Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen
Auftraggeber:
Rahmenvereinbarung für Übungsunterstützungen im Ausland am System SaZgM + SaAnh 70t - ÜB_EU_0278/23_II
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung,
Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 3: Verteidigung, militärische Verteidigung und zivile
Verteidigung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 00000 Ausland (weltweit)
Die Leistungsorte befinden sich im inner- und außereuropäischen Ausland. Der konkrete Leistungsort wird mit der jeweiligen Angebotsaufforderung
festgelegt.
NUTS-Code DE Deutschland
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Anzahl der an der geplanten Rahmenvereinbarung Beteiligten:
5
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Jahren: 3
Begründung einer Rahmenvereinbarung, deren Laufzeit sieben Jahre übersteigt:
Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 4100000.00 EUR
Periodizität und Wert der zu vergebenden Aufträge: Die
Rahmenvertragshalter werden bedarfsorientiert für die jeweilige Übungsunterstützung gemäß § 14 (5) VSVgV zum Angebot aufgefordert.
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder
Beschaffungsvorhabens:
Die Rahmenvereinbarung umfasst die Übungsunterstützungen der Bundeswehr im Ausland im Zeitraum 01.02.2024 bis 31.01.2027 am System SaZgM + SaAnh 70t in den
Instandhaltungsstufen 2/3 mit folgenden Versorgungsnummern:2320-12-402-6841 - SAZGM 70T MIL2320-12-388-7713 - SAZGM 2 70 T FSA EK2320-12-401-6940 - SAZGM 2 70 T FSA EK2330-12-388-3976
- SAANH 30 T TFLDR TELESKOPIERBAR2330-12-402-1105 - SAANH 2 70 T TFLDR2330-12-390-8037 - SAANH 2 70 T TFLDR2330-12-417-3390 - SAANH 70 T MilZum jetzigen Zeitpunkt wird nur die
Rahmenvereinbarung ausgeschrieben.Alle Bewerber, die sich nach dem Teilnahmewettbewerb als wirtschaftlich und technisch geeignet herausgestellt haben, erhalteneinen Rahmenvertrag.Die
Bedarfe für die Übungsunterstützungen im o. g. Zeitraum werden für die jeweilige Übungsunterstützung gemäß dem in § 14 (5) VSVgV festgelegten Verfahren im Rahmen erneuter
wettbewerblicher Angebotsaufforderungen vergeben.Bei dem unter "Gesamtmenge" aufgeführten Umfang handelt es sich um das prognostizierte Stundenvolumen (Planmenge in Stunden) für die
gesamte Vertragslaufzeit.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche
Aufträge (CPV)
50630000 Reparatur und Wartung von Militärfahrzeugen
II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die
Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der
Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über
Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Planmenge für die Vertragslaufzeit beträgt 16.433 Instandsetzungsstunden.Optional können zusätzlich insgesamt 4.930 Instandsetzungsstunden beauftragt
werden.Die Planmenge und die optional zu beauftragende Menge ergeben mit 21.363 Instandsetzungsstunden die Obergrenze der gesamten Rahmenvereinbarung. Sobald die Obergrenze
ausgeschöpft ist, verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirksamkeit.Der Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum Abruf der prognostizierten Gesamtmenge.Gesamter Schätzwert für die
komplette Vertragslaufzeit (ohne Mengenoptionen): ca. 3.144.615,60 EURGesamter Schätzwert für die komplette Vertragslaufzeit inkl. aller Optionen: ca. 4.088.000,26 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Optional können zusätzlich insgesamt 4.930 Instandsetzungsstunden beauftragt
werden.Die Planmenge und die optional zu beauftragende Menge ergeben mit 21.363 Instandsetzungsstunden die Obergrenze der gesamten Rahmenvereinbarung. Sobald die Obergrenze
ausgeschöpft ist, verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirksamkeit.Der Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum Abruf der prognostizierten Gesamtmenge.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der
Auftragsausführung
Beginn 1.2.2024. Abschluss 31.1.2027
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Eigenerklärung zur Vorlage einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % des Auftragswertes. Auf die Vertragserfüllungsbürgschaft wird
verzichtet, wenn der Bonitätsindex der Kreditreform während der Vertragslaufzeit unter 250 Punkten liegt oder ein gleichwertiger Bonitätsnachweis vorgelegt wird.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und
Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Erfolgt die Bezuschlagung des Angebotes im Vergabeverfahren nicht im Wettbewerb im Sinne des § 4 VO PR 30/53, kommt bei Vergaben, wenn der AN seinen
Hauptsitz in Deutschland hat und der Wert je Einzelauftrag 5.000,00 EUR netto und deren Gesamtwert im Kalenderjahr 125.000,00 EUR netto übersteigt, die Verordnung VO PR 30/53 über
die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VO PR 30/53) zur Anwendung. In dem Fall gilt ein Selbstkostenpreis als Selbstkostenfest-, Selbstkostenricht- oder Selbstkostenerstattungspreis
gemäß §§ 5 bis 8 VO PR Nr. 30/53 als vereinbart.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der
Auftrag vergeben wird:
Ist die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt, haben die daran beteiligten Unternehmen einenBevollmächtigten zu bestimmen, dessen Vollmacht mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen ist. Die Vollmacht kanndurch eine Abschrift des Vertrages über die Zusammenarbeit der Bieter ersetzt werden. Inhaltlich muss dieVollmacht dem § 29(7)
VSVgV entsprechen; eine Liste aller Mitglieder ist beizufügen. Der Bevollmächtigte istalleiniger Ansprechpartner der Vergabestelle. Bei Bietergemeinschaften sind die
Teilnahmeanträge von jedemBietergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die
Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
1. Eigenerklärung des Bewerbers zur Bereitschaft der Einleitung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung Ü2-vorbeugender Sabotageschutz gemäß § 9
Sicherheitsüberprüfungsgesetz für alle, die als Monteur in militärischen Liegenschaften eingesetzt werden, wenn der Auftraggeber dies fordert2. Der Bewerber ist verpflichtet, bei
Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades "VS - Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)" die Bestimmungen des "Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des
Geheimhaltungsgrades VS-Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)" einzuhalten, sofern der Leistungsgegenstand diesem Geheimhaltungsgrad unterliegt.3. Der Bewerber erklärt die
Bereitschaft, sich bei Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades "VS-VERTRAULICH" oder höher in die Geheimschutzbetreuung des BMWi oder einer ver-gleichbaren ausländischen
EU-Behörde zu begeben sowie das einzusetzende Personal für den Geheimhaltungsgrad VS-VERTRAULICH oder höher bzw. NATO Confidential oder höher überprüfen zu lassen, sofern der
Leistungsgegenstand diesem Geheimhaltungsgrad unterliegt. Der Bewerber verpflichtet sich, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausgegebene "Handbuch für den
Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch)" sowie die Bestimmungen der Zentralrichtlinie A-1130/1 "Militärische Sicherheit in der Bundeswehr" in der jeweils neusten
Fassung zu beachten.4. Der Bewerber erklärt, dass er für die Abwicklung der Verträge und die Durchführung der Aufträge nur Personal vorsieht, das die Deutsche Sprache in Wort und
Schrift beherrscht.5. Der Bewerber erklärt die Bereitschaft, persönliche Daten des Personals (u.a. Namen, Geburtsort) für den Zutritt in die militärischen Liegenschaften bekannt
zu geben. Die geforderten Daten werden ausschließlich zu Zwecken verwendet, die im direkten Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Leistung stehen. Diese Datenerhebung erfolgt gem.
dem Erlaubnistatbestand nach Art. 6 Nr. 1 lit b DSGVO.Die Angabe zur Vergabe von Auftragsteilen an Dritte sowie die vorstehenden Angaben und Bedingungen gemäß Ziff. 1 bis 3 sowie
Ziff. 5 der möglichen Unterauftragnehmer sind erst im Rahmen der jeweiligen Angebotsaufforderungen durch die Bieter abzugeben. Die Vergabestelle darf Unterauftragnehmer auf Grundlage
dieser Kriterien ablehnen.
Vorzulegende Nachweise:
Anlage 2a Teilnahmeantrag allgemeiner Teil;
Eigenerklärungen zur persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der Bedingungen an die Auftragsdurchführung; Mit dem Teilnahmeantrag;
Mittels Eigenerklärung
Anlage 5 - Vertragszustimmung; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
Haftpflicht 10/20 Mio.; Vorlage einer Versicherungspolice in Kopie über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung, deren Höhe jeweils 10 Mio. EUR pro Schadensfall
für Personen- und Sachschäden, im Falle der Kumulation der Schadensereignisse jedoch 20
Mio. EUR pro Jahr nicht unterschreitet.; Mit dem
Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Vollmacht Bietergemeinschaft; Ist die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt, haben die daran
beteiligten Unternehmen einen Bevollmächtigten zu bestimmen, dessen Vollmacht mit dem Teilnahmeantrag bzw. mit dem Angebot vorzulegen ist.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels
Dritterklärung
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung des Bieters, dass keine
Ausschlussgründe i.S.d. §§ 23 und 24 VSVgV vorliegen.2. Eigenerklärung, dass der Bieter seinen Arbeitnehmern, die unter den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes (MiLoG) fallen,
mindestens den gesetzlichen Mindestlohn nach MiLoG dauerhaft und rechtzeitig zahlt und die weiteren Pflichten aus dem MiLoG, insbesondere die Aufzeichnungspflichten, einhält. Auf
Verlangen weist der Bieter die Einhaltung dieser Pflichten nach.3. Eigenerklärung, dass der Bieter für den Fall, dass er sich zur Erfüllung der dienst- oder werkvertraglichen
Verpflichtungen eines oder mehrerer Nachunternehmer bedient, diese ebenfalls zur Zahlung des gesetzlichen vorgegebenen Mindestlohns und zur Einhaltung aller sonstigen Pflichten nach
dem MiLoG vertraglich verpflichtet. Soweit der Nachunternehmer im Zuge seiner eingegangenen Verpflichtungen seinerseits weitere Nachunternehmer mit Dienst- oder Werkvertragsleistungen
beauftragt, hat er sicherzustellen, dass auch diese Nachunternehmer entsprechend verpflichtet werden.4. Eigenerklärung, dass der Bieter sämtliche Kosten übernimmt, die aufgrund der
Inanspruchnahme durch Dritte wegen der Verletzung des MiLoG durch den Bieter selbst oder ein durch ihn beauftragten Nachunternehmer entstehen.5. Angabe der
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtungen zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachkommt, soweit sie
der Pflicht zur Beitragszahlung unterliegen. Im Falle einer geplanten Auftragsvergabe legt der Bewerber eine aktuelle Unbedenklichkeitserklärung der tariflichen Sozialkasse oder
Krankenkasse vor.7. Eigenerklärung, dass der Bieter für seinen Leistungsanteil alle landesspezifischen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf Genehmigungen und Lizenzen
eigenverantwortlich erfüllt und im Falle der Beauftragung die erforderlichen Unterlagen unaufgefordert vorlegt8. Vorlage (Kopie) eines Handelsregisterauszuges oder eines
vergleichbaren Nachweises.
Vorzulegende Nachweise:
Handelsregisterauszug; Vorlage (Kopie) eines
Handelsregisterauszuges oder eines vergleichbaren Nachweises.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung
Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Angabe zur Vergabe von Auftragsteilen an Dritte
sowie die nachfolgenden Angaben und Formalitäten der möglichen Unterauftragnehmer sind erst im Rahmen der jeweiligen Angebotsaufforderungen durch die Bieter abzugeben. Die
Vergabestelle darf Unterauftragnehmer auf Grundlage dieser Kriterien ablehnen.1. Eigenerklärung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe i.S.d. §§ 23 und 24 VSVgV vorliegen.2.
entfällt3. entfällt4. entfällt5. entfällt6. entfällt7. Eigenerklärung, dass der Bieter für seinen Leistungsanteil alle landesspezifischen Anforderungen, insbesondere im
Hinblick auf Genehmigungen und Lizenzen eigenverantwortlich erfüllt und im Falle der Beauftragung die erforderlichen Unterlagen unaufgefordert vorlegt8. Vorlage (Kopie) eines
Handelsregisterauszuges oder eines vergleichbaren Nachweises.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorlage einer Versicherungspolice in Kopie über den
Abschluss einer Betriebs-/Produkthaftpflichtversicherung, deren Höhe jeweils 10 Mio. EUR pro Schadensfall für Personen- und Sachschäden, im Falle der Kumulation der
Schadensereignisse jedoch 20 Mio. EUR pro Jahr nicht unterschreitet.Mitversichert sind Haftpflichtansprüche wegen Schäden, die durch Tätigkeiten/Arbeiten (Reparaturen, Montagen
etc.) des Auftragnehmers und seiner Betriebsangehörigen auf fremden Grundstücken entstehen. Eingeschlossen ist die gesetzliche Haftpflicht wegen Schäden an fremden Sachen und allen
sich daraus ergebenden Vermögensschäden, die durch eine berufliche oder gewerbliche Tätigkeit des Auftragnehmers und seiner Betriebsangehörigen an oder mit diesen Sachen (z. B.
Bearbeitung, Reparatur und dergleichen) entstanden sind.
III.2.3)Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.
Eigenerklärung, dass der Bewerber grundsätzlich für Instandsetzungsarbeiten an den ausgeschriebenen Versorgungsnummern wie folgt geeignet ist:- 1a) Der Bewerber besitzt die
Herstellereigenschaft für die in diesem Verfahren ausgeschriebenen Systeme,oder- 1b) Der Bewerber besitzt eine Zertifizierung zur Instandhaltung der in diesem Verfahren
ausgeschriebenen Systeme durch eine behördliche Stelle oder den Hersteller. Das entsprechende Zertifikat (z.B. Standortrahmenvertrag, Beauftragungen durch logistische Steuerstellen,
Instandsetzungsrahmenvertrag) ist als Nachweis beizufügen,oder- 1c) Der Bewerber ist ein zugelassener Vertrags-/Service Partner vom Hersteller der in diesem Verfahren
ausgeschriebenen Systeme, der entsprechende Nachweis ist beizufügen.2. Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine mindestens zweijährige Erfahrung über den Einsatz von
Service-Monteuren im Ausland verfügt.3a) Eigenerklärung, dass das Personal des Bewerbers einen durchgeführten Fahrzeugsystem-Lehrgang für die SaZgM HX81 (Mammut/Elefant) durch den
Hersteller Rheinmetall MAN Military Vehicles nachweisen (der entsprechende Nachweis ist vorzulegen).oder3b) Eigenerklärung, dass das Personal des Bewerbers den genannten
Fahrzeugsystem-Lehrgang von Rheinmetall MAN Military Vehicles in Zukunft geplant und spätestens bis zum Leistungsbeginn durchgeführt hat (der entsprechende Nachweis ist
vorzulegen).4. Eigenerklärung, dass der Bewerber alle systembezogenen Sonderwerkzeuge und Prüfausstattungen im für die Leistungserbringung IHS 2/3 erforderlichen Zustand
(einschließlich gültiger Kalibrierung) und Umfang im Besitz hat und er seine Mitarbeiter mit diesen ausstattet, wenn dies im Rahmen der Angebotsaufforderung gefordert ist.5.
Eigenerklärung, dass der Bewerber alle systembezogenen technischen Unterlagen im für die Leistungserbringung IHS 2/3 erforderlichen Umfang rechtskonform im Besitz hat und auf
Anforderung seine Mitarbeiter mit diesen ausstattet und dass diese Dokumente (nachweisbar) auf dem aktuellen Stand sind (gelenkte Dokumente), wenn dies im Rahmen der
Angebotsaufforderung gefordert ist.6. Eigenerklärung, dass der Bewerber das systembezogene notwendige EDV-Equipment (Hard- u. Software incl. Adaptionen) im Besitz hat, um die im Zuge
der Leistungserbringung IHS 2/3 notwendigen Softwareupdates/-upgrades durchführen zu können und auf Anforderung seine Mitarbeiten mit diesem ausstatten wird, wenn dies im Rahmen der
Angebotsaufforderung gefordert ist.7. Eigenerklärung zum Vorliegen eines Nachweises einer durchgeführten gültigen Schweißzertifizierung nach DIN 2303, die wenn erforderlich
(Panzerungsfunktion) neben dem Q2- auch den Q3-Anteil in der Zertifizierung beinhaltet, sowie Eigenerklärung, dass der Bieter das für die nachgewiesenen Schweißzertifikate
notwendige Equipment im Besitz hat und aufAnforderung seine Mitarbeiter damit ausstattet, wenn dies im Rahmen der Angebotsaufforderung gefordert ist.8. Eigenerklärung des Bewerbers,
dass er die Durchführung von Prüfungen nach Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der gewerblichen Berufsgenossenschaften in der jeweiligen gültigen Fassung durchführen wird. Die
Prüfungen erfolgen durch Personal des Auftragsnehmers oder Dritte (bspw. DEKRA, TÜV oder betroffene Hersteller).9. Eigenerklärung zur uneingeschränkten Einhaltung und Anwendung
der geforderten AQAP-Vorgaben.10. Vorlage eines aktuellen Zertifikats DIN EN ISO 9001:2015 oder ein Zertifikat in vergleichbarer oder höherwertiger Form.Bedingungen, um auf Basis der
Rahmenvereinbarung einen Zuschlag zu erhalten:1. Die für die jeweiligen Bedarfe notwendige Personalkapazität sowie die namentliche Nennung und Qualifizierung des für die
Leistungserbringung vorgesehen Personals müssen angegeben werden.Die Eignungskriterien 2 und 3a - 3b müssen für das eingesetzte Personal erfüllt werden. Die jeweiligen
Lehrgangszertifikate gemäß 3a oder 3b müssen vorgelegt werden.Der AG kann zudem eine dem Bedarf angepasste Berufserfahrung und Qualifikation des Personals fordern.2. Gemäß der
oben aufgeführten Eignungskriterien 4.-6. kann der AG die Beistellung des zur Auftragsdurchführung benötigten Sonderwerkzeugs, der technischen Unterlagen sowie des systembezogene
notwendige EDV-Equipment fordern.Die konkreten Bedingungen zur Leistungserbringung werden im Rahmen der jeweiligen Angebotsaufforderung zu den einzelnen Übungsunterstützungen
gefordert.Die Vergabestelle darf das Angebot eines Unternehmens ausschließen, das diesen Forderungen nicht nachkommen kann.
Vorzulegende
Nachweise:
Anlage 2b Teilnahmeantrag technischer Teil; Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels
Eigenerklärung
Anlage 3 - Referenzaufträge; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung
DIN EN ISO
Zertifizierung; Vorlage des Nachweises der Zertifizierung
nach DIN EN ISO 9001:2015 oder gleichwertig.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels
Dritterklärung
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die Angabe zur
Vergabe von Auftragsteilen an Dritte sowie die nachfolgenden Angaben und Formalitäten der möglichen Unterauftragnehmer sind erst im Rahmen der jeweiligen Angebotsaufforderungen
durch die Bieter abzugeben.Die Vergabestelle darf Unterauftragnehmer auf Grundlage dieser Kriterien ablehnen.1. Eigenerklärung, dass der Bewerber grundsätzlich für
Instandsetzungsarbeiten an den ausgeschriebenen Versorgungsnummern wie folgt geeignet ist:- 1a) Der Bewerber besitzt die Herstellereigenschaft für die in diesem Verfahren
ausgeschriebenen Systeme,oder- 1b) Der Bewerber besitzt eine Zertifizierung zur Instandhaltung der in diesem Verfahren ausgeschriebenen Systeme durch eine behördliche Stelle oder den
Hersteller. Das entsprechende Zertifikat (z.B. Standortrahmenvertrag, Beauftragungen durch logistische Steuerstellen, Instandsetzungsrahmenvertrag) ist als Nachweis beigefügt,oder-
1c) Der Bewerber ist ein zugelassener Vertrags-/Service Partner vom Hersteller der in diesem Verfahren ausgeschriebenen Systeme, der entsprechende Nachweis ist beigefügt.2.
Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine mindestens zweijährige Erfahrung über den Einsatz von Service-Monteuren im Ausland verfügt.3a) Eigenerklärung, dass das Personal des
Bewerbers einen durchgeführten Fahrzeugsystem-Lehrgang für die SaZgM HX81 (Mammut/Elefant) durch den Hersteller Rheinmetall MAN Military Vehicles nachweisen (der entsprechende
Nachweis ist vorzulegen).oder3b) Eigenerklärung, dass das Personal des Bewerbers den genannten Fahrzeugsystem-Lehrgang von Rheinmetall MAN Military Vehicles in Zukunft geplant und
spätestens bis zum Leistungsbeginn durchgeführt hat (der entsprechende Nachweis ist vorzulegen).4. Eigenerklärung, dass der Bewerber alle systembezogenen Sonderwerkzeuge und
Prüfausstattungen im für die Leistungserbringung IHS 2/3 erforderlichen Zustand (einschließlich gültiger Kalibrierung) und Umfang im Besitz hat und er seine Mitarbeiter mit diesen
ausstattet, wenn dies im Rahmen der Angebotsaufforderung gefordert ist und jeweils im Hinblick auf den zu erbringenden Leistungsanteil.5. Eigenerklärung, dass der Bewerber alle
derzeit vom BAAINBw freigegebenen und bereitgestellten systembezogenen technischen Unterlagen im für die Leistungserbringung IHS 2/3 erforderlichen Umfang im Besitz hat und auf
Anforderung seine Mitarbeiter mit diesen ausstattet und dass diese Dokumente (nachweisbar) auf dem aktuellen Stand sind (gelenkte Dokumente).6. Eigenerklärung, dass der Bewerber das
systembezogene notwendige EDV-Equipment (Hard- u. Software incl. Adaptionen) im Besitz hat, um die im Zuge der Leistungserbringung IHS 2/3 notwendigen Softwareupdates/-upgrades
durchführen zu können und auf Anforderung seine Mitarbeiten mit diesem ausstatten wird, wenn dies im Rahmen der Angebotsaufforderung gefordert ist und jeweils im Hinblick auf den zu
erbringenden Leistungsanteil..7. Eigenerklärung zum Vorliegen eines Nachweises einer durchgeführten gültigen Schweißzertifizierung nach DIN 2303, die wenn erforderlich
(Panzerungsfunktion) neben dem Q2- auch den Q3-Anteil in der Zertifizierung beinhaltet, sowie Eigenerklärung, dass der Bieter das für die nachgewiesenen Schweißzertifikate
notwendige Equipment im Besitz hat und aufAnforderung seine Mitarbeiter damit ausstattet, wenn dies im Rahmen der Angebotsaufforderung gefordert ist und jeweils im Hinblick auf den zu
erbringenden Leistungsanteil..8. Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die Durchführung von Prüfungen nach Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der gewerblichen
Berufsgenossenschaften in der jeweiligen gültigen Fassung durchführen wird. Die Prüfungen erfolgen durch Personal des Auftragsnehmers oder Dritte (bspw. DEKRA, TÜV oder betroffene
Hersteller), jeweils im Hinblick auf den zu erbringenden Leistungsanteil..9. Eigenerklärung zur uneingeschränkten Einhaltung und Anwendung der geforderten AQAP-Vorgaben.10. Vorlage
eines aktuellen Zertifikats DIN EN ISO 9001:2015 oder ein Zertifikat in vergleichbarer oder höherwertiger Form.Die konkreten Bedingungen für Unterauftragnehmer zur
Leistungserbringung werden im Rahmen der jeweiligen Angebotsaufforderung zu den einzelnen Übungsunterstützungen gefordert.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für
Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer
im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen
Auftraggeber:
ÜB_EU_0278/23_II
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben
Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs-
und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder
Teilnahmeanträge
10.11.2023 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
13.11.2023
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Unter http://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Die
Teilnahmeunterlagen können dort kostenlos angefordert und heruntergeladen werden. Nachrichten der Vergabestelle können dort eingesehen werden. Für den Teilnahmeantrag sind die
auf dem vorgenannten Server bereitgestellten Formblätter zu verwenden.Wir weisen bereits jetzt ausdrücklich darauf hin, dass sich die Vergabestelle vorbehält, nach Eingang der
Angebote den Zuschlag auch ohne eine Verhandlungsrunde zu erteilen.
Elektronische Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten: https://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter
Elektronischer Zugang zu den Teilnahme-/Vergabeunterlagen: https://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter
Bekanntmachungs-ID: CXT6YYDY1CNYWXAN
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für
Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bitte beachten Sie die Regelungen des § 160 GWB:(1) Die Vergabekammer leitet ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4.mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von
Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10.10.2023