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Ausschreibungsdetails Konventionelle gewerbliche Bewachung der Lüttich-Kaserne Köln (6002535234-BwDLZ Köln)
Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf "Teilnahme aktivieren" und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.
Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich. Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen
Unterlagen anzufordern sind.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere
Informationen finden Sie hier.DE Standardformular 17 – Auftragsbekanntmachung – Verteidigung und Sicherheit Auftragsbekanntmachung –
Verteidigung und Sicherheit Richtlinie 2009/81/EG Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) I.1) Namen und Adressen Offizielle Bezeichnung: Bundeswehr-Dienstleistungszentrum
Köln Nationale Identifikations-Nr.: Postanschrift: Flughafenstraße 1 Postleitzahl: 51147 Ort: Köln Land: Deutschland (DE) Kontaktstelle(n): BwDLZ Köln (IUD) Telefon: +49 2203-908-2921
Fax: +49 2203-908-086773099 E-Mail: bwdlzkoelnbeschaffung@BUNDESWEHR.ORG
Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.evergabe-online.de/
Weitere Auskünfte erteilenVergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind
erhältlich bei
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder
lokaler Unterabteilungen I.3) Haupttätigkeit(en) Verteidigung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Beschreibung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber Konventionelle gewerbliche
Bewachung der Lüttich-Kaserne Köln II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung Art des Auftrags:Dienstleistung
Kategorie:Verteidigung, militärische Verteidigung und zivile Verteidigung
Hauptausführungsort: 50737 Köln
Nuts-Codes:DEA23 II.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung: Ja II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: Rahmenvereinbarung mit
einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Laufzeit der Rahmenvereinbarung: 4 Jahr(e)
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): Hauptteil:
Bewachungsdienste (79713000)
Zusätzliche CPV Codes:
Hauptteil:
Streifendienste (79715000)
II.1.7) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen: - Unterauftragsteile, -gegenstände und Unterauftragsnehmer müssen im Angebot genannt werden.
- Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei der Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein
Angebote sind möglich für: II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig. II.2) Menge oder Umfang des Auftrags II.2.1) Gesamtmenge bzw.
-umfang: Abschluss eines Rahmenvertrages über die Bewachung und Absicherung von Anlagen und Einrichtungen der Bundeswehr, hier in der Lüttich-Kaserne Köln mit persönlich zugewiesener Waffe P
8 oder dem bei der Bundeswehr eingeführten Nachfolgemodell. Laufzeit des Vertrages: 01.08.2024 bis 31.07.2028 mit der Option, die Vertragslaufzeit einmalig um bis zu 3 Jahre zu verlängern
(maximale Gesamtvertragslaufzeit insgesamt 7 Jahre). Anforderung: Wachkategorie B - personelle Wachleistung mit Fahrzeugen, Sicherheitsüberprüfung SÜ 1 erforderlich. Die Wachaufgabe ist zu
erfüllen mit einer Aufsichtführenden Wachperson (24/7) plus 2 Torposten/Eingreifkraft (12/5) Tagesschicht und 3 Torposten/Eingreifkraft (12/5) Nachtschicht, 24 Std. Wochendende/dienstfreie Tage
im 12 Stunden-Schichtdienst.
II.2.2) Angaben zu Optionen: Keine Optionen II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung: Zahl der möglichen Verlängerungen:1
Voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- und Dienstleistungsaufträgen: 36Monat(e) (ab Auftragsvergabe)
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Laufzeit Beginn: 1.8.2024
Laufzeit Ende: 31.7.2028 Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen III.1) Bedingungen für den Auftrag III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Keine III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der
Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)) III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: gesamtschuldnerisch haftend III.1.4) Sonstige besondere
Bedingungen an die Auftragsausführung: III.1.5) Angaben zur Sicherheitsüberprüfung: Bewerber können die Sicherheitsprüfung noch bis zum 31.7.2024 erlangen. III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: - Nachweis über die Freigabe im Bewacherregister (der
Nachweis muss zwingend folgende Daten enthalten: Name des Unternehmens, Gewerbe-ID, Status "freigegeben", Datum der Erstellung/ des Auszuges). - Eigenerklärung zum Nachweis des Nichtvorliegens
von Ausschlussgründen gemäß §§ 23 u. 24 VSVgV i.V.m §§ 123, 124, 147 GWB (vgl. BAAINBw-B- V 034) mit fortgeschrittener bzw. qualifizierter elektronischer Signatur.
Persönliche Lage von Unterauftragnehmern sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister:
siehe Angaben zu III.2.1) III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Versicherungsnachweis Berufshaftpflicht (VSVgV § 26) bzw. Eigenerklärung, dass eine entsprechende Versicherung im Falle der Zuschlagserteilung abgeschlossen wird. Bei nicht ausreichender
Deckungssumme ist die Deckungszusage des Versicherers erforderlich. - Falls zutreffend: Erklärung betreffend Gründung einer Bewerbergemeinschaft (BAINBw-B-V 047) mit fortgeschrittener bzw.
qualifizierter elektronischer Signatur.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Deckungssummen Betriebshaftpflicht: a) für Personenschäden 1.500.000,00 €, b) für Sachschäden 350.000,00 €, c) für das Abhandenkommen
bewachter Sachen 20.000,00 €, d) für Vermögensschäden 15.000,00 €.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern:
siehe Angaben zu III.2.2)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: siehe Angaben zu Mindestfordung III.2.2)
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
- Formlose Eigenerklärung, dass § 28 Waffengesetz beachtet wird (mit fortgeschrittener bzw. qualifizierter elektronischer Signatur). - Eigenverpflichtungserklärung über die Behandlung von
Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) und Merkblatt BAAINBw-B 096a/04.2015 , letzte Seite ausfüllen (mit fortgeschrittener bzw. qualifizierter
elektronischer Signatur). - Eigenerklärung, dass die Anforderungen gem. Ziffer 2.2 des Geheimschutz- handbuches des BMWK akzeptiert und eingehalten werden (mit fortgeschrittener bzw.
qualifizierter elektronischer Signatur). - Formlose Eigenerklärung, dass nur Personen mit der Leistungserbringung befasst werden, die mit Sicherheitüberprüfung SÜ 1 einverstanden sind (mit
fortgeschrittener bzw. qualifizierter elektronischer Signatur). - Eigenerklärung (mit fortgeschrittener bzw. qualifizierter elektronischer Signatur), dass ausschließlich Personal eingesetzt
wird, das körperlich, geistig und sprachlich zur Erfüllung der vertraglichen Bewachungsleistungen geeignet ist, wobei sprachlich geeignet bedeutet, dass das Personal sich in Wort und Schrift
in deutscher Sprache verständigen kann, für das ein Nachweis über die Freigabe im Bewacherregister vorliegt (Einsatzart: Schutz besonders gefährdeter Objekte), das eine entsprechende
Erste-Hilfe-Ausbildung erhalten hat und das über eine fundierte Waffen- und Schießausbildung entsprechend den vertraglichen Vorgaben verfügt. Der Teilnehmer im Auftragsfall auf Verlangen des
Auftraggebers die vorstehenden Einzelnachweise vor Leistungsbeginn bzw. vor dem ersten Einsatz des betreffenden Mitarbeiters vorlegen wird und als Aufsichtführende Wachperson nur solche
Mitarbeiter einsetzen wird, die im Hinblick auf die dabei erforderlichen besonderen Aufgaben hinreichend ausgebildet und geschult sind. - Referenzen der wesentlichen in den letzten fünf Jahren
erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen gem. Vordruck "Referenzbescheinigung". Insgesamt sind genau drei erfolgreiche Referenzen des Dienstleistungsempfängers vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: - Referenzen: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genau drei Referenzbescheinigungen einzureichen sind. Bei Leistungen an öffentliche
Auftraggeber ist eine von der zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung vorzulegen. Bei Leistungen in militärischen Liegenschaften ist die zuständige Stelle mindestens der
Kasernenkommandant/ Standortälteste. Bei Leistungen an private Auftraggeber ist eine von diesen ausgestellte Bescheinigung oder, falls eine solche Bescheinigung nicht erhältlich ist, eine
einfache Erklärung vorzulegen.
Technische Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern:
siehe Angaben zu III.2.3)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: siehe Angaben zu Mindestforderungen III.2.3)
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Nein
Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Angaben zur Verfahrensart IV.1.1) Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw.
Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Es wird eine zweigliedrige Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge vorgenommen. Die Prüfung erfolgt wie nachstehend
beschrieben: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird anhand der einzureichenden Erklärungen und Nachweise zunächst die Eignung der Bewerber geprüft. Kann ein Unternehmen die geforderte Eignung
nicht nachweisen, wird es nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert. Werden mehr als 7 geeignete Bewerber ermittelt, wird eine Reihung der Bewerbungen gemäß nachfolgender Bewertungsmatrix
vorgenommen: - militärische Liegenschaft oder kritische Infrastruktur jeweils mit Waffe und mehr als 10 Wachpersonen durchschnittlich = 4 Punkte; - militärische Liegenschaft oder kritische
Infrastruktur jeweils mit Waffe und 6 bis 10 Wachpersonen durchschnittlich = 3 Punkte; - militärische Liegenschaft oder kritische Infrastruktur jeweils mit Waffe und bis zu 5 Wachpersonen
durchschnittlich = 2 Punkte; - Sicherheitsdienstleistung mit Waffe = 1 Punkt. Zu berücksichtigen ist die durchschnittliche Anzahl der je Schicht eingesetzten Wachpersonen (Durchschnitt pro Woche
-ohne Berücksichtigung von Feiertagen). Beispielrechnung: Mo-Fr: 3 WP Tagschicht /5 WP Nachtschicht und Sa/So: 5 WP Tag- und Nachtschicht [5 (Schichten Mo-Fr) x 3 (WP)] + [9 (Schichten Mo-So) x
5 (WP)] = 15 + 45 = 60. 60 /14 (Schichten pro Woche) = 4,29 Wachaufgaben (somit 5 WP als durchschnittliche Anzahl = 2 Punkte). Infrastrukturen gelten dann als kritisch, wenn sie für die
Funktionsfähigkeit moderner Gesellschaften von wichtiger Bedeutung sind und ihr Ausfall oder ihre Beeinträchtigung nachhaltige Störungen im Gesamtsystem zur Folge hat. (Auszug Nationale
Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Strategie) Die sieben Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Soweit eine Begrenzung auf 7 Bieter
wegen Punktegleichheit an der 7. Stelle nicht möglich ist, wird der Bieterkreis um die Anzahl der punktgleichen Bieter erweitert.
IV.2) Angaben zu Zuschlagskriterien IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien:
1. 1 Preis
Gewichtung: 40
2. 2 Qualitätskriterien
Gewichtung: 60
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein IV.3) Verwaltungsinformationen IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 6002535234-BwDLZ Köln IV.3.2) Frühere
Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
..
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 25.10.2023 13:00 IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch (DE)
Abschnitt VI: Zusätzliche Informationen VI.1) Dauerauftrag:
Nein VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird:
Nein VI.3) Sonstige Informationen
Der Bieter kann (optional) in der Lüttich-Kaserne Köln einen Ortstermin wahrnehmen. Das Zeitfenster für Ortsbesichtigungen wird mit den Vergabeunterlagen bekannt gegeben (geplant 44. bis
46. Kalenderwoche 2023). Zum Ortstermin sind max. 3 Personen als Vertreter des Bieters zugelassen. Details sind bei weiterer Teilnahme am Vergabeverfahren den dann zur Verfügung gestellten
Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot, ermittelt aus der Summe von Punkten für Preis und Qualitätskriterien unter Berücksichtigung der
jeweiligen Gewichtung von Preis und Qualität. Die Leistung betrifft die Wachkategorie B2 - personelle Wachleistung mit Fahrzeugen Gewichtung = 40 % Preis und 60% Qualität. Maximal
erreichbare Punktzahl = 1000. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der
e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der
Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung
von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der
e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen
Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit. VI.4) Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren VI.4.1) Zuständige
Stelle für Nachprüfungsverfahren: Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Postanschrift: Villemomblerstraße 76 Postleitzahl: 53123 Ort: Bonn Land: Deutschland (DE) Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163 E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen: § 160 GWB
Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der
Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist
nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. §
134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. § 134 GWB Informations- und Wartepflicht https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html § 135 Unwirksamkeit
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
7.9.2023
PDFXML XVergabe GUID: 65790fb1-c7b9-489b-8db1-2eef5d116bec Link zu
dieser Bekanntmachung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=536909&cookieCheck
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