren und CO2-Trockeneisstrahlverfahren) zur Oberflächenvorbearbeitung (Entlackung und
Reinigung) vor dem Lackierprozess einsetzen kann (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).2. Eigenerklärung, dass der Bieter mit der Bearbeitung
(strahlen und reinigen) von teildemontierten gepanzerten Fahrzeugen vertraut ist (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).3. Eigenerklärung, dass der
Bieter die notwendigen Anlagen, Betriebsmittel, Abdeckungen, Hilfs- und Betriebsstoffe, persönlichen Schutzausrüstungen und des erforderlichen Bearbeitungsmaterials in ausreichender
Menge zeitgerecht bereitstellen kann (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).4. Eigenerklärung über die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bzgl.
Arbeitsschutz und Umweltschutz (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).5. Eigenerklärung über die Anwendung der in der Leistungsbeschreibung Punkt 9
geforderten Vorgaben und Normen (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).6. Eigenerklärung über die eigenverantwortliche Entsorgung angefallener
Abfälle entsprechend der gesetzlichen Vorgaben (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).7. Eigenerklärung, dass die vom Bieter bereitgestellten
Betriebsmittel und eingerichteten Arbeitsplätze allen derzeit in Deutschland gültigen Vorschriften, in Bezug auf Arbeitssicherheit, Umweltschutz sowie dem Stand der Technik
entsprechen (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).8. Eigenerklärung, dass die geforderten Qualitätsvorgaben der Oberflächenvorbehandlung durch
(Trockenstrahlen DIN EN ISO 8504-2, Pkt. 5.1.2) Sponge-Jet-Verfahren (Strahlenmedium Spinge Red G40), nach DIN EN ISO 12944-4 nachweislich erreicht werden können.Erreicht wird ein
Vorbereitungsgrad SA 2 1/2 (Anhang A der DIN EN ISO 12944-4). Die gereinigten Flächen sind anschließend frei von Verunreinigung z.B. durch Öl, Fett, Salz, Staub, Schmutz etc.
(jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).Hierzu ist der Hinweis zu geben, dass wegen der möglichen Staubbelastung in der Halle 012, dass vom AG
vorgeschriebene Stahlmedium ,,Sponge Red G40" nur 2-mal verwendet werden darf.Die Schichtdicke der zu entfernenden Grundierung/Lackierung liegt zwischen 1,0 mm bis 1,5 mm.9.
Eigenerklärung, dass der Bieter das zur Aufgabenerfüllung ausgebildete und mehrjährig eingesetzten Personal sowie die notwendigen Anlagekapazitäten bereitstellen kann (jeweils im
Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).10. Eigenerklärung, dass der Bieter mindestens das Jahresvolumen von in Summe bis zu 24 Panzersysteme inkl. der zugehörigen
demontierten Baugruppen, bearbeiten kann (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).11. Eigenerklärung, dass der Bieter für die Auftragsdurchführung die
vom AG ausgewiesenen Betriebsstätte auf dem Betriebsgelände des AG im Werk Darmstadt nutzt (jeweils im Hinblick auf den von uns zu erbringenden Leistungsanteil).12. Eigenerklärung
und Auflistung über die Durchführung von mindestens 5 vergleichbaren Aufträgen mit insgesamt mindestens 20 bearbeiteten System in den letzten 3 Jahren (jeweils im Hinblick auf den
von uns zu erbringenden Leistungsanteil).Zusätzlich:- Kopie eines aktuellen Zertifikats DIN ISO 9001:2015- Kopie eines aktuellen Zertifikats DIN EN ISO 12944-4- Kopie eines aktuellen
Zertifikats DIN EN ISO 8504-2
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für
Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer
im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen
Auftraggeber:
DL_23
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben
Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs-
und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder
Teilnahmeanträge
21.11.2023 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
4.12.2023
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Unter http://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Die
Teilnahmeunterlagen können dort kostenlos angefordert und heruntergeladen werden. Nachrichten der Vergabestelle können dort eingesehen werden. Für den Teilnahmeantrag sind die
auf dem vorgenannten Server bereitgestellten Formblätter zu verwenden.Wir weisen bereits jetzt ausdrücklich darauf hin, dass sich die Vergabestelle vorbehält, nach Eingang der
Angebote den Zuschlag auch ohne eine Verhandlungsrunde zu erteilen.
Elektronische Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten: https://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter
Elektronischer Zugang zu den Teilnahme-/Vergabeunterlagen: https://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter
Bekanntmachungs-ID: CXT6YYDY1EFEXTD7
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für
Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bitte beachten Sie die Regelungen des § 160 GWB:(1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4.mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von
Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17.10.2023