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Ausschreibungsdetails Baumaßnahmen der Bundeswehr / GNUE Elb-Havel-Kaserne, Havelberg, WE-Nr.: 04103 Neubau Unterkunftsgebäude 100 im Standard 1.1.5, Geb. Nr. 158 BM-Nr.: 721 01 577 00,
EHK-U100-LOS6-GA -2023
Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf "Teilnahme aktivieren" und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.
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17.02.2023
Abgabefrist Teilnahme-Antrag:
20.03.2023 09:00
Geschäftszeichen:
EHK-U100-LOS6-GA -2023
Vergabestelle:
Sachsen-Anhalt: Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben
genannten Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen. I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
I.3) Haupttätigkeit(en): Verteidigung .
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
Abschnitt: II: Auftragsgegenstand II.1) Beschreibung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Baumaßnahmen der Bundeswehr / GNUE Elb-Havel-Kaserne, Havelberg, WE-Nr.:
04103 Neubau Unterkunftsgebäude 100 im Standard 1.1.5, Geb. Nr. 158 BM-Nr.: 721 01 577 00, EHK-U100-LOS6-GA -2023. II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 17.
Hauptort der Dienstleistung:
Elb-Havel-Kaserne
39539 Havelberg
NUTS-Code: DEE0D.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Vergabe der Planung der Technischen
Ausrüstung (ALG 8) gemäß HOAI §55 ab der Leistungsphase 2 zum Neubau eines 3-geschossigen Unterkunftsgebäudes U 100 Unterkunftsgebäudes im Standard 1.1.5. II.1.6) Gemeinsames Vokabular
für öffentliche Aufträge (CPV): 71321000-4
II.1.7) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen: - Unterauftragsteile, -gegenstände und Unterauftragsnehmer müssen im Angebot genannt werden.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein. II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein. II.2) Menge oder Umfang des Auftrags II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Das Vorhaben umfasst den
Neubau eines Unterkunftsgebäudes 100 im Standard 1.1.5 zur Unterbringung von 100 Soldaten. Die Bauunterlage Teil I-IV ist erstellt und die Grundlagenermittlung LPH 1 abgeschlossen.
Es ist beabsichtigt dafür die Planungsleistungen zur Technischen Ausrüstung (Anl.-Gr. 8) gemäß §55 HOAI für die LP 2 in einer ersten Stufe und optional die weiteren Leistungsphasen bis
zur LP 8 in weiteren Stufen zu vergeben.
Die Baumaßnahme soll als sogenanntes „Wirkprojekt“ in der Methode BIM geplant und errichtet werden. Weiterhin kommen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten
des Bundes - „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB).
Für die Planung und Realisierung sollen nachfolgende Leistungen im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben werden:
LOS 1 - Vergabe der Objektplanung Gebäude
LOS 4 - Vergabe der Technischen Ausrüstungsplanung (Anlagengruppen 1-3)
LOS 5 - Vergabe der Technischen Ausrüstungsplanung (Anlagengruppen 4-5)
LOS 6 - Vergabe der Technischen Ausrüstungsplanung (Anlagengruppe 8)
Und nachfolgende Leistungen im nicht offenen Verfahren vergeben werden:
LOS 2 - Vergabe der Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
LOS 3 - Vergabe der Tragwerksplanung
Baukosten (brutto) gemäß Kostenschätzung:
KG 300: 4.500.000,00 €
KG 400: 2.600.000,00 €
KG 500: 1.250.000,00
II.2.2) Angaben zu Optionen: Ja.
Beschreibung der Optionen:
Es besteht die Option der Fortführung der unter Ziffer II.2.1 beschriebenen Leistungen in weiteren Stufen bis zur LP 8.
Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zugunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden
Voraussetzungen abhängig: Die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers, der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren. Ein
Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ausübung der Optionen
erfüllt sind.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung: Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein.
II.3)
Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Beginn:07.08.2023. Ende:20.12.2023. Anschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
III.1) Bedingungen für den Auftrag III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Siehe III.1.4) III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die
maßgeblichen Vorschriften: Keine III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Siehe III.3.1) III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die
Auftragsausführung: Ja.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000 EUR für Sach- und
Vermögensschäden je Schadensfall.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die objektbezogene Versicherung garantiert wird. Die Erklärung
der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
Der Auftraggeber behält eine Sicherheit in Höhe von 5% gemäß §12 Allgemeine Vertragsbestimmungen von jeder Rechnung ein.
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sämtliche Planungsunterlagen sind in deutscher Sprache anzufertigen.
Bei Weiterbeauftragung der Bauüberwachung ist die schnelle Erreichbarkeit bzw. die ständige Präsenz vor Ort sicherzustellen.
Es werden keine Aufträge an Unternehmen vergeben, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko stammen oder die Personen aus diesen Ländern bei der Planung und Durchführung der
Baumaßnahme einsetzen. III.2) Teilnahmebedingungen III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Ingenieur tätig ist.
1.4. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der
Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Belarussische
Republik), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong,
ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische
Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau),
Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine,
Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam).
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen. III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Gemäß §26 (1) 1 VSVgV Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung entsprechend III.1.4
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Eigenerklärung zur Eignung gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.1
- Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.2
- Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.3
- Bewerbererklärung zu wirtschaftl. Verknüpfung mit Anderen gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.4
- Angaben zur Bewerbergemeinschaft gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.5
- Leistungen Dritter (Nachunternehmer), Eignungsleihe gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.6
- Nachweis der Anzahl an Beschäftigten und Ingenieuren gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 1.7 - mindestens 3 Ingenieure
- Eigenerklärungen zu Sanktionen gegen Russland Ziffer 1.9
- Angaben zu Referenzprojekten gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 2
- Angaben zum Projektteam gemäß Bewerbungsbogen Ziffer 3
Bei beabsichtigter Vergabe von Leistungsanteilen an Unterauftragnehmer ist ein Nachweis zu erbringen, dass die für die Auftragserteilung erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen
(Verpflichtungserklärung). III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit benennen die Bewerber
— A) Angaben zu Büroreferenzen,
— B) Angaben zum Projektteam.
A) Büroreferenzen:
Es sind zwei verschiedene Referenzprojekte zur Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 8 nachzuweisen, die die Mindeststandards erfüllen. Werden diese Mindestanforderungen
nicht erfüllt, werden die Referenzprojekte nicht berücksichtigt und es erfolgt ein Ausschluss des Bewerbers.
B) Projektteam:
Im Bewerbungsbogen sind jeweils die Personen für die Projektleitung, stellvertretende Projektleitung und BIM-Fachkoordination mit Namen, Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss Studium)
sowie vergleichbaren persönlichen Referenzprojekten anzugeben. Die Mindestanforderungen an die persönlichen Referenzprojekte sind unten in den Mindeststandards beschrieben. Die
vorzustellenden Mitglieder des Projektteams weisen den erfolgreichen Abschluss eines Studiums durch Vorlage der entsprechenden Urkunde zum Abschluss nach.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Bewerber muss mindestens folgende Anforderungen erfüllen:
A) Mindestanforderungen an BÜROREFERENZEN:
A.1. Allgemeine Forderungen:
Es sind zwingend zwei verschiedene Referenzprojekte zur Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 8 zu benennen. Bei beiden Referenzprojekten wird gefordert, dass diese realisiert
wurden, d.h. die Inbetriebnahme / Fertigstellung erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages. Außerdem wird zu allen Referenzen eine
Projektbeschreibung (in Wort und Bild, max. vier DIN A4 Seiten lang) gefordert.
A.2. Mindestanforderung Referenzprojekt zur Planung der TA ALG 8 einer Baumaßnahme der Bundeswehr:
- Es handelt sich um die Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 8 einer Baumaßnahme der Bundeswehr.
- Es wurden mind. Leistungen gemäß §55 HOAI in der ALG 8 erbracht.
- Die Kosten der KG 480 betrugen mindestens 200.000 Euro netto.
A.3. Mindestanforderung Referenzprojekt zur Planung der TA ALG 8 einer Baumaßnahme der Bundeswehr:
- Es handelt sich um die Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 8 einer Baumaßnahme der Bundeswehr.
- Es wurden mind. Leistungen gemäß §55 HOAI in der ALG 8 erbracht.
- Die Kosten der KG 480 betrugen mindestens 200.000 Euro netto.
B) Mindestanforderungen an das PROJEKTTEAM:
B.1. Allgemeine Forderungen:
Es wird erwartet, dass das Projektteam aus mindestens zwei Personen besteht. Mindestanforderungen bestehen an die Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikationsnachweise und den Nachweis
geeigneter vergleichbarer persönlicher Referenzprojekte für die Personen der Projektleitung und stellvertretender Projektleitung. Die Büroreferenzen können bei entsprechender Eignung auch
als persönliche Referenz genannt werden. Auch hier gilt bei allen Referenzprojekten, dass eine Projektbeschreibung vorliegen muss und dass die Realisierung der geplanten Baumaßnahme erfolgt
ist, d.h. die Inbetriebnahme / Nutzungsfreigabe erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages.
Mindestanforderung an die benannten Teammitglieder sind:
- Vorlage des Nachweises zum Abschluss eines techn. Studiums als Master, Dipl.-Ing., oder Bachelor,
- Die Person für die BIM-Koordination muss einen Qualifikationsnachweis in Form eines Ausbildungsnachweises zum BIM-Manager/Koordinator nachweisen,
- Vorlage eines Lebenslaufes,
- Berufserfahrung der Person für die Projektleitung GA von mindestens 5 Jahren und mind. 3 Jahren bei der Person für die stellvertretende Projektleitung GA und BIM-Fachkoordination,
- Angabe von persönlichen Referenzen des Projektleiters und stellv. Projektleiters.
B.2. Mindestanforderung an die Referenz der Person für die Projektleitung:
- Es handelt sich um die Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 8 einer Baumaßnahme der Bundeswehr.
- Es wurden mind. Leistungen gemäß §55 HOAI in der ALG 8 zu den LP 2-8 von der Person selbst erbracht.
- Die Kosten der KG 480 betrugen mindestens 100.000 Euro netto.
B.3. Mindestanforderung an die Referenz der Person für die stellvertretende Projektleitung:
- Es handelt sich um die Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 8 einer Baumaßnahme der Bundeswehr.
- Es wurden mind. Leistungen gemäß §55 HOAI in der ALG 8 zu den LP 2-8 von der Person selbst erbracht.
- Die Kosten der KG 480 betrugen mindestens 100.000 Euro netto. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ja.
Rechts - oder Verwaltungsvorschrift:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur
Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt
und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche
nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen
sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen
angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja. Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Verfahrensart IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestanzahl:3.
Geplante Höchstzahl:5.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt gemäß den angegebenen Referenzen. Es werden bei zwei Referenzprojekten der erbrachte Leistungsumfang und die Herstellkosten mit jeweils 4
Punkten bewertet (insgesamt 8 Punkte für die Büroreferenzen). Für das Projektteam werden die Person der Projektleitung mit 3 Punkten, der stellvertretenden Projektleitung mit 2 Punkten und
die Person für die BIM-Fachkoordination mit 4 Punkten für die Berufserfahrung (insgesamt 9 Punkte für das Projektteam) bewertet. Eine Musterbewertung (mit maximal erreichbarer Punktzahl)
ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Dort als auch im Bewerbungsbogen sind auch die Anforderungen an die Referenzen und das Projektteam sowie weitere Unterkriterien detailliert
beschrieben. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis 5 beschränkt. Kann die Auswahl aufgrund Punktgleichheit nicht erfolgen, werden die Plätze der
punktgleichen Bewerber ausgelost.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: IV.2) Zuschlagskriterien IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in
Bezug auf die Kriterien, die in den Vergabe-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind. IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein. IV.3) Verwaltungsinformationen IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: EHK-U100-LOS6-GA -2023
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
Uhr.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 20.03.2023 09:00:00 Uhr. IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 24.04.2023. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch, Abschnitt VI:
Zusätzliche Informationen VI.1) Dauerauftrag: Nein. VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: Nein. VI.3) Sonstige
Informationen: Die einzureichenden Unterlagen sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) zu übermitteln und fristgerecht einzureichen.
Teilnahmeanträge sowie Angebote sind nur dann fristgemäß eingereicht, wenn sie rechtzeitig zur Teilnahmefrist bzw. zur Angebotsfrist auf der Vergabeplattform(www.evergabe-online.de)
eingegangen sind. Das entsprechende Risiko tragen die Bewerber.
Nicht form- und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge sowie Angebote werden nicht berücksichtigt und von der Wertung ausgeschlossen. Nicht rechtsverbindlich unterschriebene
Teilnahmeanträge werden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Etwaige Fragen zum Verfahren sind ausschließlich über die oben genannte Kontaktstelle bis spätestens 5 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen.
Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Verfahrens vor, nach Fristablauf eingehende Rückfragen nicht mehr zu
beantworten.
Es werden keine Aufträge an Unternehmen vergeben, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko (ZDv 2/30) stammen oder Personen aus diesen Ländern beschäftigt (gem. III.2.1 Abs.
1.4).
Es wird darauf hingewiesen, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. VI.4) Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für
Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Deutschland (DE)
Telefon: +49 22894990
Telefax: +49 2289499163
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus
der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Ein
Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3, Satz 1,
Nr. 4 GWB). VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen- Anhalt, Referat 38
Editharing 40
39108 Magdeburg
Deutschland (DE)
E-Mail: Fachaufsichtbundesbau@sachsen-anhalt.de
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 14.02.2023. Ausschreibungsunterlagen einsehenPDFXML XVergabe GUID: 122abcd9-6209-4bde-b03f-1c07ae95ab56 Link zu dieser Bekanntmachung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=502014&cookieCheck Seitenfunktionen Sitzung erneuern
Die e-Vergabe nutzt zum Speichern von Onlineaktivitäten und Informationen Sitzungs-IDs (auch Session-IDs genannt), die in der Regel in Cookies gespeichert werden. Diese sind erforderlich zur
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