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General management consultancy services (оригинал извещения) (Германия - Тендер #45482474)


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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия)
Организатор тендера: Salzlandkreis
Номер конкурса: 45482474
Дата публикации: 28-08-2023
Источник тендера:


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Регистрация
2023082320230926 10:00Regional or local authorityContract noticeServicesOpen procedureEuropean Union, with participation by GPA countriesSubmission for all lotsThe most economic tenderGeneral public services01C0201
  1. Abschnitt I
    1. Name und Adressen
      Salzlandkreis
      Karlsplatz 37
      Bernburg (Saale)
      06406
      Germany
      Telefon: +49 3471684-0
      E-Mail: zvs@kreis-slk.de
      Fax: +49 3471684-561010
    2. Gemeinsame Beschaffung
    3. Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
      https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18a21929638-101008d066a35987
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellenelektronisch via: www.evergabe.de
      an die oben genannten Kontaktstellen
    4. Art des öffentlichen Auftraggebers:
      Regional- oder Kommunalbehörde
    5. Haupttätigkeit(en):
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
  2. Abschnitt II
    1. Umfang der Beschaffung:
      1. Bezeichnung des Auftrags:

        Salzlandkreis, LAG-Management für die LAG Unteres Saaletal und Petersberg e. V. ; Regionalmanagement

        Referenznummer der Bekanntmachung: 0078/2023
      2. CPV-Code Hauptteil:
        79411000
      3. Art des Auftrags:
        Dienstleistungen
      4. Kurze Beschreibung:

        Durchführung des Regionalmanagements einschl. Sensibilisierung für die Lokale Aktionsgruppe Unteres Saaletal und Petersberg e.V. zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie Leader/ CLLD

      5. Geschätzter Gesamtwert:

      6. Angaben zu den Losen:
        Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
    2. Beschreibung
      1. Bezeichnung des Auftrags:
      2. Weitere(r) CPV-Code(s):

      3. Erfüllungsort:
        Hauptort der Ausführung:

        Salzlandkreis

        Karlsplatz 37

        06406 Bernburg (Saale)

      4. Beschreibung der Beschaffung:

        Durchführung eines Managements nach dem Leader/CLLD-Ansatz für die Lokale Aktionsgruppe Unteres Saaletal und Petersberg e.V. bestehend aus den genannten Städten und Gemeinden einschl. Sensibilisierungsmaßnahmen zur Unterstützung der nachhaltigen Regionalentwicklung und Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie.

        Hauptort der Dienstleistung: Stadt Nienburg (Saale), Stadt Bernburg (Saale), VGem

        Saale-Wipper, Stadt Könnern, EG Petersberg, Stadt

        Wettin-Löbejün, EG Salzatal, Stadt Landsberg, Stadt

        Teutschenthal, Gemeinde Kabelsketal

      5. Zuschlagskriterien:
        Qualitätskriterium - Name: Eignung und Qualität des Bearbeitungskonzeptes / Gewichtung: 70,00
        Preis - Gewichtung: 30,00
      6. Geschätzter Wert:

      7. Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:

        Beginn: 2023-12-20
        Ende: 2028-12-31
        Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      8. Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
      9. Angaben über Varianten/Alternativangebote:
        Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      10. Angaben zu Optionen:
        Optionen: nein
      11. Angaben zu elektronischen Katalogen:

      12. Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
        Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:

        ZS/2023/07/177750

        LEADER ist ein Förderinstrument der EU zur Stärkung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Mit der Förderung von Projekten in zu Beginn der Förderperiode ausgewählten LEADER-Regionen wird nachhaltige Entwicklung in den ländlichen Gebieten unterstützt. Das Bundesland Sachsen-Anhalt verfolgt auch den CLLD-Ansatz. Das LEADER-Management wird aus dem EFRE-Programm gefördert.

      13. Zusätzliche Angaben:
  3. Abschnitt III
    1. Teilnahmebedingungen:
      1. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

        - Aussagekräftige Darstellung des Unternehmens und seiner institutionellen Struktur

        mit Angabe der Adresse, der Rechtsform, des Gründungsjahres sowie der Namen

        der rechtlich verantwortli-chen Personen

        - Erklärung, dass sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine

        Kartellabredungen, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit entgegenstehender unternehmenseigener Allgemeiner

        Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen

        - Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen.

        - Nachweise nach Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt (TVergG LSA)

         Ergänzende Vertragsbedingungen zu den §§ 13, 17 und 18 TVergG LSA

         Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit gemäß § 11 TVergG LSA

         Erklärung zum Nachunternehmereinsatz gemäß § 14 TVergG LSA

        Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

        Im Fall von Bewerbergemeinschaften bzw. späteren Bietergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und im Falle der Auftragserteilung eine juristische Person (Körperschaft des privaten Rechts) bilden. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder legitimiert ist, diese gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich zu vertreten. Geforderte Nachweise und Erklärungen sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.

      2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

        - Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen (Personenschäden 1,5 Mio €, Sachschäden 0,3 Mio €) oder verbindliche

        Absichtserklärung entsprechend § 45 (4) Nr. 2 VgV und eine Erklärung/Nachweis

        gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem

        ausgeschriebenen Tätigkeitsbereich (Regionalmanagement) für die letzten 3 Jahre

        - Eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bieter in den letzten fünf Jahren

        Be-schäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten fünf Jahren

        ersichtlich ist

        - Erklärung, ob und in welchem Umfang - im Falle eines Auftrages - der

        Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, einschl. der Darstellung

        des Umfangs des/der beabsichtigten Unterauftrags/-aufträge und Benennung

        der/des Nachunternehmen/s (Der Anteil darf nicht mehr als 50 % betragen.)

      3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
        Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

        - Nachweis der regionalen und fachlichen Erfahrungen und Kenntnisse der

        Gemeinsamen Agrarpolitik, der ländlichen Strukturen und der Verfahren der

        verschiedenen Förderinstrumente des Unternehmens in Bezug auf die

        ausgeschriebene Leistung (Erfahrungen mit den EU-Strukturfonds, Evaluierung von

        Entwicklungsprozessen, administrativen Umsetzungs- und Kontrollmechanismen,

        Steuerung von integrierten Entwicklungsprozessen, der Querschnittsthemen wie z.B. Chancengleichheit, nachhaltige Entwicklung) anhand von Referenzen unter

        Angabe des Auftragswertes, der Ausführungszeit und der öffentlichen oder privaten Auftraggeber.

        - Nachweis gebietsspezifischer Kenntnisse und Erfahrungen über den Raum zwischen

        Elbe und Harz (regionalspezifische Gegebenheiten und Entwicklungsrichtungen,

        wirtschaftliche, kulturhistorische und soziale Besonderheiten des angegebenen

        Gebietes und speziell der genannten LAG)

        - Nachweis theoretischer, empirischer und methodischer/ konzeptioneller Arbeiten

        im Bereich der ländlichen Entwicklung und/oder Kreis-/ Gebietsentwicklung

        - Nachweis der Qualifikation für den Regionalmanager durch:

        - Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, mind.

        Fachhochschul-/Bachelor- oder gleichwertiger Abschluss und dementsprechende

        Tätigkeit einschl. des Nachweises spezifischer Erfahrungen und Fähigkeiten

        (Kommunikation, Moderation, Leitungstätigkeit), die im Rahmen der

        Leistungserbringung und Schwerpunktsetzung in der Aufgabenstellung erforderlich sind (siehe auch Richtlinie EFRE LAG) oder

        - Berufserfahrung (mind. 3-jährigen Tätigkeit), in der tätigkeitsbezogene

        Fachkompetenz in Verbindung mit einschlägigen Qualifikationen erworben wurde,

        die mit entsprechend fachlich anspruchsvolleren oder eigenverantwortlich

        wahrgenommenen Aufgaben verbunden ist einschl. des Nachweises spezifischer

        Erfahrungen und Fähigkeiten (Kommunikation, Moderation, Leitungstätigkeit), die

        im Rahmen der Leistungserbringung und Schwerpunktsetzung in der

        Aufgabenstellung erforderlich sind (siehe auch Richtlinie EFRE LAG) und

        - Tätigkeit ist maßgeblich von wissenschaftlichen, Lehr-, Schulungs- oder

        Ausbildungsauf-gaben geprägt oder enthält Leitungsverantwortung für kleine

        untergeordnete Einheiten

        Unter Bezugnahme auf Punkt III.1.3. ist für jede/n für die Managementtätigkeit

        benannten Mitarbeiter/-in ein kurzer fachlicher Lebenslauf mit vergleichbaren

        Referenzprojekten aus regionalen Entwicklungsprozessen mit Schwerpunkt

        Regionalmanagement beizufügen.

        - Eine Erklärung, aus der hervorgeht, welche Ausstattung, welche Geräte und welche

        technische Ausrüstung der Bieter für die Dienstleistung einsetzen wird,

        Alle Partner des Unternehmens müssen das Angebot mit den dazugehörigen Verdingungsunterlagen unterzeichnet einreichen. Als Ansprechpartner und Rechenschaftspflichtiger gegenüber dem AG ist ein/-e Projektleiter/-in verbindlich zu benennen, die/der den Prozess dauerhaft betreut. Ein Wechsel ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

        Die o.a. Nachweise/ Erklärungen sind dem Angebot in der o. a. Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der o. a. Nummerierung beizufügen. Für die Nachforderung von Unterlagen gilt § 56 VgV. Da die Nachforderung im Ermessen des öffentlichen Auftraggebers liegt und nicht uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig ist, liegt es im Eigeninteresse des Bieters, von vornherein vollständige Unterlagen einzureichen.

      4. Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen:
    2. Bedingungen für den Auftrag:
      1. Angaben zu einem besonderen Berufsstand:
      2. Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal:
        Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
  4. Abschnitt IV
  5. Beschreibung:
    1. Verfahrensart:
      Offenes Verfahren
    2. Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem:
    3. Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
    4. Angaben zur Verhandlung:
    5. Angaben zur elektronischen Auktion:
    6. Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
  6. Verwaltungsangaben:
    1. Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren:
    2. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
      Tag: 2023-09-26
      Ortszeit: 10:00
    3. Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
    4. Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      DE
    5. Bindefrist des Angebots:
      Das Angebot muss gültig bleiben bis: 2023-12-19
      (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
    6. Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
      Tag: 2023-09-26
      Ortszeit: 10:00
      Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

      entfällt

  • Abschnitt VI
    1. Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
    2. Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
    3. Zusätzliche Angaben

      entfällt

    4. Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      1. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
        Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
        Ernst-Kamieth-Straße 2
        Halle (Saale)
        06112
        Germany
        Kontaktstelle(n): 06112
      2. Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

      3. Einlegung von Rechtsbehelfen
        Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

        Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: 15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. § 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:

        "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,

        (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

        1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

        2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

        3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

        4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind." Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebots unterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden. Die Bieter haben sich unmittelbar nach Abruf der Vergabeunterlagen über deren Vollständigkeit zu vergewissern. Sind die Unterlagen unvollständig oder enthalten sie nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter den Auftraggeber vor der Abgabe der Unterlagen unverzüglich per E-Mail oder über das evergabe Portal darauf hinzuweisen. Alle Hinweise und sonstige Nachfragen sind ausschließlich per E-Mail oder über das evergabe-Portal an die unter 1.1 benannten Ansprechpartner zu richten. Etwaige Bieterinformationen mit Erläuterungen oder Änderungen an den Vergabeunterlagen wird der Auftraggeber überseinen Ausschreibungsdienst elektronisch unter https://evergabe.sachsen-anhalt.de bereitstellen. Unternehmen müssen sich dort selbstständig über etwaige eingestellte Bieterinformationen informieren.

      4. Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

        Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: 15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber. § 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:

        "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,

        (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

        1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

        2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

        3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

        4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind." Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebots unterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden. Die Bieter haben sich unmittelbar nach Abruf der Vergabeunterlagen über deren Vollständigkeit zu vergewissern. Sind die Unterlagen unvollständig oder enthalten sie nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter den Auftraggeber vor der Abgabe der Unterlagen unverzüglich per E-Mail oder über das evergabe Portal darauf hinzuweisen. Alle Hinweise und sonstige Nachfragen sind ausschließlich per E-Mail oder über das evergabe-Portal an die unter 1.1 benannten Ansprechpartner zu richten. Etwaige Bieterinformationen mit Erläuterungen oder Änderungen an den Vergabeunterlagen wird der Auftraggeber überseinen Ausschreibungsdienst elektronisch unter https://evergabe.sachsen-anhalt.de bereitstellen. Unternehmen müssen sich dort selbstständig über etwaige eingestellte Bieterinformationen informieren.


    5. Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
      2023-08-23

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