Wo der ostdeutsche Fortschritt zum geschlechtsspezifischen Nachteil wird - die Auswirkungen von der Covid-19-Pandemie auf Belastungserfahrungen von Frauen und Männern in Thüringen (Германия - Тендер #45368844)
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Ausschreibungsdetails Wo der ostdeutsche Fortschritt zum geschlechtsspezifischen Nachteil wird - die Auswirkungen von der Covid-19-Pandemie auf Belastungserfahrungen von Frauen und Männern in
Thüringen
Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf "Teilnahme aktivieren" und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.
Mehr lesen Veröffentlichungsdatum:
24.08.2023
Teilnahme aktivieren bis:
05.10.2023 12:00
Abgabefrist Angebot:
05.10.2023 12:00
Geschäftszeichen:
1060-34-3137/61
Vergabestelle:
Thüringen: Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
1. Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) a) Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle) Name: Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Straße, Hausnummer: Werner-Seelenbinder-Str.6 Postleitzahl (PLZ): 99096 Ort: Erfurt E-Mail: annett.haase@tmasgff.thueringen.de b) Zuschlag
erteilende Stelle Wie Hauptauftraggeber siehe a) 2. Angaben zum Verfahren a) Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung nach UVgO b) Vertragsart Liefer- / Dienstleistungsauftrag c)
Geschäftszeichen 1060-34-3137/61 3. Angaben zu Angeboten a) Form der Angebote
elektronisch
ohne elektronische Signatur (Textform)
b) Fristen Ablauf der Angebotsfrist 05.10.2023 - 12:00 Uhr Ablauf der Bindefrist 10.11.2023 4. Angaben zu Vergabeunterlagen a) Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen stehen für einen
uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=532695 b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt c) Zuständige Stelle Hauptauftraggeber siehe 1.a) d) Anforderungsfrist 05.10.2023 - 12:00 Uhr 5. Angaben zur Leistung a) Art
und Umfang der Leistung Die COVID19-Pandemie stellte eine bislang nicht bekannte gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Nachdem die Hauptphase der Pandemie überwunden ist, soll im
Rahmen des ESF-Bewertungsplans eine Thüringenspezifische Studie ausgeschrieben und später umgesetzt werden, welche die Folgen der Pandemie auf Geschlechterverhältnisse und
Belastungserfahrungen in den Blick nimmt. In Ostdeutschland und auch Thüringen ergibt sich hierbei eine besondere Konstellation: Die Erwerbsbeteiligung von Frauen war und ist hoch, das
Arbeitszeitvolumen (auch in Teilzeit) ebenfalls, gleichzeitig sind Kinderbetreuungsstrukturen gut und im Vergleich zu Westdeutschland ggf. besser ausgebaut und Kinderbetreuung auch bereits ab
einem frühen Kindesalter damit familienextern abgesichert. Mit Beginn der Pandemie wurde Kinderbetreuung zumindest zeitweise stark reprivatisier: Kindergärten und Schulen wurden ganz oder
teilweise geschlossen, Betreuungsleistungen mussten privat abgesichert werden. Es wird die These vertreten, dass dies Familien in Thüringen vor dem Hintergrund der oben beschriebenen
Ausgangslage in einer besonderen Art und Weise betroffen hat.
Es liegen bereits verschiedene Studien vor, welche diese Fragestellung streifen. Die besondere Situation in Ostdeutschland wird allerdings bislang nicht oder nur sehr am Rande betrachtet.
Unabhängig von der genauen Veränderung in der Verteilung zwischen Sorge- und Erwerbsarbeit von Müttern und Vätern zeigt sich in vielen Studien, dass Mütter zeitlich weiterhin den
Großteil der Sorgearbeit verrichten. Dabei sind Mütter nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich und organisatorisch häufiger hauptverantwortlich für die Sorgearbeit. Diese
Hauptverantwortung in der Sorgearbeit ist im Zuge der Covid-19-Pandemie insbesondere in Partnerschaften gestiegen, in denen die Sorgearbeit bereits zuvor nicht gleichberechtigt aufgeteilt
wurde. Gleichzeitig ist der Anteil der Paare, in denen die Männer überwiegend Sorgearbeit leisten, auch geringfügig gestiegen.
Dass die Mütter zunehmend mehr Verantwortung in der Sorgearbeit haben, nehmen die Mütter stärker als die Väter wahr. In Kombination führen diese Entwicklungen dazu, dass Mütter
zunehmend unzufriedener mit verschiedenen Lebensbereichen sind und eine höhere Belastung wahrnehmen als Väter. Auch Alleinerziehende nehmen eine besonders hohe Belastung im Zuge der
Covid-19-Pandemie wahr.
Vor dem Hintergrund dieser bundesweiten Erkenntnisse und Entwicklungen stellt sich die Frage, wie sie sich in Anbetracht der stärkeren Erwerbsbeteiligung von Müttern in Ostdeutschland (und
Thüringen) ausprägen.
Andererseits ist eine Grundvoraussetzung für diese gleichberechtigtere Teilhabe am Arbeitsmarkt, dass die Sorgearbeit wie oben bereits beschrieben in Ostdeutschland, und besonders in
Thüringen, stärker verstaatlicht und außerfamiliär organisiert ist als in Westdeutschland. Aufgrund dieser vermehrten Kinderbetreuung außerhalb der Familie standen viele Familien in
Thüringen vor umso größeren Herausforderungen als die Kindertageseinrichtungen im Zuge der Covid-19-Pandemie (zeitweise) geschlossen wurden oder entsprechendes Personal krankheitsbedingt
ausgefallen ist.
Somit soll die Studie insbesondere vor dem Hintergrund der zuvor dargestellten Erkenntnisse auf Bundesebene, der stärkeren Erwerbstätigkeit von Müttern in Ostdeutschland und Thüringen
sowie der damit verbundenen vermehrten außerfamiliären Organisation der Kinderbetreuung untersuchen, welche Folgen und (zukünftigen) Förderbedarfe sich aus der Covid-19-Pandemie in
Thüringen im Hinblick auf die Sorgearbeit und geschlechtsspezifische Rollenverteilung ergeben haben.
Ausgeschrieben wird daher die Studie: Wo der ostdeutsche Fortschritt zum geschlechtsspezifischen Nachteil wird - die Auswirkungen von der Covid-19-Pandemie auf Belastungserfahrungen von
Frauen und Männern in Thüringen.
Das Erfordernis der Evaluierung ergibt sich aus den Berichtspflichten gemäß VO (EU) Nr.2021/1060, Art. 44
Vorgesehen ist eine Evaluierung für einen Zeitraum von 12 Monaten. Der Endbericht soll bis zum 19.11.2024 vorgelegt werden.
Im einzureichenden Angebot soll der Bieter das vorgesehene Untersuchungsdesign ausführlich darstellen und beschreiben. Dabei sind die Erhebungs-, Forschungs- und Auswertungsmethoden
darzustellen und wissenschaftlich zu begründen. Im Angebot müssen die Projektschwerpunkte herausgearbeitet werden. Es ist darzustellen und zu diskutieren, welche
Evaluierungsarbeiten in welcher zeitlichen Reihenfolge durchgeführt werden sollen. Nähere Bestimmungen sind in den Vergabeunterlagen (unter II. Leistungsbeschreibung und III. Anlagen)
geregelt.
b) CPV-Codes Hauptteil (1):
Sozialforschung (79315000-5)
c) Ort der Leistungserbringung Erfurt, Thüringen
7. Zulassung von Nebenangeboten Nein 10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11. Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen a) Muster Vordruck „Anschreiben Angebot“
b) Selbstdarstellung des Bieters und seiner institutionellen Struktur mit Angaben zur personellen Ausstattung
c) Bei Bietergemeinschaften: Erklärung der Mitglieder zur Festlegung eines bevollmächtigten Vertreters
d) Referenzen für Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der empirischen Soz-alforschung, Referenzen für Erfahrungen mit der Durchführung von Aufträgen der öffentlichen Hand und Referenzen in
der Evaluierung von Förderprogram-men
e) Kurzdarstellung der beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen der für die Evaluierung vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die vorhandene technische und
Softwareausstattung
f) Bei Einbezug von Nachunternehmen: Liste der Nachunternehmen sowie Angaben zu Art und Umfang der jeweils vergebenen Teil-Leistungen
g) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
h) Einheitliche Europäische Eigenerklärung nach § 50 der Vergabeverordnung
i) Erklärung „Verpflichtung zu Tariftreue, Mindestentgelt und Entgeltgleichheit (§§ 10 und 12 Abs. 2 ThürVgG)
j) Erklärung „Verpflichtung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen“ (§§ 11 und 12 Abs. 2 ThürVgG)
k) Bei Einbezug von Nachunternehmen: Verpflichtungen des Nachunternehmers zu Tariftreue, Mindestentgelt und Entgeltgleichheit (§§ 10, 12 Abs. 2 ThürVgG)
l) Bei Einbezug von Nachunternehmen: Verpflichtung des Nachunternehmers zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (§§ 11 und 12 Abs. 2 ThürVgG)
m) Ergänzende Vertragsbedingungen zu §§ 12, 15, 17 und 18 ThürVgG
n) Informationspflicht der Vergabestelle und Nachprüfung des Vergabeverfahrens nach § 19 ThürVgG
o) Methodische Vorgehensweise (Vorhabenbeschreibung und Arbeitsplan)
p) Preisgesamtübersicht mit detaillierter Kostenkalkulation
12. Zuschlagskriterien Der Zuschlag erfolgt nach folgenden Bewertungskriterien:
- Inhaltliche Qualität: 30 %
- Methodische Qualität: 40 %
- Preis: 30 % Ausschreibungsunterlagen einsehenPDFXML XVergabe GUID: c337b616-b4e2-4959-8007-cb90f4d00386 Link zu dieser
Bekanntmachung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=532695&cookieCheck
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