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Ausschreibungsdetails Rechtsgutachten „Beschwerdestellen und Diskriminierungsschutz in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen”
Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf "Teilnahme aktivieren" und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.
Mehr lesen Veröffentlichungsdatum:
23.07.2024
Teilnahme aktivieren bis:
22.08.2024 10:00
Abgabefrist Angebot:
22.08.2024 10:00
Geschäftszeichen:
ads_2024_005
Vergabestelle:
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
1. Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) a) Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle) Name: Antidiskriminierungsstelle des Bundes Straße, Hausnummer: Glinkastraße 24
Postleitzahl (PLZ): 10117 Ort: Berlin E-Mail: Zentrale-Beschaffung@bafza.bund.de Internet-Adresse: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/startseite/startseite-node.html b) Zuschlag
erteilende Stelle Wie Hauptauftraggeber siehe a) 2. Angaben zum Verfahren a) Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung nach UVgO b) Vertragsart Liefer- / Dienstleistungsauftrag c)
Geschäftszeichen ads_2024_005 3. Angaben zu Angeboten a) Form der Angebote
elektronisch
ohne elektronische Signatur (Textform)
b) Fristen Ablauf der Angebotsfrist 22.08.2024 - 10:00 Uhr Ablauf der Bindefrist 30.09.2024 4. Angaben zu Vergabeunterlagen a) Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen stehen für einen
uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=703448 b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt c) Zuständige Stelle Name: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben - Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Straße, Hausnummer: An den Gelenkbogenhallen 2-6 Postleitzahl (PLZ): 50679 Ort: Köln Telefon: 000 E-Mail: Zentrale-Beschaffung@bafza.bund.de Internet-Adresse: https://www.bafza.de d)
Anforderungsfrist 22.08.2024 - 10:00 Uhr 5. Angaben zur Leistung a) Art und Umfang der Leistung Zielsetzung des Auftrags und Forschungsinteresse
Die in Auftrag gegebene Expertise soll folgende Fragen erörtern:
- Welche Möglichkeiten bestehen in WfmB, merkmalsübergreifend und intersektional arbeitende, vertrauliche Antidiskriminierungsberatung zu erhalten bzw. vertrauliche Ansprechpersonen bei
Diskriminierung und sexueller Belästigung wahrzunehmen? Hinsichtlich welcher Diskriminierungskategorien gibt es bereits vertrauliche Ansprechpersonen, hinsichtlich welcher Kategorien
bestehen Leerstellen?
- Welche bestehenden oder neu zu schaffenden Strukturen kommen als merkmalsübergreifend und intersektional arbeitende Antidiskriminierungs-Beschwerdestellen in Betracht? Hinsichtlich welcher
Kategorien nehmen diese bereits Diskriminierung in den Blick, bezüglich welcher Kategorien bestehen Leerstellen? Welche Befugnisse haben diese Stellen? Wie laufen entsprechende
Beschwerdeverfahren ab, sind Verfahren transparent in Leitlinien festgelegt?
- Welche Maßnahmen zur betrieblichen Diskriminierungsprävention gibt es bereits und welche werden benötigt (z.B. Schulungen, Bekanntmachungen von Rechten)?
- Was ist insbesondere mit Hinblick auf Barrierefreiheit, Zugänglichkeit und angemessene Vorkehrungen bei der Ausgestaltung von Antidiskriminierungs-Beratung, Beschwerdestellen und
entsprechender Verfahren im Kontext von Werkstätten zu beachten?
- Was sind die rechtlichen Vorgaben für (mögliche) vertrauliche Beratungs- und Beschwerdestrukturen in Fällen von Diskriminierung für Werkstattbeschäftigte? Inwiefern weichen diese von
den Vorgaben in anderen Beschäftigungsverhältnissen ab? Wie können ein Anspruch auf und Verfahren für Antidiskriminierungsberatungen bzw. die Einrichtung von vertraulichen
Ansprechpersonen bei Diskriminierung und sexueller Belästigung und Beschwerdestellen geregelt werden? Bedarf es Änderungen der rechtlichen Grundlagen (insb. WVO, WMVO, AGG) bzw. neuer
rechtlicher Grundlagen?
c) Ort der Leistungserbringung Berlin, deutschlandweit
7. Zulassung von Nebenangeboten Nein 10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11. Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen Der Bieter/Die Bieterin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der
Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Zum Nachweis der Eignung sind folgende Unterlagen dem Angebot beizufügen:
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a. Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/der sich bewerbenden Institution/der sich bewerbenden Person
b. Nennung der verantwortlichen Person(en) (bezogen auf das Unternehmen/die Institution)
c. Eigenerklärungen nach § 31 UVgO i. V. m. §§ 123, 124 GWB analog. Der Bieter/ Die Bieterin hat nachzuweisen, dass auf ihn/sie keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe
zutreffen. Hierzu sind mit dem Angebot ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärungen vorzulegen, die u.a. beinhalten, dass der Bieter/die Bieterin sich nicht in einem Insolvenzverfahren
oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen/ihren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß
erfüllt hat. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage „Eigenerklärung_31“ ist hierfür zu nutzen.
d. Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
e. Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
f. Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
g. Erklärung zu Unterauftragnehmerinnen/Unterauftragnehmern (falls zutreffend)
h. Erklärung zur Bietergemeinschaft (falls zutreffend)
i. Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen
j. Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der
Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber*innen.
k. Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zu-schlags für den Auftrag zuständig sein werden.
l. Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und
zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen
m. Nachweis der relevanten rechtswissenschaftlichen Qualifikation durch einschlägige Erfahrungen, insb. im Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht sowie im Sozial- und im
Behindertenrecht
n. Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen mit der UN-Behindertenrechtskonvention bzw. Disability Studies
Die Auftraggeberin legt Wert auf eine qualitative hohe Erfüllung der Aufgabe. Die Bewertung der Eignung der Bewerber/Bewerberinnen erfolgt anhand der in der Anlage „Bewertungsraster
Eignung“ genannten Kriterien. Für die Einreichung der geforderten Unterlagen ist die Anlage „Vordruck Eignungsnachweise“ zu verwenden.
12. Zuschlagskriterien Der Zuschlag wird gemäß § 43 Abs. 1 UVgO auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Der niedrigste Angebotspreis ist nicht entscheidend.
Für die Angebotswertung im Hinblick auf die Erteilung des Zuschlags erfolgt die Wertung anhand der in der Anlage „Bewertungsraster Wirtschaftlichkeit“ aufgeführten Zuschlagskriterien
und ihrer jeweiligen Gewichtung.
14. Sonstige Angaben a. Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes durchgeführt.
b. Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden nicht erstattet
c. Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt 4. a) genannten URL heruntergeladen werden.
d. Die Abgabe der Vergabeunterlagen erfolgt grundsätzlich ohne weitere Registrierung. Eine freiwillige Registrierung ist möglich. Diese bietet den Unternehmen den Vorteil, dass sie
automatisch über Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen informiert werden. Unternehmen, die von der freiwilligen Registrierung keinen Gebrauch machen, müssen sich selbständig
über mögliche Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen informieren. Hinsichtlich aller weiteren Aktivitäten, u. a. der Kommunikation mit der Vergabestelle, ist eine Registrierung
zwingend erforderlich.
e. Fragen sind bis zum 15.08.2024 12:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen Bietern /
Bieterinnen in anonymisierter Form auf der e-Vergabeplattform des Bundes zur Verfügung gestellt.
f. Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf
Angebotsfrist auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes eingestellt.
g. Angebote können nur auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden. Es wird gebeten, die Unterlagen für das Angebot möglichst zusammenhängend
(vorzugsweise in einer Gesamtdatei im pdf-Format) einzureichen. Auf eine digitale Signatur der Unterlagen ist zu verzichten.
h. Angebote, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
i. Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bieter / die Bieterin führen zum Ausschluss.
j. Mit Abgabe des Angebots unterliegen nicht berücksichtigte Bieter/Bieterinnen den Bestimmungen des § 46 UVgO. Ausschreibungsunterlagen einsehenPDFXML XVergabe GUID: 46854021-ca1a-463d-852f-8a7e2ddb21e9 Link zu
dieser Bekanntmachung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=703448&cookieCheck
Seitenfunktionen App-Session-Id: f9620b08-6fdd-4daf-a98d-4bccdfaa29acSitzung erneuern
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