Engineering services (Германия - Тендер #45825213) | ||
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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия) Организатор тендера: Universitätsklinikum Düsseldorf Номер конкурса: 45825213 Дата публикации: 06-09-2023 Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
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Labor- und Medizintechnikplanung (KG 474 und KG 612) - Neubau ZETT
Reference number: Z-003Die Zentrale Einrichtung für Tierforschung und Tierschutzaufgaben (im Folgenden ZETT) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde 1974 errichtet. Eine Funktion der ZETT ist es, Tiere zu präklinischen Forschungsaufgaben hauptsächlich für die Medizinische Fakultät der Universität bereitzustellen. Weitere Leistungen der ZETT sind unter anderem die Bereitstellung von veterinärmedizinischen Operationsräumlichkeiten, Durchführung des Hygienemonitorings, versuchstierkundliche Ausbildung und Beratung in Fragen des Tierschutzes. Somit stellt die ZETT eine wichtige Service-Einrichtung für die Heinrich-Heine-Universität und das Universitätsklinikum Düsseldorf dar. Aufgrund geänderter Anforderungen seitens der Nutzenden und Änderungen der Gesetzgebung bezüglich der Tierhaltungsbedingungen wird ein Neubau der ZETT geplant (Projektbestandteil, einschließlich Ersteinrichtung). Nach erfolgtem Umzug der Tierhaltung aus dem Bestandsgebäude in den Neubau der ZETT wird das Bestandsgebäude abgerissen. Die neue ZETT soll durch effektive Flächennutzung und Einsatz moderner Technik eine möglichst hohe Funktionalität erhalten. Künftige Betriebskosten und Energiemengen sollen hierdurch gesenkt werden. Des Weiteren wird der Neubau so realisiert, dass er auch künftigen Vorgaben und Anforderungen der Gesetzgebung folgend funktional bleibt und als gutes Beispiel einer modernen Tierhaltung dient.
Kennzahlen des Neubaus: NUF Gebäude = ca. 6.500 m²
Universitätsklinikum Düsseldorf Moorenstr. 5 40225 Düsseldorf
Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Leistungen zu vergeben:
Gegenstand dieser Beschaffung sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG 7, Labor- und Medizintechnikplanung (KG 474 und KG 612) der LPH 1-9 für den Neubau der zentralen Einrichtung für Tierforschung und Tierschutzaufgaben - "ZETT" am Universitätsklinikum Düsseldorf
Die Auswahl der Bewerber aus dem offenen Teilnahmewettbewerb erfolgt zunächst anhand der definierten Ausschlusskriterien gem. Anlage A. Fehlende Angaben und Erklärungen werden unter Setzung einer angemessenen Frist nachgefordert.
Die Reduzierung des Bewerberkreises auf die geplante Bieterzahl für das Verhandlungsverfahren erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen im Ergebnis der Punktebewertung gem. Anlage B- Matrix Eignungskriterien auf Grundlage der entstandenen Rangfolge.
Vergabe von je max. 3 Punkten pro Kriterium, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Es können maximal 300 Punkte erreicht werden. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten gewichteten Punktzahlen.
Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl auf den 4. Platz entscheidet das Los.
Die Vergabe ist stufenweise beabsichtigt.
Ergänzung Zuschlagskriterien:
Innerhalb des Zuschlagkriteriums Vorstellung und Arbeitsweise des Bieters/Projektteams werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
Operative Projektleitung (zentraler Ansprechpartner und Hauptbearbeiter des Projektes im Tagesgeschäft):
- mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung in der Laborplanung,
- mindestens 1 persönliche abgeschlossene Referenz vergleichbar zur Aufgabenstellung: Laborplanung im Bereich medizinische / biologische Forschung je inkl. Tierhaltung
Stellvertretende operative Projektleitung:
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung in der Laborplanung,
- mindestens 1 persönliche abgeschlossene Referenz vergleichbar zur Aufgabenstellung: Laborplanung im Bereich medizinische / biologische Forschung je inkl. Tierhaltung.
Bewerberfragen sind 7 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist schriftlich per Email oder über die Vergabeplattform an die Submissionsstelle zu richten.
Eigenerklärung:
Der sich in der Rechtsform einer natürlichen Person bewerbende Bewerber erklärt, dass er nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur für Technische Ausrüstung zu tragen bzw. er/sie berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als solcher tätig zu werden. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Beratender Ingenieur für Technische Ausrüstung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist bzw. wenn die Anerkennung einer deutschen Ingenieurkammer nachgewiesen werden kann.
Der oder die sich als juristische Person bewerbende Bewerber/Bewerbergemeinschaft erklärt/erklären hiermit, im Auftragsfall für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz zu benennen.
Für Bewerbergemeinschaften erklärt der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft, dass mindestens ein Mitglied eine natürliche Person ist, die diese Anforderungen erfüllt bzw. die Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennt, der die Anforderungen erfüllt.
Und der Nachweis ist durch Eintragung in Berufs- oder Handelsregister gem. § 44 (1) i.V.m. § 46 (3) Nr. 6 VgV und Kopie des Kammereintrages / der Berufszulassung der verantwortlichen Führungskraft mit der Bewerbung vorzulegen.
Rechtskräftig ausgefülltes Bewerbungsformular:
- Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer,
- rechtskräftig unterzeichneter Teilnahmeantrag,
- Erklärung zur Zusammenarbeit mit Dritten,
- Erklärung zu zwingenden Ausschlusskriterien,
- Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV
- Angaben zum Nettojahresumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft inkl. etwaiger Nachunternehmer der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Wichtung 5%)
Minimum level(s) of standards possibly required:- Als Deckungssummen der geforderten Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung sind jeweils 7,5 Mio. EUR für Personenschäden wie auch 7,5 Mio. EUR für sonstige Schäden gefordert. Die Deckungssummen müssen 3-fach maximiert sein. Der Nachweis ist durch Vorlage der Erklärung zur Deckungszusage der Versicherung oder aber als Verpflichtungserklärung des Bewerbers zu erbringen, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsnachweis zu erbringen.
- Es wird eine Mindestsumme des durchschnittlichen Nettojahresumsatzes in dem zur ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungsbild in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von 400.000 EUR netto gefordert.
Rechtskräftig ausgefülltes Bewerbungsformular:
- Erklärung über Befähigung zur Berufsausübung (siehe III.1.1.)
- Angaben zur Anzahl der festangestellten technischen Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft inkl. etwaiger Nachunternehmer (Wichtung 5%)
Minimum level(s) of standards possibly required:- Es wird eine Mindestanzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten technischen Mitarbeiter einschließlich Büroinhaber in dem zur ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungsbild in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von 3 Mitarbeitern gefordert.
- Büroreferenzen für vergleichbare Leistungen in den letzten 10 Jahren in den Kategorien Laborimmobilien und BIM-Projekte (Wichtung 90%):
Bei Unsicherheiten bzgl. Eignung / Zuordnung der eigenen Referenz wird um eine klärende Bewerberfrage gebeten.
Es kann für die Referenzen jeweils eine Referenzbescheinigung des Auftraggebers vorgelegt werden. Eigendarstellung jeweils auf max. 2 Blatt DIN A4 (bei Nicht-Vorlage der Eigendarstellung
kann die jeweilige Referenz nicht gewertet werden)
Kategorie - Büroreferenzen aus dem Bereich Laborimmobilien (Wichtung 70%):
Büroreferenz 1, "Neubau Laborimmobilie - aus dem Bereich medizinische / biologische Forschung je inkl. Tierhaltung und S3-Labor (keine S3**-Haltung!)" (Wichtung 35%)
Mindestanforderungen wie folgt (bei Nichterfüllung wird die Referenz mit NULL Punkten gewertet):
- abgeschlossenes Bauvorhaben (bauliche Fertigstellung / Abnahme - im Zeitraum 01.08.2013 bis 31.07.2023)
- Referenz wurde im Leistungsbild Fachplanung Techn. Ausrüstung, ALG 7 Laborplanung gem. HOAI § 55 erbracht
- Referenz ist eine Laborimmobilie aus dem Bereich der medizinischen / biologischen Forschung jeweils inkl. Tierhaltung und S3-Labor (keine S3**-Haltung)
Büroreferenz 2, "Neubau Laborimmobilie - aus dem Bereich medizinische / biologische Forschung je inkl. Tierhaltung" (Wichtung 35%)
Mindestanforderungen wie folgt (bei Nichterfüllung wird die Referenz mit NULL Punkten gewertet):
- abgeschlossenes Bauvorhaben (bauliche Fertigstellung / Abnahme - im Zeitraum 01.08.2013 bis 31.07.2023)
- Referenz wurde im Leistungsbild Fachplanung Techn. Ausrüstung, ALG 7 Laborplanung gem. HOAI § 55 erbracht
- Referenz ist eine Laborimmobilie aus dem Bereich der medizinischen / biologischen Forschung jeweils inkl. Tierhaltung
Kategorie - Büroreferenzen aus dem Bereich BIM (Wichtung 20%):
Büroreferenz 3, "BIM-Projekt" (Wichtung 15%)
Mindestanforderungen wie folgt (bei Nichterfüllung wird die Referenz mit NULL Punkten gewertet):
- Ausführungsplanung im Sinne der LPH 5 der HOAI ist im Wesentlichen abgeschlossen (ohne Fortschreiben der Ausführungsplanung und Prüfen der Montagepläne) im Zeitraum 01.08.2013 bis 31.07.2023)
- Referenz wurde im Leistungsbild Fachplanung Techn. Ausrüstung, ALG 7 - Laborplanung gem. HOAI § 55 erbracht
- im Planungsteam wurde BIM-fachmodellbasiert gearbeitet und wesentliche Planunterlagen von den BIM-Modellen abgeleitet
Referenzliste aus dem Bereich BIM (Wichtung 5%):
Mindestanforderungen wie folgt:
- Ausführungsplanung im Sinne der LPH 5 der HOAI ist im Wesentlichen abgeschlossen (ohne Fortschreiben der Ausführungsplanung und Prüfen der Montagepläne) bis zum Stichtag 31.07.2023
- Referenz wurde im Leistungsbild Fachplanung Techn. Ausrüstung, ALG 7 - Laborplanung gem. HOAI § 55 erbracht
- es wurde BIM-fachmodellbasiert gearbeitet und wesentliche Planunterlagen von den BIM-Modellen abgeleitet
- es wurde ein Modell der Innenausstattung mit Medienschnittstellen integriert und koordiniert (z.B. Labortechnik, Prozesstechnik und Anlagentechnik).
- je Referenz ist anzugeben: genaue Bezeichnung, Ort, Auftraggeber, Kurzerläuterung zum beauftragten Leistungsbild, Fertigstellungszeitpunkt der LPH 5 wie beschrieben
§ 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen.
Ergänzung Zuschlagskriterien:
Innerhalb des Zuschlagkriteriums Vorstellung und Arbeitsweise des Bieters/Projektteams werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
Operative Projektleitung (zentraler Ansprechpartner und Hauptbearbeiter des Projektes im Tagesgeschäft):
- mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung in der Laborplanung,
- mindestens 1 persönliche abgeschlossene Referenz vergleichbar zur Aufgabenstellung: Laborplanung im Bereich medizinische / biologische Forschung je inkl. Tierhaltung
Stellvertretende operative Projektleitung:
- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung in der Laborplanung,
- mindestens 1 persönliche abgeschlossene Referenz vergleichbar zur Aufgabenstellung: Laborplanung im Bereich medizinische / biologische Forschung je inkl. Tierhaltung.
Bewerberfragen sind 7 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist schriftlich per Email oder über die Vergabeplattform an die Submissionsstelle zu richten.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird auf § 160 GWB verwiesen:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird auf § 160 GWB verwiesen:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.