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Страна: Германия (другие тендеры и закупки Германия) Организатор тендера: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Номер конкурса: 42925019 Дата публикации: 19-06-2023 Сумма контракта: 31 580 217 (Российский рубль) Цена оригинальная: 535 000 (Евро) Источник тендера: Единая система закупок Европейского союза TED |
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DLR Oberpfaffenhofen - Geb. 145 - Neubau Galileo Kompetenzzentrum - Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, Leistungsphasen 3, 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Das DLR plant am Standort Oberpfaffenhofen den Neubau des Galileo Kompetenzzentrums.
Das Nutzungsangebot soll ähnlich den vorhandenen Institutsbauten am Standort aufgebaut werden und aus einem Büro-Arbeitsplatzangebot für ca. 190 Personen und Räumen mit spezifischer technischer Ausstattung, insbesondere hinsichtlich raumklimatischer Verhältnisse (Reinraumanforderungen, stabile Temperatur, Luftfeuchtigkeit) und Sicherheitsanforderungen bestehen. Zudem ist ein öffentlichen Bereich als kommunikativer Ort für die Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse geplant.
Die Kosten (KG 200-600, DIN 276) des Projektes werden (Stand: 10/2022) auf 32,133 Mio. € netto geschätzt.
Die Meilensteine des Projekts sehen vor:
— Leistungsbeginn: 11.09.2023;
— Fertigstellung: 30.09.2026.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, Lph. 3, 5-9 gem. §§ 53 ff. HOAI
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Standort Oberpfaffenhofen
Münchener Straße 20
82234 Weßling
Das DLR plant am Standort Oberpfaffenhofen den Neubau des Galileo Kompetenzzentrums (= Geb. 145).
Ziel des Galileo Kompetenzzentrums ist es, die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien für aktuelle und zukünftige Generationen von Satellitennavigationssystemen im Rahmen von Kooperationen aktiv mitzugestalten, um Europas Bürgern, Institutionen und Industrie das bestmögliche Satellitennavigationssystem zur Verfügung zu stellen.
Im Fokus des Galileo Kompetenzzentrums stehen vor allem Quantentechnologien, die einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Satellitennavigation leisten können und die auch ganz allgemein als ein zentrales Ziel der Technologieentwicklung in Bayern in Oberpfaffenhafen verstärkt erforscht werden sollen. Im Rahmen seiner Aktivitäten wird das Kompetenzzentrum Konzepte, Systeme und Subsysteme identifizieren undentwickeln, um die Zuverlässigkeit und Leistung von Systemen der Gegenwart und der nächsten Generationen zu verbessern.
Das Nutzungsangebot soll ähnlich den vorhandenen Institutsbauten am Standort aufgebaut werden und aus einem Büro-Arbeitsplatzangebot für ca. 190 Personen und Räumen mit spezifischer technischer Ausstattung, insbesondere hinsichtlich raumklimatischer Verhältnisse (Reinraumanforderungen, stabile Temperatur, Luftfeuchtigkeit) und Sicherheitsanforderungen bestehen. Mit dem sogenannten Öffentlichen Bereich ist ein kommunikativer Ort im Kompetenzzentrum für die Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse angelegt, in der Regel für wissenschaftlich-technische Fachkreise sowie Fachkunden, aber auch im Rahmen der DLR-Öffentlichkeitsarbeit für Schulen und interessierte Kreise.
Für den Raumbedarf wurde eine Nutzfläche (NUF 1-7 nach DIN 277) von 6.218 m² ermittelt.
Davon abgeleitet werden kann eine Brutto-Geschossfläche von ca. 10.350 m².
Die Kosten (KG 200-600, DIN 276) des Projektes werden (Stand: 10/2022) auf 32,133 Mio. € netto geschätzt.
Die Meilensteine des Projekts sehen vor:
— Leistungsbeginn: 11.09.2023;
— Ende Lph. 3: Februar 2024;
— Start Erdbau: Mitte Juni 2024;
— Start ELT-Installation: Mai 2025;
— Fertigstellung: 30.09.2026.
Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind die Machbarkeitsstudie sowie den sonstigen Informationsunterlagen, die den Ausschreibungsunterlagen als "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt sind, zu entnehmen.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 6 (Förderanlagen), Leistungsphasen 3 und 5-9 gemäß §§ 55 ff. HOAI.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Zunächst wird in der Beauftragungsstufe 1a die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden in der weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2020-2022 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
— Gesamtumsatz ≥ 500.000 EUR/a (5 Pkt.);
— Gesamtumsatz < 500.000 EUR/a und ≥ 400.000 EUR/a (4 Pkt.);
— Gesamtumsatz < 400.000 EUR/a und ≥ 300.000 EUR/a (3 Pkt.);
— Gesamtumsatz < 300.000 EUR/a und ≥ 200.000 EUR/a (2 Pkt.);
— Gesamtumsatz < 200.000 EUR/a und ≥ 100.000 EUR/a (1 Pkt.);
— Gesamtumsatz < 100.000 EUR/a (0 Pkt.).
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2020-2022 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonst. Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
— durchschn. ≥ 5 Gesamtmitarbeiter (5 Pkt.);
— durchschn. < 5 Gesamtmitarbeiter und ≥ 2 Gesamtmitarbeiter (2,5 Pkt.);
— durchschn. < 2 Gesamtmitarbeiter (0 Pkt.).
3. Darstellung von max. 3 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 2018 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. – Wichtung 90 %
Referenzprojekte die vor dem 1. Januar 2018 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die Referenzen jeweils erfüllt sein:
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein öffentlich gefördertes Projekt, das unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt werden musste (max. 4 Pkt.).
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubau- oder Erweiterungsmaßnahme (max. 4 Pkt.).
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein Forschungs- und/oder Laborgebäude bzw. ein vergleichbar komplexes Gebäude mit Forschungs- und/oder Labornutzungen (max. 4 Pkt.).
— Das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Kosten (Kgr.440+450+460) ≥ 3 Mio. € netto) (max. 4 Pkt.).
— Durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 4, 5 und 6 (gem. § 53 HOAI) erbracht (max. 4 Pkt.).
— Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3 sowie 5-8 (gem. § 55 HOAI) erbracht (max. 4 Pkt.).
— Derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mind. die Lph. 8 od. das Projekt ist abgeschlossen (max. 4 Pkt.).
Für das erste Referenzprojekt können Sonderpunkte erreicht werden. Hierfür ist folgende Anforderung zu erfüllen:
— Das Referenzprojekt wurde unter Anwendung der BIM-Methode abgewickelt. Unter BIM-Methode wird in diesem Zusammenhang der fachdisziplinübergreifende Austausch von 3D-Modellen im herstellerneutralen IFCFormat (Open BIM) zwischen mind. 3 verschiedenen Fachdisziplinen verstanden (max. 6 Pkt.).
Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte.
Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlage C — Kriterienkatalog" zu entnehmen.
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 5 gemäß § 55 HOAI;
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 6+7 gemäß § 55 HOAI.
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphase 8 gemäß § 55 HOAI.
— Beauftragungsstufe 5: Leistungsphase 9 gemäß § 55 HOAI.
— Besondere Leistungen gemäß bzw. in Anlehnung an Anlage 15 HOAI sowie gem. Anlage zu §6 Spezifische Leistungspflichten.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung einzelner Beauftragungsstufen, besonderer Leistungen oder Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zutreffend).
2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht.
3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV).
4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen;
5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c Abs. 1 AufenthG, § 21 SchwArbG und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung.
Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
1. Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2020-2022) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (KG 440+450+460, DIN 276, netto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur" zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV in Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:1. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen mit der BIM-Methode erbracht werden. Siehe BIM-Richtlinie (AIA) des AG.
2. Für die Ausführung des Auftrags wird durch den Auftragnehmer die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung (DLR-NDA) gefordert.
3. Die Leistungen werden unter Beachtung von VS-Anforderungen zu erbringen sein.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).