3624S12221 - Lokale Anomalien oder regionale Trends? - Untersuchung der räumlichen Reichweite von Radon-Außenluft-Anomalien (Германия - Тендер #53975400)
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Ausschreibungsdetails 3624S12221 - Lokale Anomalien oder regionale Trends? - Untersuchung der räumlichen Reichweite von Radon-Außenluft-Anomalien
Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf "Teilnahme aktivieren" und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.
1. Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) a) Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle) Name: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Straße, Hausnummer: Willy-Brandt-Straße
5 Postleitzahl (PLZ): 38226 Ort: Salzgitter Telefon: +49 30 183331523 Telefax: +49 30 183331525 E-Mail: ausschreibungen@bfs.de Internet-Adresse:
http://www.bfs.de b) Zuschlag erteilende Stelle Wie Hauptauftraggeber siehe a) 2. Angaben zum Verfahren a) Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung
nach UVgO b) Vertragsart Liefer- / Dienstleistungsauftrag c) Geschäftszeichen ZD 2 - 08313/3624S12221 3. Angaben zu Angeboten a) Form der Angebote
elektronisch
ohne elektronische Signatur (Textform)
b) Fristen Ablauf der Angebotsfrist 20.06.2024 - 09:00 Uhr Ablauf der Bindefrist 30.08.2024 c) Sprache deutsch 4. Angaben zu Vergabeunterlagen a) Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen stehen
für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=670975 b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt c) Zuständige Stelle Hauptauftraggeber siehe 1.a) d) Anforderungsfrist 20.06.2024 - 09:00 Uhr 5. Angaben zur Leistung a) Art
und Umfang der Leistung Die Radon-Konzentration in der Außenluft beträgt im deutschlandweiten Mittel rund 9 Bq/m³, was einer mittleren effektiven Dosis von rund 0,1 mSv pro Jahr
entspricht. Eine Studie im Rahmen der BfS-Eigenforschung aus den Jahren 2003 - 2006 wies dabei für 173 Standorte in Deutschland im 3-jährigen Mittel eine Schwankungsbreite von 3 Bq/m³ bis
31 Bq/m³ auf.
Eine Neubewertung dieser Daten mit Hilfe eines machine-learning basierten Regressionsmodells zeigte insgesamt eine gute Erklärbarkeit der räumlichen Varianz durch das Modell. Für einige
Standorte wurde jedoch - ebenso wie bei der Radon-Bodenluftkarte - eine deutliche Abweichung zwischen Messung und Prognose festgestellt. Für diese Abweichungen können verschiedene Gründe
wie unvollständige oder fehlerhafte Prädiktordaten, kleinskalige Variabilität, Messfehler oder auch unzureichende Abbildung des datengenerierenden Prozesses durch das Prognosemodell
verantwortlich sein. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie weit die lokal beobachteten Anomalien (hier: Messwerte, die deutlich vom Erwartungswert abweichen) repräsentativ für
die räumliche Umgebung sind und folglich, wie diese bei der Erstellung einer räumlichen Prognose (Radonkarte) berücksichtigt werden müssen. Diese Fragestellung spielt insbesondere eine
Rolle für die Modellwahl.
Im Forschungsvorhaben soll eine Untersuchung von verschiedenen Standorten (mind. 6, max. 10) erfolgen. Bei der Standortauswahl sollen vorwiegend Standorte mit bereits vorliegenden Messwerten
der Radon-Außenluft-Konzentration berücksichtigt werden. Zu wählen sind dabei Standorte mit Anomalien (mind. 3) als auch Standorte mit unverdächtigen Messwerten (mind. 1) sowie solche mit
anthropogener Beeinflussung (mind. 1). Je Standort sollen 8-10 Messungen in verschiedenen Entfernungen (min. 100 m; maximal 20 km) zum zentralen Messort als Ganzjahresmessungen mit Hilfe von
Exposimetern durchgeführt werden.
Die Daten sind anschließend so auszuwerten, dass Schlussfolgerungen abgeleitet werden können, ob es sich bei den gemessenen Radon-Außenluft-Messwerten um kleinräumige Anomalien handelt
oder ob diese, und wenn ja, wie weit diese repräsentativ für ihre räumliche Umgebung sind. Die Standorteigenschaften (Relief, Landnutzung, Geologie, Boden, Wasser, Vegetation etc.) der
untersuchten Messpunkte ist zu berücksichtigen um Einflussgrößen der kleinräumigen Variabilität von Radon in der Außenluft zu identifizieren und, wenn möglich, zu quantifizieren.
b) CPV-Codes Hauptteil (1):
Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung (73300000-5)
c) Ort der Leistungserbringung Berlin
6. Angaben zu Losen a) Anzahl, Größe und Art der Lose keine Lose
7. Zulassung von Nebenangeboten Nein 8. Bestimmungen über die Ausführungsfrist maximal 31 Monate, beginnend ab Zuschlagserteilung
9. Höhe geforderter Sicherheitsleistungen keine
10. Wesentliche Zahlungsbedingungen Für den Vertrag findet die ABFE-BMU (Stand: März 2018), und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie beinhaltet u. a. die Regelungen:
- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder Gesamtleistung) erfolgen.
- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung ausgezahlt.
- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.
Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters grundsätzlich ausgeschlossen sind.
11. Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen Der Bieter muss zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
gemäß § 31
UVgO i. V. m. §§ 123,124 GWB die Eigenerklärung "Eigenerklärung - § 31
Abs 1 UVgO.docx" mit dem Angebot ausgefüllt abgeben.
Die nachzuweisenden Eignungsanforderungen lauten wie folgt:
Anforderungen und Nachweise der beruflich-technischen Leistungsfähigkeit:
Für die im Rahmen dieses Auftrags zu erbringenden Leistungen muss der Anbieter
Personal mit der für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen erforderlichen beruflichen
Qualifikation (Abschluss in Naturwissenschaften) und der erforderlichen beruflichen
Erfahrung mit der Durchführung von Messungen im Bereich Umweltradioaktivität oder der Messung und Bewertung der kleinräumigen Variabilität geochemischer Größen im Boden oder der bodennahen
Atmosphäre einsetzen.
Das zur Erfüllung der Aufgabe vorgesehene Personal ist unter
Angabe der jeweiligen Qualifikation (Angabe entsprechender Universitätsabschlüsse)
und Berufserfahrung (z.B. Projektleiter - mind. 5 Jahre, BearbeiterInnen - mind. 2 Jahre) im „Formblatt Fachkräfte“ zu benennen; der Auftraggeber behält sich vor, u. U. hierzu
weitere Erläuterungen und Belege anzufordern.
Der Bieter muss anhand von mindestens 2 vergleichbaren Referenzaufträgen oder
wissenschaftlichen Publikationen seine berufliche und technische Leistungsfähigkeit
belegen. Zu diesem Zweck hat er das ausgefüllte „Formblatt Referenz" 2-
fach einzureichen; der Auftraggeber behält sich vor, u. U. hierzu weitere Erläuterungen
und Belege anzufordern.
Ein vergleichbarer Referenzauftrag liegt vor bei:
- vom Bieter durchgeführten Projekten mit vergleichbarer methodischer Grundlage
(z.B. Radonmessungen, Messung der Umweltradioaktivität, Messung der kleinräumigen Variabilität geochemischer Größen in bodennaher Atmosphäre oder im Boden) bei vergleichbarem Umfang;
- Aufträgen, die nicht länger als 5 Jahre zurück liegen.
Eine wissenschaftliche Publikation ist vergleichbar, wenn sie belegt:
- Fachliche Expertise hinsichtlich vergleichbarer methodischer Grundlage (qualitative
und quantitative Methoden der Messtechnik, fachliche Kenntnisse und
Erfahrungen im Forschungsfeld Umweltradioaktivität, Radon oder kleinräumige Kartierung von Boden oder bodennaher Atmosphäre) bei vergleichbarer Ausrichtung und vergleichbarem Umfang.
Wenn sich die o. g. Erfahrungen und Kenntnisse nur aus einer Zusammenschau
mehrerer Referenzprojekte, Referenzaufträge ergeben, soll
der Bieter alle einschlägigen Projekte benennen.
Der Bieter hat den Ausbildungs- bzw. Studienhintergrund und die Erfahrungen der benannten Fachkräfte mit vergleichbaren Projekten wie dem ausgeschriebenen Projekt zu erläutern; wegen des
Vergleichbarkeitsbegriffs verweisen wir auf die Erläuterungen zum vergleichbaren
Referenzauftrag. Die unternehmensbezogen, durch die Benennung mindestens eines
Referenzauftrags nachzuweisenden Erfahrungen, müssen auch bei den für die
Auftragsausführung vorgesehenen MitarbeiterInnen vorhanden sein.
Soweit der Bieter im eigenen Unternehmen nicht über die o. g. Eignung verfügt und sich
deshalb der Kapazitäten anderer Personen oder Unternehmen bedienen muss, hat er die
Möglichkeit der "Eignungsleihe". Dies bedeutet, dass die andere Person bzw. das andere
Unternehmen ihre Eignung an den Bieter verleiht, aber auch den betreffenden
Leistungsteil, für den sie die Eignung verliehen hat, selbst erbringt. Dies wird wie folgt im
Vergabeverfahren dargestellt:
(1) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z. B. das Laborunternehmen) muss
die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt "Erklärung Bietergemeinschaft-
Nachunternehmer" abgeben.
(2) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z. B. das Laborunternehmen) muss
außerdem die Erklärung "Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO" abgeben.
(3) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z. B. das Laborunternehmen) muss
schließlich noch die Eignungsnachweise bzw. Eigenerklärungen abgeben, über die der
Bieter im eigenen Unternehmen nicht verfügt.
(4) Der Bieter reicht die Erklärungen zu (1) bis (3) mit seinem Angebot ein.
Beispiel:
Der Bieter leiht sich die Labor-Ausstattung von einem rechtlich selbstständigen
Laborunternehmen. Dazu gibt das Laborunternehmen die Erklärung unter Nr. 2. im
Formblatt "Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer", die Erklärung
"Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO" und die Erklärung "Formblatt_Ausstattung" ab. Der
Bieter reicht diese Erklärungen mit seinem Angebot ein.
Neben der Eignungsleihe kann sich jedes Unternehmen auch mit anderen Unternehmen
zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Auch dadurch lassen sich etwaige
Eignungsmängel einzelner Unternehmen kompensieren, denn es kommt dann darauf an,
ob die Bietergemeinschaft insgesamt die o. g. Eignungsanforderungen erfüllt oder nicht.
12. Zuschlagskriterien siehe Bewertungsmatrix (Anlage zur Leistungsbeschreibung)
13. Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss In den Vergabeunterlagen werden die besonderen Bedingungen für Bietergemeinschaften beschrieben. Diese enthalten
u. a. eine gesamtschuldnerische Haftung sowie die Bestimmung der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber, der die Bietergemeinschaft
rechtsverbindlich vertritt. 14. Sonstige Angaben Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote (§46 UVgO). Es gilt deutsches
Recht. Ausschreibungsunterlagen einsehenPDFXML XVergabe GUID: 77fb1e77-9e60-4460-81ad-d7ed06a72247 Link zu dieser
Bekanntmachung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=670975&cookieCheck
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